Der Power-Button hat nur wenige Funktionen auf dem iPad oder iPhone, doch was machen, wenn der Knopf mal defekt ist?

Der Knopf an der rechten Seite eines iPhones hat nur wenige Funktionen: Ein kurzes Drücken schickt das Gerät in den Standby-Modus. Betätigt man den Knopf zusammen mit Lauter- oder Leister-Taste länger, schaltet man so das iPhone komplett aus. Bei den älteren iPhones mit 4-Zoll-Bildschirm, also beispielsweise bei iPhone 5S und iPhone SE der ersten Generation, ist der Power-Button übrigens auf der oberen Seite untergebracht.

Doch ist der Power-Button einmal defekt, steht man vor einem Problem. Mit der Reparatur muss man so lange warten, bis der Akku leer ist und das Gerät sich von selbst ausschaltet.

Ab iOS 11 hat Apple den Software-Button zum Ausschalten des iPhones etwas zugänglicher gemacht: In den "Einstellungen" im Bereich "Allgemein" scrollt man bis nach unten zur Option "Ausschalten". Tippt der Nutzer darauf, erscheint der bereits bekannte große Regler, der das iPhone ausschalten lässt.

Noch vor iOS 11 hatten wir dafür auf die Option "Assistive Touch" unter den Bedienungshilfen bei den iOS-Einstellungen verwiesen. Doch die Möglichkeit zum Ausschalten des Geräts hat Apple aus diesem Bereich gestrichen. Aktiviert man "Assistive Touch", gibt es allerlei Funktionen, die sich noch dazu individuell einstellen lassen. Einen Software-Button zum Ausschalten findet man dort nicht. Es gibt nur noch eine Option zum Neustart, doch diese ist selbsterklärend – das Gerät schaltet sich zwar aus, startet aber dann sofort erneut.

Ein iPhone komplett auszuschalten empfiehlt sich nicht nur, wenn etwas kaputt ist, sondern auch, wenn der Akku im Stromsparmodus an der Grenze des Möglichen nagt. Allgemein wird es nicht empfohlen, den Handy-Akku mit der Ladung von unter zehn Prozent der Gesamtkapazität zu betreiben , sondern gleich auszuschalten. Bei einer extremen Entladung oxidieren die Elektroden im Akku besonders schnell, was sich auf Ladekapazität auswirkt.