Quicktime

Mittlerweile gibt es mehrere Optionen, schnell und schmerzlos ein heruntergeladenes Video für das iPhone auf dem Mac aufzubereiten. Zur Info: Aktuelle iPhones unterstützen die nachfolgenden Formate wie HEVC, H.264, MPEG‑4 Part 2 und Motion JPEG, stolpern Sie also über ein Video in einem exotischen Format, wird dieses auf dem iPhone nicht abgespielt und muss davor konvertiert werden.

Bevor Sie noch nach Quicktime oder iMovie suchen, gibt es in Finder mittlerweile jede Menge eingebauter Funktionen, die eine solche Umcodierung erlauben. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das gewünschte Video, neben den Standard-Optionen finden Sie ganz unten auch eine Zeile mit "Ausgewählte Videodateien codieren". Ein Klick darauf öffnet ein Dialogmenü mit verschiedenen Optionen, für mobile Geräte bietet das System vier Auflösungen für den H.264-Codec (bis zu 2160p) und drei Auflösungen für den HEVC-Codec (1080p, 2160p und 4320p). Mit dem aktuellen Betriebssystem macOS 12 Monterey hat Apple noch den eigenen Profi-Codec Apple ProRes hinzugefügt. Dieser ist eigentlich für hochwertige Produktionen gedacht, im Normalfall beispielsweise bei Heim-Videos bläht der Codec nur unnötig die Datengröße auf: Unser zehnsekündiges Video im MOV-Format ist von 24 MB auf 334 MB mit Apple ProRes gewachsen. Die Codierung von kurzen Videos dauert auf den neueren Macs weniger als eine Minute, je älter der Rechner und je länger das Video, desto länger dauert die Umwandlung. Apples eigene M-Chips sind für solche Umwandlungen besser geeignet als Intel-Macs, Apple legt Extra-Bereiche für Videobearbeitung auf seinen Co-Prozessoren an. 

Der Klassiker für Video-Umwandlung auf dem Mac ist das Dritt-Programm Handbrake, mit dem man Filme für jedes erdenkliche Format vorbereiten kann. Das Programm gibt es kostenlos .