Schreibschutz beim Word-Dokument aufheben

Ob beabsichtigt oder bewusst, manchmal kommen von den Kollegen wichtige Dokumente an, die man noch bearbeiten muss, aber das nicht kann. Öffnen man ein solches Dokument, lässt sich der Cursor nicht platzieren, beim Namen steht ein Zusatz "Schreibgeschützt" und über der ersten Seite blendet sich noch eine gelbe Leiste mit der Info: "Schreibgeschützt – Um eine Kopie des Dokuments zu speichern, klicken Sie auf "Duplizieren". 

Das ist übrigens die leichteste Methode, diesen einfachen Schreibschutz im Word zu entfernen. Sie müssen dabei beachten, dass das Duplikat andere Metadaten wie Erstellungsdatum und Autoren haben wird, aber das ist schließlich logisch. Danach können Sie das neue Dokument wie gewohnt bearbeiten. 

Etwas anderes ist, wenn das Dokument mit einem Passwort geschützt ist. Dieses lässt sich vom ursprünglichen Autoren über die Leiste "Überprüfen" im Menü "Schützen" eingeben. Ist dieser Passwort-Schutz beim Word-Dokument aktiviert, wird das Dokument verschlüsselt. Diese Verschlüsselung lässt sich nicht mehr so leicht umgehen wie der gewöhnliche Schreibschutz. Selbst der Archiv-Trick hilft hier nicht: Benennen Sie die Word-Datei in ein Zip-Archiv um und versuchen, diesen Ordner zu entpacken, verlangt das System nach dem gleichen Passwort wie beim normalen Word-Dokument.