Safari 15.6

Eigentlich muss Safari auf einem aktuellen Mac nicht getrennt aktualisieren: Lädt man das neue Betriebssystem wie macOS Monterey oder ein Update dafür herunter, werden alle wichtigen Komponenten in einem Schwung aktualisiert. Doch der Entwickler unterstützt ebenfalls zwei Vorgänger-Systeme, momentan Big Sur und Catalina. Nach Wunsch können die Nutzer und Nutzerinnen, die noch darauf bleiben, Safari separat aktualisieren. Dabei werden Webkit-Lücken geschlossen, aber auch neue Funktionen kommen dazu. Bei den Betriebssystemen selbst betreibt Apple nur noch geringfügige Systempflege mit Sicherheits-Updates. 

Das Problem dabei ist, dass das Update von Safari auf älteren Betriebssystemen ziemlich versteckt ist. Klickt man in den Systemeinstellungen auf "Software-Updates", bewirbt Apple erstmal sein neuestes System, sei es macOS Monterey oder ab Herbst macOS Ventura. Erst ein sehr aufmerksamer und sehr neugieriger Anwender kann unter dem großen Schriftzug über das aktuelle Betriebssystem noch eine kleine unscheinbare Zeile "Weitere Informationen" entdecken und darauf klicken. Im eingeblendeten Fenster öffnen sich je nach Kontext die Veröffentlichungsnotizen vom aktuellen Update oder eben ein zusätzliches Update, etwa für Safari. Klickt man darauf, wird nur noch der Browser auf die aktuelle Version gebracht, das Betriebssystem bleibt das Gleiche. 

Ob nach einem Update-Abend wie gestern auch eine neue Safari-Version verfügbar ist, kann man ebenfalls per Terminal erfahren. Dafür ist der Befehl

softwareupdate -l

zuständig. Dieser zeigt im Terminal-Fenster an, ob ein passendes Update für den eigenen Rechner verfügbar ist. Will man die Dateien herunterladen, lautet der Befehl

softwareupdate -d

"D" steht in dem Fall für "Download". Will man die Software gleich installieren, ersetzt man im Befehl "d" mit "i" (für "install"):

softwareupdate -i