Amazon Bestellung

In den Zeiten der Ausgangsbeschränkungen und einer Quarantäne ist der Online-Handel eine einzige Option, Produkte abseits von Lebensmitteln oder Drogerieprodukten zu bekommen. Amazon als Platzhirsch ist wohl die erste Anlaufsstelle, wenn es um die Käufe im Bereich Technologie etc. geht. Aber bekommt man seine Sendung eigentlich noch? Und wie erfährt man etwas über den Liefertermin?

Tatsächlich gibt Amazon auf seiner deutschsprachigen Seite bekannt, dass es in Deutschland und Österreich zu verzögerten Lieferungen kommen kann. Amazon priorisiert derzeit beim Versand die Produkte des täglichen Bedarfs, medizinische Verbrauchsgüter, Bücher und Artikel, die die Menschen fürs Arbeiten von Zuhause aus benötigen, dies gibt das Unternehmen auf einer Extra-Webseite bekannt.

Unsere Stichprobe hat jedoch ergeben, dass auch Produkte abseits der priorisierten Kategorien in den üblichen ein bis drei Tagen für den Standardversand verfügbar sind. So sind die Airpods 2 beispielsweise am Montag, den 30. März zu erwarten, wenn man sie heute (26. März 16:00 Redaktionsschluss) bestellt. Auch bei einem Großgerät wie einer Waschmaschine war der versprochene Liefertermin für den 31. März angesetzt. Ansonsten kann man eigene Bestellung auf ihrem Weg im Bereich " Meine Bestellungen " überprüfen. Amazon verzeichnet ziemlich penibel, wo sich gerade das Paket befindet. Auch bei der Rücksendung hat sich nichts geändert, der Online-Händler gibt den Kunden nach wie vor eine Möglichkeit, die Waren zurückzuschicken.

Eine weitere Möglichkeit, an das gewünschte Produkt zu kommen, ist bei einem spezialisierten Händler zu bestellen. Tchibo, Zalando, Mediamarkt und Co. haben vergleichbare Lieferzeiten wie bei Amazon: Bei unseren Stichproben war die Lieferung am 30. oder 31. März versprochen. Bei Mediamarkt ist nach wie vor eine Abholung im Markt möglich, nur zu eingeschränkten Öffnungszeiten – von 10 bis 18 Uhr. Der Anbieter hat in den größten Märkten extra Abholstationen eingerichtet. Einen für alle vorteilhaften Ausweg aus den Schließungen hat Tamaris , ein deutscher Schuhersteller gefunden: Die Online-Bestellungen der Kunden werden dem Händler vor Ort weitergegeben, dieser beliefert den Kunden aus eigenem Lager. So sichern sich die Händler in Zeiten von Ladenschließungen noch etwas Umsatz, die Bestellung muss nicht durch die halbe Bundesrepublik spazieren fahren, der Kunde erhält seine Bestellung genauso schnell wie bei Amazon.