macOS Big Sur mit ganz neuem Look.

Big Sur dreht eine weitere Runde (Update vom 15. Oktober)

Gute 14 Tage war bei Apple Funkstille, zumindest was macOS betrifft. Nun gibt es die zehnte Beta von Big Sur. Neuigkeiten in Form von iPhones gab es am Dienstag ja genug , heute ist nun wieder macOS Big Sur an der Reihe. Entwickler können nun die zehnte Betaversion des neuen Betriebssystems laden und testen. Ganz fertig sind die Entwickler von Apple aber noch nicht, denn laut den Release Notes tauchen unter anderem an manchen Stellen noch Probleme mit der Lokalisierung auf. Es gibt auch noch ein kleineres Problem bei manchen Widgets in der Mitteilungszentrale, die eine bestimmte Funktion von SwiftUI verwenden, sowie einen Fehler bei der automatischen Platzierung von Objekten in der Symbolleiste der Fenster, wenn es sich um eine mit Mac Catalyst erstellte Anwendung handelt. th

Update vom 30. September:

Apple hat das neunte Update für die Big Sur Beta ausgerollt, nur eine Woche nach der letzten Aktualisierung. Inhalt des Updates sind nur einige Korrekturen bei der Lokalisierung. Da die Intervalle, in denen Apple die Beta aktualisiert, immer kürzer werden, liegt die Vermutung nahe, dass die finale Version von Big Sur immer näher rückt. Apple hat auf der WWDC den ersten Mac mit Big Sur noch für dieses Jahr angekündigt. Ob dieses Versprechen gehalten werden kann, bleibt abzuwarten. Update Ende

Stellen Sie sich vor, jemand hätte iOS so konfiguriert, dass es auf einem Mac läuft. Das Bild, das Sie jetzt vor Augen haben, ist wahrscheinlich gar nicht so weit weg vom neuen macOS 11 Big Sur. Alle Informationen über das neue Betriebssystem können Sie hier nachlesen.

Einen genauen Release-Termin gibt es nicht, Apple hat grob den Herbst genannt, wir rechnen mit Mitte bis Ende Oktober. Doch Enthusiasten müssen nicht so lange warten, um das neue macOS auszuprobieren. Denn mithilfe der Beta-Programme geht das schon deutlich früher. Seit dem 7. August 2020 können sich Teilnehmer des Public Beta Tests nun auch die aktuelle Vorabversion auf ihren Rechner laden, das ist die Developer Preview respektive Public Beta 4.

Apple Developer Program

Schon seit der WWDC, die am 22. Juni 2020 mit einer virtuellen Keynote begann, haben Teilnehmer Apple Developer Program Zugriff auf macOS 11 Big Sur. Der Haken: Sie müssen bei Apple als Developer registriert sein. Damit geht eine Gebühr von 99 US-Dollar jährlich einher. Dass Apple die ersten Vorabversionen auf den kleinen Kreis der professionellen Entwickler einschränkt, hat vor allem den Grund, dass die ersten Betas in der Regel die mit vielen Fehlern behaftet sind. Für das Apple Developer Program kann man sich hier registrieren .

Apple Beta Software-Programm

Wesentlich günstiger und einfacher ist das Public-Beta-Programm von Apple, das erstmals im Jahr 2014 mit OS X 10.10 Yosemite Vorabversionen auch der breiten Öffentlichkeit präsentierte. Für das Programm kann sich jeder Nutzer anmelden, solange er eine Apple ID besitzt. Die  Teilnahme ist kostenlos, aber hoffentlich nicht umsonst: Apple freut sich über Feedback zu aufgetretenen Problemen. Zur Anmeldung für das Beta Software-Programm kommen Sie hier.

Nach erfolgter Registrierung laden Sie ein kleines Programm auf Ihren Mac, das die Systemeinstellung Softwareupdates dazu befähigt, nach neuen Beta-Versionen zu suchen. Sieben oder acht unterschiedliche Versionen wird es bis Herbst vermutlich geben.

Bitte beachten: Beta-Software ist noch nicht final und kann Fehler enthalten, die zu Abstürzen oder Datenverlust führen. Legen Sie deshalb immer ein Backup ihrer Daten an, bevor Sie eine Beta-Software installieren. Achten Sie außerdem auf Updates, die auch während der Beta-Phase regelmäßig von Apple ausgerollt werden. Klug ist es darüber hinaus, macOS 11 Big Sur auf einen eigenen Container respektive Partition zu installieren oder gar auf einer externen Festplatte. Im Schadensfall können Sie einfach die defekte Installation löschen und zurück zu Ihrem funktionierenden System kommen. Alle Macs, die vom Modelljahrgang 2015 oder neuer sind, lassen sich mit macOS 11 Big Sur ausrüsten, zudem der Mac Pro von 2013. Aber mit einem Patcher kann man – auf eigene Gefahr – a uch noch einigen ältere Rechnern das neue System verschaffen.