Das ist das beste iPhone für Sie

Wie war es denn vordem, in der Welt von Apple so bequem? Als es nur ein iPhone gab, und das auch nur in Schwarz? Man hatte nicht einmal die Auswahl beim Provider, beim Tarif nur bedingt. Dann kam ein neues Modell und Apple verkaufte das alte zum reduzierten Preis weiter. Weiß kam dazu, mehr und mehr Provider, ab 2014 mit dem iPhone 6 Plus eine zweite Größe, davor mit dem iPhone 5C schon der damals noch missglückte Versuch, den unteren Rand des Preissegments abzudecken. Zum zehnten Jahrestag gab es bei Apple nicht nur das iPhone X mit völlig neuer Technik, sondern auch eher zwei traditionelle iPhones 8, die ja auch nicht ganz schlecht waren. Im vergangenen Jahr brachte Apple erstmals drei neue Modelle gleichzeitig in den Handel, im Frühjahr 2020 folgte eine zweite Fassung des schon 2016ff erfolgreichen iPhone SE und Mitte Oktober zeigte Apple erstmals gleich vier neue Modelle, seit drei Wochen erhältlich sind iPhone 12 und iPjhone 12 Pro – von dem sich letzteres zur Überraschung vieler als das besser Verkaufte erweist . Ab dem Freitag dieser Woche (6. November)  lassen sich bei Apple iPhone 12 Mini und iPhone 12 Pro Max bestellen, um 14 Uhr öffnet der Hersteller seinen virtuellen Laden. Wer rechtzeitig ordert, wird sein iPhone wie versprochen eine Woche später erhalten, Freitag, der 13. ist aber kein schlechtes Omen. Bei einigen Anbietern kann man iPhone 12 Mini und iPhone 12 Pro Max schon jetzt vorbestellen, mehr dazu hier.


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Insgesamt sieben Modelle hat Apple dann im Angebot, das umfangreiche Portfolio mag ein wenig verwirren, doch bedient  Apple nun Kunden mit den unterschiedlichsten Preisvorstellungen. Billig ist keines der Geräte, Apple zielt nach wie vor auf obere Mittelklasse und das High-End, preiswert sind sie aber alle. Also, den Preis wert, den Apple dafür aufruft. Fragt sich nur, für wen. Wir versuchen uns an einem umfassenden Überblick.

iPhone SE: Das Einsteigergerät

Der zweite Versuch, für das iPhone ein Preissegment am unteren Ende der Skala zu erschließen, hat gesessen. Was Apple mit dem iPhone 5C noch falsch machte – Hardware von gestern in einem Plastikgehäuse – klappte 2016 mit dem iPhone SE besser. Damals aktuelle Hardware von iPhone 6 und 6S im hochwertigen Gehäuse des iPhone 5: Ein Kassenschlager war geboren. Vier Jahre später, was in etwa einem Superzyklus des iPhone entspricht, wiederholt Apple diese Strategie und baut in das iPhone SE (2020) Komponenten ein, die sonst in höherwertigen Geräten ihre Dienste verrichten, vor allem eben den A13-Chip, der schon iPhone 11 und 11 Pro steuert. Dazu kommt auf die Rückseite die Weitwinkelkamera der Top-iPhones von 2019, es fehlen freilich Ultraweitwinkel und Zweifachzoom. Auch auf der Vorderseite muss man Abstriche machen: Im Gehäuse des iPhone 8 steckt wie in diesem ein LCD-Bildschirm, darunter ein Homebutton mit Touch-ID. Diese ist aber gerade in Pandemiezeiten gar nicht mal so unpraktisch und funktioniert anders als die FaceID der anderen Geräte auch mit Maske (natürlich nicht mit Handschuhen, selbst wenn diese Fingerspitzen aus leitendem Material aufweisen).  Dank der vom iPhone 8 geerbten Glasrückseite lässt sich das iPhone SE auch per Induktion laden, das neue Magsafe-Ladegerät haftet aber nicht daran .

iPhone SE (2nd Gen.)

© Apple

Farbe, Speicher, Preis : Das iPhone SE ist in den drei Farben Schwarz, Weiß und Product Red erhältlich und in drei Speicherkonfigurationen: 64 GB kosten bei Apple  466,90 Euro, 128 GB 515,65 Euro und 256 GB 632,60 Euro.

Für wen: Wer ein neues und bis etwa 2024 zukunftssicheres, aber noch halbwegs günstiges iPhone haben möchte, greift zum iPhone SE (2020). Mit der Zeit  mag einem der Bildschirm ein wenig dunkel und matt vorkommen und der Homebutton samt Touch-ID antiquiert, aber gerade letzteres bietet dieser Tage gewisse Vorteile.

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iPhone XR: Der halbe Schritt in die Zukunft

Ein wenig überraschend hat Apple bei der Vorstellung neuer Geräte im Oktober 2020 das iPhone XR im Angebot belassen, jenes Kompromissgerät aus dem Jahr 2018. Die Ära des OLED-Bildschirms und der Face-ID war da schon seit einem Jahr angebrochen, als etwas günstigeres Beiwerk zu iPhone XS und iPhone XS Max ging das iPhone XR aber nur einen halben Schritt in Richtung Zukunft. Das Design ähnelt zwar sehr dem des iPhone X aus dem Jahr 2017 und seiner diversen Nachfolger, kein Homebutton auf der Vorderseite, eine Notch für die Technik der Face-ID oben am Schirm und dünnere Rahmen als im klassischen Design – wenn auch nicht so dünn wie bei den anderen Face-ID-Telefonen. Doch ist der Bildschirm nach wie vor ein LCD, Apple nennt die Technologie des hochauflösenden Displays aber stolz "Liquid Retina". Die technische Herausforderung sei gewesen, die Flüssigkristallzellen auch in die abgerundeten Ecken zu bringen, daher der Name, der sich vom bisherigen Retina-Display der klassischen iPhones abhebt.

Auf den ersten Blick mag das XR aussehen wie ein X oder XS, doch unterscheidet es sich vor allem in den Farben: Es gibt Varianten, die sind so poppig, wie man es seit dem iPhone 5C nicht mehr gesehen hat. Der Blick auf den Bildschirm mag für geübte Augen weitere Unterschiede offenbaren: LCDs sind eben nicht so hell und vor allem nicht so kontrastreich wie OLED, bei denen jedes Pixel selbst leuchtet und daher keine Hintergrundbeleuchtung vonnöten ist, die ja auch verhindert, dass schwarz wirklich schwarz ist. Der Prozessor ist ein A12 Bionic, auch eine sehr starkes SoC (System on a Chip), aber eine Generation älter als der im iPhone SE und im iPhone 11 verbaute A13 Bionic. Immerhin ist der A12 stark genug, um mit Hilfe seiner selbst lernenden Algorithmen mit der rückwärtigen Weitwinkelkamera Portraitaufnahmen von Menschen zu erstellen, also den Vordergrund vom Hintergrund zu trennen – und das ohne Zuhilfenahme einer zweiten Optik. Den Nachtmodus hat das iPhone XR nicht bekommen, Apple hält den Prozessor dafür offenbar zu schwach.

iPhone XR

© Apple

Farbe, Speicher, Preis : Das iPhone XR bekommen Sie wahlweise in Schwarz, Weiß, Product Red, Blau, Gelb und Koralle. Die zwei Speichervarianten  64 GB und 128 GB kosten bei Apple 564,40 Euro und 613,10 Euro.

Für wen: In Apples Preisschema sind wir hier immer noch am unteren Rand, das iPhone XR ist aber noch mehr als das iPhone SE ein Auslaufmodell, trotz der neueren Technik der Face-ID. Wer sich für das iPhone XR entscheidet, bekommt dafür aber einen etwas besseren und merklich größeren Bildschirm als beim SE (6,1 Zoll gegenüber 4,7 Zoll), ohne dass das Gerät deutlich größer würde. Und wer es besonders bunt mag, ist hier natürlich gut aufgehoben.

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iPhone 11: Das letzte seiner Art

Womöglich überrascht es ja auch, dass Apple das iPhone 11 im Angebot belassen hat, zumindest eben, dass sowohl die Nummer 11 als auch das XR weiterhin in den Regalen liegen, war das iPhone 11 doch der unmittelbare Nachfolger des XR. Doch unterscheidet sich dessen Nachfolger, das iPhone 12 (siehe nächstes Kapitel), nochmals deutlich – und Apple will offenbar keine größeren Preislücken mehr in sein Angebot bekommen. Im Prinzip bekommt man so auf fast einer jeden Hunderter-Stufe (in US-Dollar) das nächste Modell. Gegenüber dem iPhone XR hat sich das iPhone 11 aber nochmals deutlich verbessert. Geblieben ist das Hybrid-Design in 6,1 Zoll mit Face-ID und Liquid-Retina-Display, hinzugekommen ist an der Rückseite aber eine zweite Kamera. Hierbei handelt es sich nicht um eine Zoomkamera, sondern um einen Superweitwinkel, also 0,5-fachen Zoom, wie die Foto-App auch anzeigt. Damit werden dann auch Portraitfotos von Tieren, Pflanzen und Gegenständen möglich, da die beiden Kameras eine Parallaxe aufweisen, mit der die rechnerische Trennung von Vorder- und Hintergrund nun leichter fällt. Mit dabei im Spiel ist freilich auch der Prozessor A13 Bionic, den Apple auch in die iPhone 11 Pro verbaut hatte, die darüber hinaus noch eine dritte Kamera (zweifacher optischer Zoom) hatten. Dieses Modell hat Apple aber dann doch aus dem Handel genommen, so wie zuvor schon iPhone X und iPhone XS (Max) nach nur einem Jahr aus den Regalen verschwanden. Die Weitwinkelkamera ist beim iPhone 11 in der Lage, beeindruckende Nachtaufnahmen zu schießen.

iPhone 11

© Apple

Farbe, Speicher, Preis: Auch das iPhone 11 gibt es in sechs Farben wie das XR. Gleich geblieben sind Schwarz, Weiß und Product Red, neu sind die Varianten Grün und Violett, leicht verändert präsentiert sich Gelb. Hier besteht aber Auswahl aus den drei Speichergrößen 64 GB, 128 GB, 256 GB, Apple ruft dafür folgende Preise auf: 661,85 Euro, 710,60 Euro und 827,55 Euro.

Für wen: Im Vergleich zum iPhone XR sicher die bessere Wahl, da leistungsfähiger, flexibler und zukunftsfähiger, dabei ebenso bunt und nicht mehr allzu sehr teurer. Das iPhone 11 ist für die, denen Pro-Funktionen und ein OLED-Bildschirm nicht so wichtig sind, von ihrem iPhone aber ein paar Jahre etwas haben möchten. Anders als die noch günstigeren Modelle ist das iPhone 11 auch für den Umstieg von alten Modellen der Ära 6/6S/7/8 bestens geeignet, da die Unterschiede vor allem hinsichtlich der Leistung mehr auffallen. Und wem 128 GB zu wenig sind, kommt ohnehin nicht an iPhone 11 oder höher vorbei. Hinsichtlich Preis/Leistungsverhältnis womöglich die Top-Empfehlung in Apples Portfolio.

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iPhone 12 und iPhone 12 Mini: Die neue Standardklasse, auch geschrumpft

Apple bietet seit jeher die Apple Watch in zwei Größen an, einst mit 38 und 42 mm Bildschirmdiagonale, heute mit 40 respektive 44 mm. Nie hat Cupertino behauptet, es handle sich hier um eine Damen- und um eine Herrenuhr, selbst wenn sich die Käufe mehrheitlich auf diese Weise aufteilen dürften. Und keine Frage: Das iPhone 12 gibt es auch nicht in einer Damen- und in einer Herrenausstattung, sondern als iPhone 12 und iPhone 12 Mini. Letzteres hatte Apple zu den Klängen des James-Bond-Themas vorgestellt, aber völlig offen gelassen, ob denn nun in drei ineinander verschachtelten Koffern ein Bond-Girl liegt, eine Jane Bond (wäre ja mal an der Zeit!) oder ein Mini Me. Wobei die einst von Verne Troyer (war auch mal Apple-Testimonial) dargestellte Figur eine Parodie ist, meint Apple das iPhone 12 durchaus ernst, als kleinere und kompaktere Ausgabe der neuen Definition der Apple-Mittelklasse iPhone 12. Neben Frauen oder eher generell Personen mit kleineren Händen spricht das iPhone 12 Mini wohl auch Käufer an, die neben einem Smartphone noch ein Macbook, ein iPad oder beides mit sich führen und dann den kleineren Formfaktor zu schätzen lernen.

In Sachen Leistung wird sich das iPhone 12 Mini nicht hinter dem iPhone 12 verstecken müssen. Bis auf Bildschirmgröße (6,1 Zoll vs. 5,4 Zoll) und Ausmaße des Akkus sind die Komponenten identisch.

Auf der Rückseite sind wie beim iPhone 11 zwei Kameras montiert, eine Weitwinkel- und eine Ultraweitwinkeloptik. Apple hat an den Kameras aber noch einige Modifikationen vorgenommen. Mit den größten Unterschied macht der A14-Bionic-Chip mit nunmehr vier CPU-Kernen, sechs GPU-Kernen und 16 Kernen in der Neural Engine. Die Technologie Deep Fusion, die aus mehreren Einzelaufnahmen ein Bild mit hohem Kontrast und bester Schärfe zusammensetzt, ist nun für alle Kameras verfügbar, also auch für die Selfiekamera oberhalb des Bildschirms, Nachtaufnahmen sind selbstverständlich.

Nicht von ungefähr stellte Apple die Präsentation des iPhone 12 unter das Motto "Hi, Speed". Damit ist nicht nur der merklich schnellere A14 Bionic gemeint, sondern vor allem das 5G-Funk-Modem. Das verspricht aber schier unglaubliches, Downloadraten von bis zu 4 Gbps. Das aber eben nur via der kurzreichweitigen Millimeterwelle, die es in den USA nur an (einst und irgendwann wieder) belebten Plätzen wie Sportstadien gibt und in Deutschland noch überhaupt nicht – die hier verkauften iPhones haben auch gar nicht die Hardware dafür. Aber schon die Sub-6Ghz-Bänder versprechen hohe Internetgeschwindigkeiten. Das 5G-Netz hat hierzulande noch gewaltige Lücken, die sich in den kommenden Jahren mehr und mehr schließen werden, 5G ist eher eine Investition in die nahe Zukunft als in die Gegenwart. Immerhin: Dort, wo es kein 5G gibt, schaltet das iPhone automatisch einen Gang zurück auf LTE, um Datenvolumen und auch Strom zu sparen: Smart Data Mode.

In Sachen Formensprache greift Apple bewährtes aus der Ära iPhone 4/4S/5/5S auf, das iPhone 12 wird wieder ein wenig kantiger. In den Aluminiumrahmen sind Antennen eingelassen, das Glas bekommt nun ein "Ceramic Shield", das es wesentlich bruchfester machen will. Dabei sind Spuren von Keramikteilchen im Glas enthalten, so klein, dass sie Licht durchlassen. Die Hälfte der größeren Stabilität kommt aber vom eckigeren Design, das iPhone fällt einfach seltener auf das Display oder die gläserne Rückseite, die so doppelt gegenüber dem Vorgänger geschützt ist.

In die Rückseite ist zudem ein magnetischer Ring eingebaut, an dem Magsafe-Zubehör einrasten kann, vor allem das optional erhältliche Magsafe-Ladegerät. Dies ist somit ideal positioniert – und bleibt es auch – um eine induktive Ladeleistung von 15 Watt zu garantieren. Über Kabel geht das praktisch nicht mehr schneller.

iPhone 12 und iPhone 12 Mini

© Apple

Farbe, Speicher, Preis: iPhone 12 und iPhone 12 Mini sind jeweils in den Farbtönen Schwarz, Weiß, Product Red, Grün und Blau erhältlich und mit Speichern von 64 GB, 128 GB und 256 GB. Das iPhone 12 ist ab 23. Oktober im Handel verfügbar und kostet bei Apple 876,30 Euro, 925,05 Euro und 1042,05 Euro, das iPhone 12 Mini kostet 778,85 Euro, 827,55 Euro und 944,55 Euro, Apple hat die Auslieferung für den November versprochen.

Für wen: Will man ein neues iPhone, auf dem aktuellen Stand der Technik, kommt man um das iPhone 12 nicht herum, die Größe ist letztendlich Geschmackssache. Endlich bekommt auch das "normale" iPhone einen OLED-Bildschirm und auch in Sachen 5G lässt sich Apple nicht lumpen und zieht keine künstliche Grenze zur Pro-Version. Für die nächsten vier bis sechs Jahre werden Käufer des iPhone 12 Freude an dem Gerät haben und mit der Zeit feststellen, dass der 5G-Ausbau immer weiter vorangeht. Bis es die Millimeterwelle auch mit nennenswerter Abdeckung auch nach Deutschland schafft, wird das iPhone 12 up to date bleiben.

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iPhone 12 Pro und iPhone 12 Pro Max: Für Profis – aber nicht nur

Bleibt die Frage, die sich bei Apple öfter stellt: Was bedeutet Pro? Im Falle des iPhones sind das einige Details, die vor allem Fotografie und Videographie betreffen, den sonst sind iPhone 12 und iPhone 12 Pro identisch, es passen ihnen sogar die gleichen Hüllen. Zwei Äußerlichkeiten fallen – neben den Farben natürlich – auf: Der Rahmen ist hier aus Edelstahl und auf der Rückseite ist noch eine dritte Kamera justiert, dazu das Lidar, das man schon vom iPad Pro 2020 kennt.

Die dritte Kamera bietet eine Zoom-Optik, 2,5-fach, respektive vierfach gegenüber dem Ultraweitwinkelobjektiv. Aber der entscheidende Unterschied schlummert im Inneren: Die iPhone 12 Pro sind mit 6 GB RAM statt mit 4 GB RAM wie die iPhone 12 ausgerüstet. In Sachen "Computational Photography" ist hier noch ein Stück mehr möglich: Etwa Dolby Vision, 4K bei 10-bit-HDR.

Das Lidar wiederum macht Portraitaufnahmen auch bei weit schlechteren Lichtverhältnissen möglich, der Laser vermisst den Raum vor sich, mit etwa fünf Metern Reichweite. Vorder- und Hintergrund lassen sich so besser separieren. Auch für AR-Anwendungen ist es essentiell, wenn das Telefon den Raum vor sich exakt kennt.

Das iPhone 12 Pro Max, erst ab November erhältlich, wird sich in Sachen Kamera nochmal unterscheiden, denn da etwas mehr Platz im Gehäuse ist, hat Apple für den Kamerasensor eine bewegliche Halterung konstruiert, die Erschütterungen ausgleicht und so eine mechanische Bildstabilisierung ermöglicht.

iPhone 12 Pro Max und iPhone 12 Pro

© Apple

Farbe, Speicher, Preis: Nein, Schwarz und Weiß wäre für ein Pro-Modell zu banal, es handelt sich hier um Graphit und Silber. Hinzu kommt ein Gold, das noch eine eigene Beschichtung benötigt, dabei aber nicht teuer wird und als Farbe der Saison "Pacific Blue", welche das "Midnight Green" des Vorjahresmodells (nicht mehr bei Apple im Handel) ersetzt. Drei Speicheroptionen stehen zur Auswahl, Pros bekommen 128 GB, 256 GB und 512 GB. Das iPhone 12 Pro kostet 1.120 Euro, 1,237 Euro und 1.461 Euro, das iPhone 12 Pro Max mit den gleichen Farben und Optionen 1.217,50 Euro, 1.334,45 Euro und 1.558,65 – wie erwähnt ist das große aber erst ab November erhältlich.

Für wen: Das iPhone 12 Pro ist das Top-Telefon im Apple-Kosmos und mit dem iPhone 12 Pro Max setzt Apple dann noch einen drauf. Zwar rüstet Hollywood jetzt nicht auf iPhone um und wirft alle anderen Kameras weg, doch handelt es sich hier um eine Profikamera mit schnellem Computer und rasend schnellen Internetzugang. Dass man damit auch noch telefonieren kann, wirkt beinahe schon nebensächlich. Echte Profis werden aber eher zum iPhone 12 Pro Max greifen, dann am ehesten noch zu den Modellen mit dem meisten Speicher. Aber ambitionierte iPhone-Nutzer bekommen mit dem iPhone 12 Pro noch ein ordentliches Plus an Leistung  und Funktionalität, beim doch recht großen Preisunterschied zwischen 12 und 12 Pro muss man aber auch in Betracht ziehen, dass es dafür doppelt so viel Speicher gibt. Insgesamt setzt das iPhone 12 Pro neue Maßstäbe – und begründet einen neuen Superzyklus, bis zum nächsten großen Sprung.

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