iPad Pro, iPad, Mini – Welches iPad soll ich kaufen?

Jason Snell, Peter Müller, Christian Rentrop |
Das iPad Pro hat Apple runderneuert, das iPad 9,7 bleibt das Brot-und-Butter-Gerät. Nicht mehr lange wird es das Mini geben.
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iPad Pro 2018

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Als vor acht Jahren das iPad erstmals auf den Wunschzetteln der Apple-Fans stand, war die Auswahl nicht weiter schwer. Man musste nur die Frage klären, wie groß der Speicher sein sollte und ob man für unterwegs mobiles Internet brauche. Das iPad der ersten Generation war zudem wie das legendäre Ford Model-T (Tin Lizzy)  in allen Farben zu haben, solange sie schwarz waren.

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Vier Modelle, drei oder vier Farben: Apples aktuelles iPad-Angebot

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Apple hat im Frühjahr 2011 mit dem iPad 2 erstmals das beim iPhone bewährte Weiß mit in die Palette aufgenommen , mit dem iPad Mini kam im Herbst 2012 erstmals eine neue Größe auf den Markt, die 7,9-Zöller ergänzten die 9,7-Zöller. Im Herbst 2015 wagte Apple schließlich die Erweiterung der Baureihe in die andere Richtung, das iPad Pro mit seinen 12,9 Zoll bot gegenüber den damals noch iPad Air genannten Standardmodellen aber noch weitere Vorteile. Ein gutes halbes Jahr später kam ein iPad Pro in 9,7 Zoll dazu.

Seit Frühjahr 2017 strafft Apple den Wildwuchs seiner Tablets wieder ein wenig. Als Einsteigermodell dient seitdem ein 9,7 Zoll in der Diagonale fassendes Tablet, das schlicht "iPad" heißt und das iPad Air aus dem Angebot verdrängt hat. Das iPad Pro ist inzwischen in der dritten Generation, bietet mehr Leistung und ein besseres Display. Während der Formfaktor von 12,9 Zoll bleibt, hat Apple beim kleineren Modell den Rahmen ein wenig verkleinert, sodass bei annähernd gleichen Dimensionen wie beim iPad 9,7 Zoll der Bildschirm nun 11 Zoll in der Diagonale misst. Das iPad Mini bleibt in seiner mittlerweile vierte Generation nun seit Herbst 2015 unverändert im Store. Da es in der Grundausstattung sogar etwas mehr kostet als das iPad 9,7 dürfte es sich hierbei um ein Auslaufmodell handeln, das Apple irgendwann – vermutlich im kommenden Frühjahr – einfach einstellen wird.

Dieses Jahr hat Apple die iPad Pro Reihe noch weiter ausgebaut. Mit stark verbesserter Leistung, einem neuen All-Screen Retina Display und Face-ID sollen vor allem Profis und kreative Köpfe angesprochen werden. Dank USB-C ist die Verwendung von Zubehör jetzt leichter als zuvor.

Aktuell (Winter 2018) hat Apple also iPads in fünf Größen. In zwei, drei oder vier Farbvarianten. Mit oder ohne LTE-Chip. Mit einer, zwei oder vier Speicherkonfigurationen. Also insgesamt 74 unterschiedliche Modelle.

Bei der Antwort auf die Frage, welches iPad es denn sein soll, entscheidet vor allem der geplante Einsatzzweck. Neben dem Fernsehen auf der Couch mal eben Surfen oder E-Mails checken? Unterwegs Zeitungen, Magazine und Bücher lesen? Auf Bahn- und Flugreisen Filme ansehen? Oder wirklich produktiv arbeiten und das Macbook ausrangieren? Hier die Vorteile der einzelnen Kategorien und was für das jeweilige Gerät spricht:

iPad Pro (2018) 11"/12,9":

Die neueste, leistungsstärkste und teuerste iPad Variante richtet sich vor allem an Profis und Kreative. Das neue All-Screen-Display schafft wie der Vorgänger eine Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz und dank der True-Tone-Technologie werden die Farben auf dem Display immer korrekt dargestellt. Dafür wird das Umgebungslicht analysiert und die Displaydarstellung automatisch angepasst. Für den Einsatz in Unternehmen macht das iPad Pro vor allem das reichhaltige Softwareangebot im App Store attraktiv. Während des für den Mac nach wie vor an spezialisierter Business-Software fehlt, verfolgt Apple seit Sommer 2014 in einer Kooperation mit IBM das Ziel, möglichst viele iPads mitsamt der notwendigen Software in die Büros von Corporate America und auch nach Europa zu bringen. Weitere Kooperationen für das Business unterhält Apple etwa mit Cisco , SAP oder Accenture . Das iPad Pro steht also als Ersatz für Laptops und Desktops im Büro bereit.

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Außerdem hat Adobe in diesem Jahr angekündigt, im kommenden Jahr eine vollwertige Version von Photoshop für das iPad zu veröffentlichen. Darauf haben viele Kreative schon lange gewartet. In Kombination mit dem Apple Pencil und in diesem Jahr nochmal deutlich gestiegenen Leistung könnte sich das iPad Pro zur echten Alternative zu stationären Arbeitsrechnern und Laptops mausern. Diese aber auch perfekt unterwegs ergänzen, denn Photoshop auf dem iPad kommt mit dem Standardformat PSD zurecht.

Zum Notebook-Ersatz wird das iPad Pro allerdings erst mit einer Tastatur. Mittlerweile bietet Apple diese auch mit deutscher Tastenbelegung an, doch sind auch Modelle von Drittherstellern wie Logitech zu empfehlen. Das neue Smart-Keyboard Folio von Apple dient gleichzeitig als Tastatur und Schutzhülle. Außerdem benötigt sie keine Steckerverbindung mehr und haftet magnetisch am iPad. Neu im Jahr 2018: Das Apple-Keyboard bietet nun zwei Aufstellwinkel für das Display.

Der Apple Pencil wurde ebenfalls erneuert und ist nun für 135 Euro erhältlich. Anders als andere Eingabestifte, die nur den Finger ersetzen oder präzisieren sollen, ist der Stift von Apple drucksensitiv und erkennt seine Neigung – Features, die sonst nur Grafiktabletts aufweisen. Dadurch ist präzises Zeichnen und sogar Schraffieren auf dem Bildschirm des iPad Pro möglich. Der neue Apple Pencil haftet magnetisch am iPad und lädt sich darüber auch auf. Das umständliche Laden am Lightning-Port entfällt. Zudem haben die neuen iPad Pro USB-C statt Lightning verbaut. Der hohe Preis des Stifts hängt damit zusammen: Er ist aktiv und spricht sich mit dem iPad Pro ab. 240 mal in der Sekunde misst das iPad Pro die Orientierung des Pencils, wodurch außerordentlich präzises Schreiben und Zeichnen möglich ist – fast wie auf Papier. Die Arbeit mit dem Apple Pencil wird damit noch deutlich präziser, Kalligraphen haben nun ihre Freude an dem Werkzeug.

Aber auch Büroarbeiter, die nicht mit Skizzen oder Grafikdesign zu tun haben, können einen Nutzen aus dem iPad Pro mit Pencil ziehen: Wer Dokumente und Tabellen bislang für Korrekturen oder Anmerkungen ausdruckte und den Rotstift zückte, kann nun endlich komplett digital arbeiten, entsprechende Apps wie Good Reader vorausgesetzt. Apps wie  Microsoft Office unterstützen ebenfalls das iPad Pro.

Erhältlich ist das iPad Pro (2018) in zwei Größen und vier Speichervarianten: Käufer können zwischen recht sparsamen 64 GB, pragmatischen 256 GB und 512 GB oder luxuriösem 1 TB wählen. Die verfügbaren Größen sind 12,9 Zoll und 11 Zoll. Alle Modelle gibt es auch mit LTE-Mobilfunkanbindung und in den Farboptionen Spacegrau und Silber. Preislich liegt das günstigste iPad Pro 11" derzeit bei 879 Euro, für die Spitzenausstattung mit LTE und 1 TB Speicher ruft Apple 1.879 Euro auf. Das 12,9 Zoll Modell startet bei 1099 Euro mit 64 GB und ohne LTE. Die teuerste Variante mit 1 TB und LTE kostet ganze 2.099 Euro

Empfehlung: Das iPad Pro eignet sich sowohl für Künstler und Designer, als auch für Fotografen und Videoarbeiter sowie für Anwender, die Office-Arbeiten erledigen müssen. Als hochmobiler und leicht synchronisierbarer Notebook-Ersatz ist im Zusammenspiel mit dem optionalen Pencil und einer Tastatur ein praktischer Zweitrechner. Ein echter Mac oder PC sollte aber trotzdem noch zur Hand sein: Das iOS-Betriebssystem ist noch ein wenig zu beschränkt, um klassische Computer in allen Bereichen zu ersetzen. Immerhin ist iOS 12 so gut für die Büroarbeit geeignet wie noch kein mobiles Betriebssystem zuvor . Und auch für Kreative wird das iPad zunehmend eine ernstzunehmende Alternative zum leistungsstarken Arbeitsnotebook. Das liegt sowohl an der starken Leistung des A12X Prozessors als auch an der zunehmenden Unterstützung von Software, zum Beispiel aus dem Hause Adobe. Von Jahr zu Jahr schwindet der Unterschied zwischen iPad Pro und Macbook. USB-C öffnet zudem neue Möglichkeiten für den Anschluss von Peripherie wie Monitore oder Speicher.

iPad Pro 10,5" (2017): Der Preis-Leistungs-Sieger unter den Pro-Modellen

Das iPad Pro von 2017 mit 10,5 Zoll Bildschirmgröße hat dem neuen Modell vor allem eines voraus: Es ist wesentlich günstiger. Aber es ist auch noch lange nicht vom alten Eisen. Die verfügbare Leistung ist nach wie vor hervorragend und auch das Display ist nicht wesentlich schlechter als das des Nachfolgers. Wer ein iPad zum Arbeiten braucht, aber nicht ganz so viel Geld in die Hand nehmen möchte und mit einem etwas kleineren Display gut auskommt, sollte einen genaueren Blick auf das iPad Pro des letzten Jahres werfen. Das 12,9-Zoll-Modell von 2017 flog aus dem Sortiment, wer Wert auf ein so großes Display legt, muss zur neuesten Generation greifen.

Die zweite Generation des iPad Pro der Standardgröße ging beim Design neue Wege. Die Rahmen sind ein wenig dünner geworden, so passt auf annähernd die gleichen Ausmaße wie beim Vorgänger (9,7 Zoll, nicht mehr erhältlich) ein Bildschirm mit einer Diagonale von 10,5 Zoll. Die technischen Daten sind fast identisch mit dem größeren Modell der zweiten Generation (12,9 Zoll, ebenfalls nicht mehr erhältlich). Auch das kleinere iPad Pro kommt mit einem Truetone-Display, das nach Messung des Umgebungslichtes seine Farbtemperatur automatisch anpasst. Auch die Bildwiederholrate beträgt maximal 120 fps, was nicht nur einem präziseren Apple Pencil fördert, sondern auch das Scrollen weit flüssiger macht. Der Chip A10X Fusion ist der gleiche wie der im 12,9-Zöller von 2017. Lediglich der Akku ist bauartbedingt kleiner als der des großen Bruders, hat aber auch einen kleineren Bildschirm zu versorgen, sodass die Laufzeiten praktisch gleich sind. Apple nennt generell für alle aktuellen iPads bis zu zehn Stunden bei Surfen im Web, Musik- oder Filmwiedergabe und bis zu neun Stunden surfen, geht man über das Mobilfunknetz online.

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Das iPad Pro der zweiten Generation hat eine 12-Megapixel-Kamera an der Rückseite und eine 7-Megapixel-Frontkamera. Vier Lautsprecher sorgen für Stereoklang in jeder Ausrichtung. Vorne gibt es einen Retina-Blitz (mit Hilfe des Bildschirms) und Videoaufnahmen in 1080p sind mit der Frontkamera möglich. 4K-Video und LED-Truetone-Blitz bietet die rückwärtige Kamera. Als Fotoapparat mögen die iPads etwas unhandlich sein, stehen der vom iPhone bekannten Qualität aber kaum etwas nach.

Das iPad Pro 10,5 Zoll (2017) ist neben Gold, Space Grau und Silber noch in einer vierten Farbe erhältlich: Rosegold. Sieht aber auch ganz gut aus.

Empfehlung: Das iPad Pro 10,5 der zweiten Generation richtet sich im Prinzip an den gleichen Nutzerkreis wie das neueste Modell, ist aber etwas günstiger und dank seiner geringeren Größe ein Stück mobiler. Das Gerät ist inzwischen zu einem wesentlich geringeren Preis verfügbar als die 2018er Generation, gibt es im Vergleich Einbußen bei der Leistung und es bietet einige Features weniger, wie zum Beispiel den USB-C-Anschluss.

Brot und Butter: iPad 9,7

Wir blicken kurz auf die Historie des iPad zurück. Auf das originale Gerät aus dem Jahr 2010 folgte das iPad 2 im Frühjahr 2011. Ein Jahr darauf hatte Apple die dritte Generation herausgebracht, die jedoch niemals offiziell iPad 3 hieß, sondern nur "das neue iPad". Ein halbes Jahr später war für das Modell aber schon Schluss, das iPad 4 brachte als wesentliche Neuerung den Lightning-Port und hielt sich längere Zeit im Angebot, obwohl es vom iPad Air schon ein Jahr später abgelöst wurde, das eben nicht iPad 5 hieß. Auf das Air folgte das Air 2 (siehe nächsten Abschnitt) und dann längere Zeit nichts mehr, weil Apple das Tablet in Richtung iPad Pro weiter entwickelte. Seit März 2017 und damit sieben Jahre nach dem Original ist das iPad zurück, das wir der besseren Unterscheidung wegen iPad 9,7 (early 2017) nennen – auch dessen Nachfolger von 2018 nennt Apple schlicht iPad 9,7 (2018).

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Das iPad 9,7 (2017 und 2018) löst das iPad Air 2 ab. Der bewährte Formfaktor von 9,7 Zoll bleibt, die darin eingebaute Technik ist aber dem Stand der Zeit angepasst. Das 2018er Modell ist ein klein wenig dicker und schwerer als das iPad Air 2 und das Vorjahresmodell, arbeitet dafür aber mit dem leistungsstärkeren A10-Prozessor. Dieser muss sich bei den meisten Leistungstests nicht verstecken. Mit aktuellen Pro-Modellen kann es natürlich nicht mithalten, das ist für die meisten Nutzer aber auch nicht nötig. Der Preis ab 349 Euro ist interessant: Sogar für das kleinste iPad Mini zahlt man mehr. So ist das iPad 2018 gewissermaßen das Brot-und-Butter-Tablet und erfreut sich vor allem im Bildungsbereich, in Unternehmen und bei Behörden großer Beliebtheit und auch in allen anderen Segmenten, in denen der Preis das wichtigste Verkaufsargument ist. Im 2018er-Modell neu ist die Unterstützung des Apple Pencil, des originalen Modell mit Lightning-Stecker. Der neue Apple Pencil 2 wird nicht unterstützt. Außerdem fehlt auch die Pro Motion-Technologie, der Technik, die bis zu 120 fps Bildwiederholrate ermöglicht. Auch bei Display und Kameras muss man Abstriche gegenüber den Pro-Modellen machen, ansonsten ist das iPad 9,7 eine Empfehlung wert.

Empfehlung: Wenn es ein iPad sein soll und man keine allzu hohen Ansprüche stellt, dann sollte es ein iPad 9,7 sein. Für den Konsum von Inhalten ist das iPad besser geeignet als für deren Produktion, aber in Schule, Universität oder als Zweitgerät im Office durchaus eine Empfehlung wert. Der Preis ist (beinahe) unschlagbar.

Nur noch mehr im Abverkauf: iPad Air 2 – Das Allzweckgerät

Das iPad 9,7 ersetzt das iPad Air 2 und ergänzt es nicht. Bei Apple sind ab und an einige Modellvarianten als generalüberholte Geräte zu kaufen, zu Preisen ab 279 Euro. Bei Amazon und anderen Händlern hat man eine geringfügig größere Auswahl. Findet man dort ein vertrauenswürdiges Angebot, kann man getrost zuschlagen, denn d as im Oktober 2014 präsentierte iPad Air 2 ist nach wie vor ein hervorragendes Tablet. Der 9,7-Zoll-Bildschirm vereint 2048 mal 1536 Pixel, das ist zwar genau so viel wie auf dem iPad Mini 4, die größere Fläche macht es aber gerade dann bei der Nutzung angenehmer, wenn die Augen schon ein wenig nachlassen. Mit dem Air 2 hat Apple das iPad sogar gegenüber dem Vorgänger von 2013 noch dünner gemacht – und damit leichter. Bei der Leistung gab es hingegen keine Einsparungen, im Gegenteil. Der A8X-Prozessor mit seinen drei Kernen beeindruckt nicht nur in Benchmarks, sondern vor allem im Alltag, unterstützt von 2 GB RAM. Mit den Pro-Modellen kann es zwar nicht mithalten, dem A9 des iPad 9,7 ist es aber fast ebenbürtig. Das iPad Air 2 ist also einfach ein leichtes und schnelles Tablet mit einem beeindruckenden Bildschirm.

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Empfehlung: Eigentlich für jeden geeignet, ideal aber wegen seines geringen Gewichts und des recht großen Bildschirms. Aber eben nur noch schwer zu bekommen.

iPad Mini 4 – klein und oho

Als Apple das iPad Air 2 im Oktober 2014 präsentierte, bekam das iPad Mini lediglich noch den Touch-ID-Sensor hinzu, die dritte Generation war aber eher eine Enttäuschung. Im Jahr 2015 hat Apple Entscheidendes nachgeholt und das iPad Mini in seiner vierten Generation so weit aufgerüstet, dass es fast zum großen iPad Air 2 identisch ist. Mit einigen Unterschieden: Der Bildschirm hat zwar ebenfalls 2048 mal 1536 Pixel, aber eben auf 7,9 und nicht auf 9,7 Zoll verteilt. Die Augen sollten dafür noch halbwegs scharf sehen können, um den Bildschirm zu genießen. Der A8-Prozessor hat inzwischen zwar schon ein paar Jahre auf dem Buckel, steht dem im iPad Air 2 kaum etwas nach, zumal das iPad Mini 4 ebenfalls mit 2 GB RAM kommt. Vor allem beherrscht es wie die beiden größeren aktuellen Modelle alle Funktionen von iOS 12, seit iOS 9 etwa die Split-View-Ansicht, bei der man zwei Apps parallel betreiben kann. Das Retina-Display ist direkt auf das Glas laminiert, was die Reparatur zwar erheblich erschwert, aber den Eindruck vermittelt, als könne man die Pixel anfassen. Wer den kleinsten Bildschirm mit immer noch salonfähiger Leistung haben will, der greift zum iPad Mini 4. Aller Wahrscheinlichkeit nach handelt es sich beim iPad Mini aber um ein Auslaufmodell. Es ist zwar in drei Farben, aber nur noch mit einer Speicherkonfiguration zu haben, 128 GB. Somit ist das iPad Mini teurer als das günstigste, aber nur ein Viertel der Daten fassende iPad 2017.

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Empfehlung: Perfekt, für den, der ein iPad will, es aber möglichst klein braucht. Preise gibt es aber kleinere.