Welches Modell lohnt sich mehr?

Die neuen Airpods 3 sind seit Oktober 2021 auf dem Markt – und auf den ersten Blick sehen die In-Ear-Kopfhörer aus wie die Airpods Pro. Tatsächlich hat Apple dem Nachfolger der "Standard"-Airpods viele Neuerungen spendiert, sodass interessierte Käufer am Ende vor der Wahl stehen: Nehme ich die günstigeren Airpods 3 oder investiere ich etwas mehr und bekomme dafür die Pro-Modelle? Was lohnt sich mehr? Genau diese Frage wollen wir in diesem Artikel beantworten. 

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Airpods 3 vs. Pro: Ein Feature macht den Unterschied

Für die Airpods 3 verlangt Apple 199 Euro UVP, die Airpods Pro sind mit 279 Euro UVP trotzdem nochmal eine Ecke teurer. Zumindest bei Apple selbst, denn die Airpods Pro bekommt man seit längerer Zeit auch für rund 200 Euro. 

Doch was lohnt sich mehr? Bevor wir uns die Unterschiede zwischen den beiden Modellen anschauen, gehen wir kurz auf die Gemeinsamkeiten ein. Sowohl die Airpods Pro, als auch die dritte Generation verfügen über: 

  • 3D-Audio mit dynamischem Head-Tracking

  • Schutz vor Wasser und Schweiß

  • H1 Chip

  • Hey Siri 

  • Automatisches Wechseln von Geräten

  • Magsafe-Ladecase (ab sofort auch neu bei den Pro-Modellen) 

  • Adaptiver EQ

  • Spezieller Verstärker mit großem Dynamikbereich

Natürlich konnte Apple der neuen dritten Generation nicht alle Pro-Features zu einem günstigeren Preis spendieren, sonst würde ja niemand mehr die teureren Pro-Modelle kaufen. Daher ist es nachvollziehbar, dass Apple das beste Feature den Pro-Modellen vorbehält: aktive Geräuschunterdrückung und der damit einhergehende Transparenzmodus. Ob Sie einen Aufpreis von rund 80 Euro für allein diese Funktion rechtfertigen können, müssen Sie selbst entscheiden. Wer jedoch dieses Feature nutzen möchte, kommt nicht drum herum, als zu den Pro-Modellen zu greifen. Außerhalb des Apple-Stores ist der Preisunterschied etwas geringer, für die Airpods Pro zahlen Sie mittlerweile nur noch 30 Euro mehr.

Doch auch die dritte Generation hat so ihre Vorteile: So bieten diese Kopfhörer etwa eine deutlich längere Akkulaufzeit. Bis zu 6 Stunden verspricht Apple mit nur einer Aufladung, bei den Pro-Modellen sind es hingegen nur 4,5 Stunden. Die Cases beider Modelle bieten jeweils vier Ladezyklen, sodass mit der dritten Generation bis zu 30 Stunden Wiedergabe möglich ist, bei den Pro-Geräten sind es lediglich mehr als 24 Stunden. 

Tragekomfort über technische Features? 

Zuletzt sollten Sie sich Gedanken über den Tragekomfort machen. Die dritte Generation besteht wie auch schon die Vorgänger aus Plastik. Auch das Kopfteil, welches sich im Zweifel für mehrere Stunden im Ohr befindet. Die Pro-Modelle werden mit unterschiedlichen Silikon-Aufsätzen geliefert, sodass die Kopfhörer auch in größeren oder kleineren Ohren angenehm sitzen. Mit den Airpods 3 liefert Apple lediglich eine Einheitsgröße. Sollten die Airpods der ersten oder zweiten Generation beim Tragen auf Dauer Schmerzen verursacht haben, ist die Pro-Variante vermutlich besser geeignet. 

Fazit

Für so wenig Unterschiede zwischen Airpods 3 und Airpods Pro sind 80 Euro Preisdifferenz der UVP bei Apple eine Menge Geld. Legen Sie Wert auf die aktive Geräuschunterdrückung, müssen Sie zu den Pro-Modellen greifen. Ist Ihnen dagegen eine möglichst lange Akku-Laufzeit wichtiger, sind die neuen, günstigeren Airpods der dritten Generation die bessere Wahl. Auf Amazon bekommen Sie die Pro-Modelle stark reduziert zum ähnlichen Preis wie die neuen Airpods 3, weshalb Sie am Ende entscheiden müssen, was Ihnen persönlich wichtiger ist: Aktive Geräuschunterdrückung oder eine möglichst lange Akku-Laufzeit.