iPhone 13: So stellt es sich der YouTuber "Everything Apple Pro EAP" vor.

Bei dem Line-Up, das uns Apple 2020 an neuen iPhones geboten hat, ist es nur schwer vorstellbar, was uns wohl 2021 erwarten mag. Glaubt man den aktuellen Gerüchten, müssen wir uns aber tatsächlich noch etwas gedulden, bis wir das iPhone 13 mit neuester Technik zu Gesicht bekommen. Für dieses Jahr hat Apple anscheinend andere Pläne für das iPhone. 


Modelle

Wie viele Modelle plant Apple für das iPhone 13?

© Apple

Wie viele iPhone-Modelle uns 2021 erwarten, können wir derzeit noch nicht sagen. Das hängt vor allem von einer Sache ab: Entschließt sich Apple dazu, bereits in diesem Jahr das iPhone 13 auf den Markt zu bringen? Oder vielleicht doch “nur” ein iPhone 12s? Auch wenn Apple die S-Generation beim iPhone 11 übersprungen hat, deuten aktuelle Gerüchte darauf hin, dass das nächste iPhone für Apple-Ingenieure "nur eine S-Version" sei. Sollte sich das Gerücht bewahrheiten, würde dies für die Nutzer vor allem eines bedeuten: Ein weiteres Jahr Wartezeit, bis Apple spannende Features, die Konkurrenzprodukte bereits seit langem anbieten, auch aufs iPhone bringt. Es gibt daher gute Gründe, in einem solchen Fall das iPhone 12s zu überspringen und bis zum Release vom iPhone 13 zu warten. 

Lesen Sie mehr dazu: iPhone 13: Warum sich das Warten lohnt

Noch ist es aber zu früh, um mit absoluter Gewissheit von einem iPhone 12s zu sprechen. Das derzeitige Line-Up besteht aus vier Geräten unterschiedlicher Größe und technischer Ausstattung. Angefangen beim iPhone 12 Mini bis hin zum großen iPhone 12 Pro Max. Ob Apple auch für das iPhone 13 (oder 12s) vier verschiedene Modelle anbieten wird, hängt wohl größtenteils davon ab, wie die aktuelle iPhone-12-Generation bei den Käufern ankommt.


Design 

Was plant Apple beim iPhone-13-Design?

© Apple

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Apple Design-Änderungen gezielt vornimmt. Während andere Hersteller, wie Samsung oder Huawei, gerne etwas experimentierfreudiger sind, hält Apple gerne auch mal mehrere Jahre an einem ähnlichen Design fest. Seit dem iPhone 6 bis zum iPhone 8 (bzw. bis zum neuen iPhone SE) hat sich das Design nur minimal von Generation zu Generation verändert. 

Bis Apple sich vom Gehäuse-Design des iPhone X, XS und iPhone 11 hat trennen können, hat es rund drei Jahre gedauert. Das iPhone-12-Design ist mit seinem kantigen Design seit langer Zeit mal wieder etwas Neues und erinnert an die gute, alte Ära des iPhone 4 und iPhone 5. Wie auch immer das nächste iPhone heißen mag: Es ist recht sicher, dass das 2021-iPhone sein kantiges Design behält. Design bezogene Veränderungen könnten uns trotzdem erwarten. Lesen Sie dazu mehr in Technische Features


Preis

Wie teuer werden die neuen iPhones?

© Apple

In den letzten Jahren gelang es Apple immer weniger, die wichtigsten Informationen bis zum Tag der Keynote geheim zu halten. Besonders die Preise wurden in der Regel vorher geleakt. Dies sollte auch für die nächste iPhone-Generation gelten. Anhand der aktuellen iPhone-12-Generation können wir aber ableiten, dass das iPhone 13 je nach Modell wohl grob zwischen 780 Euro und 1.500 Euro kosten wird. Wie die Preise ausfallen, hängt natürlich größtenteils von den technischen Features ab. Sollte Apple ein revolutionäres Feature gelingen, steigt natürlich der Preis. Was könnte Apple für das iPhone 13 planen? 


Features

Die größten Änderungen bei der iPhone-12-Generation waren - neben dem Design - technischen Ursprungs: Alle iPhone-12-Modelle unterstützen 5G, außerdem befindet sich nun in allen Modellen ein Super Retina XDR Display. Die Kamera wurde geringfügig verbessert und ist nun zusätzlich mit einem Lidar-Scanner ausgestattet. Mit dem A14 steckt außerdem einer der leistungsstärksten Chips im iPhone 12 und zu guter Letzt hat Apple das neue Magsafe-Feature vorgestellt. 

So toll das iPhone 12 auch ist, es gibt noch einige Features, die auf die nächste Generation kommen sollten. 

Reverse-Charging

Dieses Feature kennen wir bereits von diversen Galaxy-Smartphones von Samsung.:Die Rückseite des Handys kann dazu genutzt werden, um Zubehör (wie zum Beispiel Kopfhörer oder eine Smartwatch) induktiv aufzuladen. Recht nützlich, wenn man das Ladekabel für die Bluetooth-Kopfhörer vergessen hat und oder man keine Steckdose in Reichweite hat. 

Dieses Feature hat Apple bisher noch nicht auf das iPhone gebracht. Wie sich nun herausstellte, ist dies aber theoretisch sogar schon in der aktuellen iPhone-12-Generation möglich. Dass Apple dieses Feature in nächster Zeit für iPhone-12-Nutzer freischaltet, halten wir für eher unwahrscheinlich. Wir glauben eher, dass sich Apple dieses Feature für das kommende iPhone aufgespart hat. 

Lesen Sie mehr dazu: Hinweise auf Rückwärts-Laden und hybride Displays beim iPhone 12

Endlich USB-C? Auf keinen Fall, aber… 

Seit Jahren lechzen iPhone-Nutzer nach einem USB-C-Anschluss. Doch Apple weigert sich beharrlich. Der bekannte Apple-Leaker Jon Prosser ist sich zudem sicher: Apple wird auch in Zukunft nicht auf USB-C wechseln. Nicht, da es jetzt mit dem iPhone 12 vorgestellten neuen Magsafe-Technologie einen Schritt weiter Richtung “Portless” geht - also ein iPhone ohne Anschlüsse. Prosser glaubt , dass Apple unter dem iPhone-13-Line-Up mindestens ein iPhone dabei ist, das nur noch auf kabelloses Laden setzen wird. Um welches Modell es sich dabei handeln soll, weiß er aber noch nicht. 

120 Hz

Ein Grund, weshalb viele Android-Nutzer nicht zu einem iPhone wechseln möchten, ist die geringere Bildwiederholungsrate. Die meisten anderen Hersteller setzen bei ihren Geräten bereits auf 120 Hz, während sogar das iPhone 12 nur 60 Hz vorweisen kann. Apple sollte hier dringend nachliefern.

Kamera

Die Kamera wurde im iPhone 12 weiter verbessert, der Sensor im iPhone 12 Pro Max ist größer denn je und nun haben auch die iPhone-12-Pro-Geräte (genau wie das iPad Pro) einen Lidar-Sensor. Und trotzdem ist da noch Luft nach oben. 

Besonders was den Zoom angeht. Bis zu 12x digitaler Zoom ist auf einem Apple-Gerät das höchste der Gefühle und das auch nur dann, wenn man mit dem iPhone 12 Pro Max auch gleich das teuerste Modell besitzt. Auch im Bereich Kamera setzen andere Hersteller höhere Maßstäbe. 50x digitaler Zoom ist bei vielen Geräten Standard. Manche bieten sogar einen 100x digitalen Zoom an, mit dem man zugegeben aber auch keine wirklich schönen Bilder schießen kann. Aber immerhin hätte man die Möglichkeit, ein weit entferntes Motiv auch mit einem Smartphone einzufangen. Wenn wir uns ein Upgrade für die Kamera wünschen würden, dann wäre es ein verbesserter Zoom. 

Aktuellen Berichten von DigiTimes  zufolge, soll jedoch erst 2022 das iPhone mit einer Periskop-Kamera ausgestattet werden, mit der dann sogar 10x optisches Zoomen möglich wäre - davon geht auch der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo aus. Dies wäre ein Hinweis darauf, dass Apple vielleicht für 2021 nur ein Update des iPhone 12 plant, sich den nächsten großen Generationensprung aber für 2022 oder später aufspart. 

Lesen Sie mehr dazu: iPhone 13 & 14: Kamera des iPhone 12 bleibt erst mal

Üblicherweise wird der Zoom-Faktor von der Hauptkamera berechnet. Dies würde bedeuten, dass Apple bei 10x optischem Zoom ein iPhone mit einer Brennweite von rund 260 mm integrieren könnte. Wenn man sogar  einer Meldung von The Next Web  Glauben schenken mag, dann kann Samsung bereits ein solches Objektiv liefern, sodass es bereits 2021 in den iPhones verbaut werden könnte. 

Periskop-Zoom-Objektive sind jedoch bereits seit längerem in Geräten anderer Hersteller zu finden, wie etwa bei Samsung, Huawei oder Xiaomi. Bei der Periskop-Technik wird das Licht über Spiegel zum Sensor geleitet, dadurch können die extra für Smartphones entwickelten Objektive entsprechend klein bleiben. 

Touch-ID im Bildschirm / K(l)eine Notch? 

Mittlerweile kann man sich wirklich die Frage stellen: Warum sträubt sich Apple eigentlich so beharrlich gegen einen Fingerabdrucksensor im Bildschirm? Auch hier hat die Konkurrenz schon lange die Nase vorn. Klar, Face-ID ist vielleicht sicherer, doch hat uns gerade das Jahr 2020 gezeigt, dass das Smartphone mittels Face-ID zu entsperren nicht immer ganz so leicht ist. Für viele ist die Notch ebenfalls ein Grund gegen ein iPhone. Während andere Smartphones auf ein deutlich weniger auffallendes Punch-Hole-Design setzt, wirkt die Notch tatsächlich sehr prominent platziert. 

Doch vielleicht ändert sich dies bereits mit der nächsten iPhone-Generation. Wie Apple in diesem Jahr bei dem iPad Air 2020 bewiesen hat, ist Apple bereit, auf die Face-ID zu verzichten. Stattdessen hat ein Finger-Abrucksensor im Power-Button Platz gefunden. Eine Alternative für das iPhone 13? Vielleicht. Durchaus denkbar, dass Apple die Face-ID aus einem einem iPhone 13 Mini oder iPhone 13 entfernt und stattdessen auf eine Touch-ID im Power Button setzt. Die Notch würde sicher nicht verschwinden, könnte aber kleiner werden, da nun die Face-ID-Technik nicht verbaut werden muss. 

Erste Hinweise auf eine kleinere Notch liefert uns der japanische Technik-Blog "Macotakara". Demnach wird das iPhone 13 geringfügig dicker, dafür wird aber die Notch kleiner. Welche Auswirkungen dies auf die Face-ID hat, lesen Sie hier: 

iPhone 13: Gleiches Design mit kleinerer Notch

Always-On-Display

Ein Always-On-Display wäre ebenfalls eine sehr feine Sache. Wer die Apple Watch Series 5 besitzt, weiß um die Vorteile dieser Funktion. Wichtige Infos wie Uhrzeit, Akkustand oder Nachrichten werden trotz des deaktivierten Displays angezeigt. Da Apple nun bei all seinen iPhone-Geräten auf ein OLED-Display setzt, wäre ein Always-On-Display sogar theoretisch in der aktuellen iPhone-12-Generation möglich. Natürlich wollte sich Apple noch ein paar Features für die nächste Generation aufsparen. So langsam wird es aber mal Zeit, denn auch auf diesem Gebiet hat die Android-Konkurrenz die Nase vorn.