Laptop Tasche

Computing ist mobil. Macbook, iPad oder Smartphone nimmt man überall hin mit. Aber wenn man gleich mehrere Geräte dabei haben will und noch dazu jede Menge Zubehör, reicht die Jackentasche bei weitem nicht aus und auch in der alten Aktentasche oder dem Fahrradrucksack wird es schnell zu eng oder zu unübersichtlich. Wir haben eine Reihe praktischer und schicker Laptop-Taschen für Sie getestet, von Slings über Umhängetaschen hinzu zu einfachen Hüllen.

Kurzüberblick

Folgende Taschen haben wir getestet:

Pacsafe Metrosafe X Messenger ( 90 Euro )

Mindshift Gear Exposure 13 ( 144 Euro )

Sachentransporter Tagraum (80 Euro)

Moshi Tego Sling Messenger ( 160 Euro )

Golla Subra Commuter Bag (75 Euro)

Everki Venue ( 125 Euro )

Peak Design Everyday Sling (160 Euro)

Pack & Smooch Hampshire (70 Euro)

Pacsafe Metrosafe X Messenger: Wie klein ist groß genug?

 

Es gibt ja Taschen, in die genau das Macbook Pro hinein geht und nicht mehr. Das ist super für Minimalisten, nur was tun, wenn noch ein Block, ein paar Zeitschriften oder das Netzteil mit dabei sein sollen? Zu einer der üblichen großen Taschen greifen?

Hier springt die neue Messenger aus der neuen Metrosafe X Serie von Pacsafe in die Bresche. Mit seinen Abmessungen von 32 cm × 25 cm × 10 cm ist sie deutlich kleiner als viele Notebooktaschen, bietet aber viele Fächer zum Verstauen.

Die schmale Tasche kommt mit ihrem melierten Recycling Polyester sehr modern rüber. Neben dem Farbton Utility Green gibt es die Messenger auch in Dark Denim und Carbon.

Von außen sieht man ihr die inneren Werte gar nicht an. Schlägt man Deckel auf – der übrigens mit einem Magnetverschluss gehalten wird – fällt der Blick sofort auf zwei Reißverschlüsse mit der üblichen Sicherung vor Langfingern, für die Pacsafe so bekannt ist. Zwei Fächer erscheinen etwas viel für eine nur 10 cm dünne Tasche. Aber diese Fächer haben es in sich. Das hintere Fach ist für das Macbook gedacht und gefällt mit seiner weichen Polsterung. Eigentlich gibt Pacsafe an, dass hier nur das 12 Zoll Macbook hineinpasst. In unserem Test haben wir aber festgestellt, dass auch das 13 Zoll Macbook Pro perfekt Platz findet.

Apropos passen, was Pacsafe alles an Fächern in die kleine Messenger gepackt hat, ist schon klasse. In dem Abteil mit dem Notebookfach ist auch noch Platz für drei dicke Zeitschriften oder Mappen und ein großes Netzfach mit Reißverschluss nimmt Kabel auf. Alternativ ist hier auch Platz für ein Netzteil. Das zweite Abteil glänzt mit insgesamt fünf Fächern: Eines davon für zwei Stifte und eines mit RFID-Safe und Klettverschluss.

Pacsafe Metrosafe X Messenger bei Amazon

Im Außenbereich hat Pacsafe auch nicht an Staumöglichkeiten gespart. Ein großes Fach wird vom magnetischen Deckel abgedeckt und ein kleineres verfügt über einen mit einer Schlaufe geschützten Reißverschluss. Auf der Rückseite ist dann noch ein weiteres Fach mit Reißverschluss, hier findet beispielsweise ein iPhone einen geschützten Platz. An der schmalen Seite hat Pacsafe sogar noch Platz für ein Fach gefunden, indem eine kleine Getränkeflasche oder ein kompakter Schirm passen.

Fazit

Kleine Taschen sehen meistens nicht nur minimalistisch aus, sie sind es auch und damit in ihrem Nutzen eingeschränkt. Nicht so beim Messenger von Pacsafe. Von außen ganz unscheinbar, offenbart er im Inneren wahre Größe. Nicht nur, dass ein 13 Zoll Macbook Pro zusammen mit einem iPad Pro Platz findet, auch die wichtigsten Unterlagen bekommen man noch unter. Das ganze verpackt in einem modernen Design, das auch mit einem Anzug einen sehr guten Eindruck macht. Einen Kritikpunkt haben wir dann doch am Messenger gefunden, der Magnet für den Deckel könnte kräftiger sein. Dann würde dieser auch besser zu bleiben, wenn man doch ein klein wenig zu viel eingepackt hat.

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Metrosafe X Messenger

Hersteller:

Packsafe

Preis:

90,- Euro

Vorzüge:

sehr guter Schutz vor unbefugtem Zugriff auf die Hauptfächer, sehr viele Fächer, passt auch für ein 13 Zoll Macbook Pro, gutes Preisleistungsverhältnis

Nachteile:

Magnetverschluss des Deckels etwas schwach

Mindshiftgear Exposure 13 – Multifunktionale Schultertasche

Solar Flare – was nach Sonnenschein und Lichtspiel sich anhört, ist der Name der Farbkombination unserer neuen Tasche im Test. Nüchtern betrachtet ist es eine Farbkombination aus Anthrazit, silber und orangerot. Genauso nüchtern ist es eigentlich eine Fototasche. Mit den Abmessungen von 41 × 27 × 16,5 cm hat sie jedoch die perfekten Maße für eine Notebooktasche.

Und genau hier wird es interessant. Die Spezialisten aus den USA sind nämlich bekannt für besonders robuste Fototaschen und Rucksäcke. Robust dürfen auch Notebooktaschen sein. Das verarbeitete Material ist das wasserdichte Laminat DP X-Pac, versehen mit seitlichen Überschlägen am Deckel und ausgestattet mit einer zusätzlichen DWR Imprägnierung. Dass das sehr gut Regen abhält, konnten wir bei den kräftigen Schauern im Mai testen. Der Tester war klatschnass, das Macbook Pro mit Zubehör trocken. Ein strapazierfähiger Boden aus Tarpaulin-Plane schützen die Taschen von unten. Das ist ein Feature, welches oft von Herstellern vernachlässigt wird. Die Plane ist sehr robust, Kratzer sind nicht schlimm und sie lässt sich leicht reinigen. Da ist es selbstverständlich, dass auch der Reißverschluss im Deckel ein wasserdichter YKK AquaGuard Reißverschluss ist. Somit könnte man hier auch ein iPhone unterbringen.

Damit sind wir auch schon bei den Staumöglichkeiten. Das große Hauptfach lässt sich durch die flexible Einteilung frei gestalten. Das beinhaltet auch, sie komplett zu entfernen. Dann passen kleine Ordner, Bücher, Schnellhefter oder Zeitschriften perfekt hinein. Das Notebookfach ist extra abgetrennt, doppelt gepolstert und mit einer Lasche versehen, damit das kostbare Macbook Pro nicht versehentlich herausfällt.

Ein extra großes Fach mit Reißverschluss befindet sich an der Vorderseite. Ebenfalls doppelt gepolstert nimmt es locker ein 11 Zoll iPad Pro auf. Für Blöcke, Stifte und USB-Sticks sind hier zusätzliche kleine Fächer, perfekt um Ordnung zu halten. Das ist aber noch nicht alles, ein Außenfach an der Seite mit Gummizug nimmt gerne eine kleine Trinkflasche auf und drei große Einsteckfächer freuen sich beispielsweise über Kabel oder Taschentücher.

Empfehlung

Bei multifunktionalen Taschen greife ich gerne zu Fototaschen. Warum, das ist ganz einfach. Sie sind robust, sehr gut gepolstert und durch die flexible Inneneinteilung für ganz unterschiedliche Einsätze geeignet. Genau hier punktet ganz speziell die Exposure. Sie ist ausgelegt als Fototasche, bei der ein Notebook und ein Tablet zusätzlich zur Kamera Platz finden kann. Nehme ich den Fotoeinsatz heraus, schaffe ich Platz für Hefter und Bücher. Bin ich in meiner Freizeit wieder auf Fototour, mache ich den Fotoeinsatz wieder hinein.

Stifte, Kabel und Zubehör finden perfekt einen geordneten Platz und der Trageriemen hat eine lange Polsterung. Das findet man auch selten, meistens sind die Polster viel zu kurz oder rutschen. Nicht bei der Exposure. Auch an einen Durchlass für einen Trolley Teleskopgriff, hat Mindshiftgear gedacht.

Mit ihrem Preis von 179,99 Euro (UVP, bei Amazon in der Regel günstiger) zählt die Exposure zum preislichen Mittelfeld. Bei den Themen Schutz, Robustheit und Universalität ist die Exposure eine der besten Taschen, die wir je im Test hatten. Neben der Farbkombination Solar Flare gibt es die Exposure auch in ganz schwarz. Ebenso ist für 10 Euro mehr eine größere Version für 15-Zoll-Notebook zu haben.

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Exposure 13

Info:

Mindshiftgear

Preis:

179,99 Euro (UVP)

Vorteile:

sehr robust, sehr gute Trageriemen, sehr gute Polsterung, sehr flexible Inneneinteilung, viele Staufächer

Nachteile:

Keine ersichtlich

Abmessungen

Maße Außen:

41 x 27 x 16,5 cm (BxHxT)

Maße Innen Kamerafach:

35 x 23 x 12,5 cm (BxHxT)

Maße Laptopfach:

34 x 24,5 x 2,5 cm (BxHxT)

Maße Tabletfach:

30 x 21 x 2 cm (BxHxT)

Maße Smartphonefach:

17 x 12 cm (BxH)

Sachentransporter Tagraum – Kompakte Schultertasche für das kleine Büro

Sie suchen einfach nur ein Transportbehältnis für ein Macbook, zusätzlich mit Platz für einen Block und das Netzteil? Dann ist ein Rucksack meist nicht die erste Wahl, hier schlägt die Stunde der Umhängetasche. Wenn es auch optisch nicht 08/15 sein soll, kann man sich den Tagraum von Sachentransporter näher ansehen.

Der Name macht schon mal klar, diese Produkte sollen unsere Sachen transportieren. Damit das auch optimal gelingt, genügt nicht nur ein Fach mit Deckel und Trageriemen. Bei einer so kleinen Tasche wie der Tagraum – sie ist gerade mal 34 × 26 × 12 cm groß – sind natürlich Grenzen gesetzt. Trotzdem ist man erstaunt, was der Hersteller sich so ausgedacht hat. Das wichtigste ist das Notebookfach, passend für ein 13 Zoll Macbook Pro. Abgetrennt von Hauptfach ist es rundherum gepolstert, ein Klettverschluss sorgt dafür, dass das kostbare Macbook nicht so leicht aus dem Fach fallen kann. Für unseren Geschmack könnte der Klettverschluss aber etwas kräftiger sein.

In dem Hauptfach bekommt man locker das Netzteil zusammen mit ein paar Bücher, Zeitschriften oder Blöcke unter. Zusätzlich sind drei unterschiedlich große Fächer vorhanden. Eines davon mit einem weiteren aufgesetzten Fach und zwei mit Klettverschluss. An zwei Fächer für Stifte hat Sachentransporter auch gedacht. In den Fächern lassen sich sehr gut neben den zwei Stiften, auch Kabel, Adapter und USB-Sticks verstauen. Das Hauptfach wird mit einem wasserdichten Reißverschluss verschlossen. An der Außenseite gibt es drei weitere Fächer, eines über die gesamte Breite für Papiere oder eine Zeitschrift, ein schmales für ein iPhone und eine Reißverschlusstasche für Geldbeutel. Ein großer Deckel verdeckt die ganzen Fächer und gibt zusätzlichen Schutz vor Regen. Als Designgag wird der Deckel mit zwei Schnallen an der Seite fixiert. Wie sollte es anders sein, hat auch der Deckel weitere Fächer. Eines Außen, ein guter Platz für Taschentücher, und eines auf der Innenseite. Beide natürlich mit Reißverschluss.

Wer einen Trolley oder Koffer mit Teleskopgriff benutzt – von Sachentransporter gibt es auch die passenden Koffer – wird sich über die Schlaufe auf der Rückseite freuen. Selbstverständlich gibt es neben dem verstellbaren Trageriemen mit Polster auch einen Griff.

Empfehlung

Die Mischung aus Kunstleder und Tarpaulin sorgen dafür, dass die Tagraum nicht wie eine typische Tasche aus LKW-Plane aussieht. Auch wenn das Material diesen Look nicht verbergen kann. Entsprechend bekommt die Tasche auch ihren Charakter mit der Zeit beim Tragen. Neben der Farbkombination grau/schwarz, gibt es die Taschen und Koffer auch in weiß/schwarz. An der Tagraum gibt es wenig zu bemängeln, außer die Klettverschlüsse. Am Notebookfach ist er etwas zu klein und schwach und an den Innenfächern zu groß. Der Preis von 79,95 Euro geht voll in Ordnung .

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Sachentransporter Tagraum

Hersteller:

Sachenboutique

Preis:

€ 79,95

Vorzüge:

robust, viele Fächer, Notebookfach komplett gepolstert

Nachteile:

Klettverschlüsse am Notebookfach zu klein und schwach und an den Innenfächern zu groß

Moshi Tego Sling Messenger: Die Tasche aus der Zukunft

Die neue Taschenlinie Tego von Moshi ist voll auf Design getrimmt. Silbergrauer Stoff und mattes Aluminium lassen die Taschen wie aus einem Science-Fiction-Film entsprungen aussehen.

Der digitale Nomade der Zukunft benötigt nicht mehr so viel, daher haben wir uns den Sling Messenger näher angesehen. Mit seinen Abmessungen von 41,5 × 30,5 × 12 cm ist er nicht so groß wie ein normaler Rucksack, aber groß genug für ein Notebook mit Zubehör. In einem leicht gepolsterten Fach findet ein 13 Zoll Macbook Pro bequem seinen Platz. Ein Sicherheitsriemen schützt vor dem versehentlichen Herausfallen, praktisch, wenn der Sling vom Tisch rutscht.

Das Hauptfach ist geräumiger, als man auf den ersten Blick meinen könnte. Es nimmt locker einen kleinen Stapel Zeitschriften auf und da es ein wenig nach vorne abgerundet ist, finden auch Kopfhörer, Akkupacks oder Netzteile ihren Platz. Im großen Hauptfach sind an den Seiten insgesamt vier kleine Fächer angebracht. Ein idealer Platz für Zubehör und Taschentücher. Leider sind die Fächer nicht verschließbar. Der Inhalt bleibt also nicht unbedingt auch in den Fächern. Auf der zum Körper gewandten Rückseite nimmt ein spezielles Fach mit RFID-Schutz iPhone und Co. auf.

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Das Tragesystem ist sehr ausgeklügelt. Das Polster sitzt an der richtigen Stelle und ist bequem. Bei einem Sling ist besonders eine einfache Längenverstellung wichtig und hier kann der Tego Sling Messenger voll überzeugen. Mit einem Finger kann man ganz bequem an einer Schlaufe ziehen, um den Gurt langzumachen. Zum Kürzen des Gurtes zieht man an dessen Ende. Hier gibt es leider keine Schlaufe, sondern nur das mehrfach umgenähte dicke Endstück. Damit der Sling auch am Rücken fixiert werden kann, gibt es einen kleinen Zusatzriemen, der einfach mit einem kleinen Haken am großen Gurt befestigt wird. Damit dieser Zusatzriemen sonst nicht stört, wird er am Sling in einer Art Parkschlaufe fixiert.

Das Beste an dem Gurt ist aber ein ViscoStrap genanntes Gummiteil. Dieser reduziert das gefühlte Gewicht deutlich, was zu einem viel angenehmeren Tragegefühl führt.

Fazit

Die Farbgebung ist ein echter Hingucker. Kann da die Funktion mithalten? Im Großen und Ganzen Ja. Das Macbook Pro hat bequem Platz und das Hauptfach ist schön groß. Die Innenfächer sind jedoch der einzige Punkt, der nicht gut durchdacht ist. Zumindest Klettverschlüsse wären gut gewesen, damit der Inhalt nicht so leicht herausfällt. USB-Sticks blieben nie in ihren Fächern, bei Taschentüchern und Stiften hatten wir keine Probleme. Auch hätten wir uns einen Handgriff gewünscht.

Das Fach mit RFID Schutz ist schön groß und eigentlich wegen seiner Polsterung auch ideal für das iPhone. Nur geht dann auch Bluetooth nicht mehr, auch dessen Frequenzen schirmt das Fach ab. Toll ist der Tragriemen mit dem integrierten Gummi zur Gewichtsentlastung. Das ist die beste Konstruktion, die wir bisher bei einem Sling sehen und ausprobieren konnten. Da die Riemenverstellung auch top ist, ist der Sling Messenger trotz seiner kleinen Schwächen einer der besten Slings in unseren Tests.

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Moshi Tego Sling

Hersteller:

Moshi

Preis:

€ 159,95

Vorzüge:

sehr gute Verarbeitung, sehr gute Gurtverstellung, Gummieinsatz für Gewichtsentlastung

Nachteile:

Innenfächer nicht verschließbar

Golla Subra Commuter Bag: Klassische Notebooktasche in moderner Verpackung

Die klassische Notebook-Tasche hat den Ruf, miefig und langweilig zu sein, sowie einfach zu sehr nach Business auszusehen. Dass das nicht immer so sein muss, beweist unter anderem das finnische Label Golla. Der klassische Schnitt wird hier mit einer Farb/Materialkombination aufgepeppt, die eine Notebooktasche auch bei modisch interessierte Menschen salonfähig macht.

Wir testen das Subra Commuter Bag – der Name ist übrigens kein Schreibfehler –, das neben der Farbe Braun auch in einem angenehmen hellen Beige gibt. Auch wenn das Material nach Stoff aussieht, ist es Nylon und damit wasserabweisend. Wirklich wasserdicht ist sie nicht, also Regenschauern hält die Tasche nicht stand. Das liegt aber nicht am Material, sondern an den Reißverschlüssen. Tolle Akzente stellen die Griffe mit ihrem Naturweiß und Lederbesatz dar.

Optisch geht die Subra also schon mal als gelungen durch, jetzt die Frage, was bekommt man bei den Abmessungen von 40 × 29 × 11 cm so unter? Ein 15 Zoll-Macbook-Pro findet seinen Platz in einem gepolsterten Abteil im vorderen Fach. Das Fach ist so groß, das bequem noch das Netzteil, Kopfhörer und eine Brille ihren Platz darin finden. Da dieses vordere Fach sich etwas aufklappt, ist der Zugriff perfekt auf den gesamten Inhalt möglich.

Das Hauptfach für einen schlanken Ordner oder Bücher und Schreibunterlagen ist ausreichend dimensioniert. Ungewöhnlich ist, das dieses und nicht das Notebookfach, an der körpernahen Seite liegt. Ein kleines Innenfach mit Reißverschluss, stellt einen gut geschützten Platz für Geldbeutel dar.

Auf der Vorderseite befinden sich gleich zwei weitere Fächer. Eines über die gesamte Größe mit Reißverschluss und ein schlankes mit ungehinderten Zugriff auf den Inhalt. Gerade in das große Außenfach kann man viel unterbringen. Zum Beispiel ein Netzteil, Adapter, Kabel, USB-Sticks oder auch mal ein belegtes Brötchen. Da die Tasche nicht so steif ist, kann sie sich auch gut ausbeulen.

Empfehlung

Wer eher der Typ für eine Business-Tasche ist und eine moderne Variante sucht, sollte sich die Subra Commuter mal näher anschauen. Man bekommt viel rein und die Einteilung ist weitgehend praxisnah. Weitgehend nur deshalb, weil es für Stifte kein extra Fach oder Halterung gibt. Ansonsten gibt es an der Einteilung wenig zu meckern.

Golla Subra Commuter Bag bei Amazon

Am schönsten trägt man die Subra an den Handgriffen. Schön deshalb, weil der Schultergurt mit seinen Plastikkarabinern und Scharnieren, so gar nicht zu der ansonsten sehr schönen Tasche passt. Hier hätte man Metall und Leder erwartet, aber nicht so einen „billigen“ Schultergurt, der auch auf eine Polsterung verzichten muss. Und die wäre dann ganz angenehm, wenn man die Subra randvoll macht.

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Subra Commuter

Hersteller:

Golla

Preis:

100 Euro

Vorzüge:

sehr gute Einteilung, moderner Look, viel Platz, gutes Preisleistungsverhältnis

Nachteile:

kein Fach für Stifte, einfacher Schultergurt

Preis bei Amazon

Ab 75 Euro

Everki Venue: Die Wiedergeburt der Herrentasche

Alle, die in den 70ern und 80ern mit offenen Augen durch die Städte gelaufen sind, kennen den Anblick noch: Herren mittleren Alters mit einer kleinen Umhängetasche. Die kompakte Venue greift genau diese Formensprache wieder auf und bringt sie in die aktuelle Zeit.

Die Tasche ist sehr gut verarbeitet und der Materialmix aus robusten Nylon und Leder bringt ein wenig Moderne. Mit ihren 26,5 × 6 × 31 cm, ist die Venue eine sehr kompakte und dünne Tasche. Während früher ein Pfeifenset und Geld in der Herrentasche verstaut wurde, ist es heute das iPad und das iPhone. OK, einen Geldbeutel hat man ja auch noch dabei. Und wer in diesem eine Karte mit RFID-Chip stecken hat, wird sich über das extra Fach freuen, welches einen Schutz vor unerlaubtem Auslesen bietet.

Das iPad hat natürlich auch ein Extra-Fach, schön weich gefüttert und gepolstert, so das dem guten Stück nichts passieren kann. Für das iPad gibt es so tolle Tastaturen, die man mit dem Tablet zu einer Einheit verbinden kann. Zum Beispiel von BrydgeAir. Und genau die passen auch noch in das Fach. 

Überhaupt ist man erstaunt, wie viele Fächer Everki untergebracht hat. So kommt man auf 16 verschiedene. Das geht bei den kleinen Fächern für USB-Sticks und Stifte los, die sich im Außenfach befinden. Hier findet auch ein Netzteil mit Kabel ein passendes Fach und ein praktischer Clip für den Schlüsselbund ist auch noch vorhanden. Der Clip hat gegenüber einem Karabinerhaken den Vorteil, dass im praktischen Einsatz der Schlüssel schneller wieder entnommen ist. Dieses Außenfach hat aber noch ein ganz unscheinbares aber cleveres Gimmick: Einen Magneten, der das Außenfach offen hält, damit man den Inhalt leichter überblickt und zugreifen kann.

Everki Venue bei Amazon

Auf der Rückseite findet das iPhone seinen Platz in einem weichen Fach mit Klettverschluss. Da ist es gut vor Langfingern geschützt. Das letzte und größte Fach ist gerade so groß, dass man einen Block und ein kleines Buch mit einer Brille verstauen kann. Oder die Reisedokumente.

Empfehlung

Die Wiedergeburt der Herrentasche ist im Großen und Ganzen gelungen. So hat alles seine Ordnung und jedes noch so kleine Zubehör hat sein eigenes Fach. Da ist man versucht, auch viel reinzupacken. Doch hier kommt dann das große Erwachen. So viele Fächer, wie die Venue hat, bekommt man gar nicht voll und dann geht der Deckel nicht mehr zu. Wobei das mit dem "zu" nicht eindeutig zu definieren ist. Der Deckel wird mit einem Magnetverschluss gehalten und dieser ist nicht sehr kräftig. Ein Kopfhörer und ein Brillenetui sorgen schon dafür, dass dieser nicht mehr gut hält. Wer keinen Kopfhörer mitnehmen möchte, hat dieses Problem sicher nicht und neben einem Block oder einem Buch, sowie einer Lesebrille, sollte man auch nicht viel mehr mitnehmen wollen. Wer mehr Platz braucht, findet im Programm von Everki auch die größere Variante Venue XL, die einen Zentimeter dicker ist und Platz für das große iPad Pro bietet. Gelungen sind aber nicht nur die vielen Fächer, sondern auch der breite Tragegurt. Eine gute Längenverstellung und das er in einem Winkel an der Tasche angenäht ist, sorgen für einen guten Tragekomfort. Hier hat sich jemand Gedanken gemacht.

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Everki Venue

Hersteller:

Everki

Preis:

125 Euro

Vorteile:

viele und durchdachte Fächer, sehr gute Verarbeitung, weiche Fütterung für iPhone und iPad-Fächer, 30 Jahre Garantie

Nachteile:

Magnet im Deckel nicht sehr kräftig, für On-Ear Kopfhörer zu wenig Platz, hoher Preis

Preis bei Amazon

ab 125 Euro

Peak Design Everyday Sling: Toller Sling für digitale Nomaden und Fotografen

Ein Sling ist die spezielle Variante eines Rucksacks mit nur einem Tragegurt. Sein Vorteil: Mit einem Schwung lässt sich der Sling vom Rücken vor den Bauch ziehen und man kommt bequem an seinen Inhalt. Kein umständliches Abziehen – das macht ihn bei Fotografen so beliebt. Wer mal mit den Füßen im Wasser gestanden hat und an die Ausrüstung im Rucksack möchte, weiß das sehr zu schätzen.

Das kalifornische Unternehmen Peak Design hat mithilfe eines Kickstarter-Projektes einen universellen Sling für Fotografen und digitale Nomaden geschaffen . Robustes, Wasser abweisendes Nylon, wasserdichte Reißverschlüsse und zwei gefällige Farben abseits des üblichen Schwarz machen neugierig.

Ob auf dem Fahrrad, zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln – digitale Nomaden sind viel unterwegs. Da hilft eine einfach zu benutzende Gurtverstellung ebenso wie der schöne große Handgriff, den man auch toll am Ausziehgriff eines Reise-Trolleys benutzen kann. Ein praktisches Gimmick ist die Druckknopf-Lasche am Reißverschluss-Zipper des Hauptfachs. Man kann sie mit dem Reißverschluss-Zipper des Vorfachs verbinden und macht es so den Langfingern etwas schwerer, die Tasche unbemerkt zu öffnen.

Peak Design Every Day Sling bei Amazon

Wenn man sich den Everyday Sling so anschaut, kann man es kaum glauben, aber es passt sogar ein 13-Zoll Macbook Pro Retina hinein – dank des gewölbten Deckels. Ein Riemen mit Klettverschluss sorgt dafür, dass es nicht versehentlich herausfällt. Für das Hauptfach gibt es zwei Abtrenner – FlexFold-Einteiler genannt – die sich mittels Klett frei positionieren lassen. Somit kann man die Inneneinteilung für kleine Getränkeflaschen, Notebookzubehör oder Bücher einteilen. Eine Besonderheit ist ihr origamiartiges Faltdesign, mit dem man einen kleinen Zwischenboden schaffen kann. Das ist ideal für die Nutzung als Kameratasche. Verzichtet man komplett auf die FlexFold-Einteiler, passen sogar Zeitschriften knickfrei in das Hauptfach. Der Deckel hat über die gesamte Fläche ein Zusatzfach mit Reißverschluss. Hier kann man perfekt Stifte, sein Smartphone, Speicherkarten, USB-Sticks oder Akkus unter bekommen. Dank einer Inneneinteilung sogar geordnet.

Eine Besonderheit weist das Außenfach auf, denn man kann sein Volumen vergrößern, so dass maximal eine kleine Wasserflasche hineinpasst. Ansonsten ist es ein guter Platz für das Netzteil des Macbook Pro, Adapterkabel, Geldbeutel und anderen Kleinkram. Die Riemen an der Außenseite sind als Fototasche für das Stativ gedacht, man kann aber ebenso gut eine Jacke damit fest klemmen. Mit einem normalen Stativ wird der Everyday Sling jedoch ungünstig ausbalanciert. Ein Mini-Stativ geht noch.

Empfehlung: Ob beim Fahrradfahren, beim Gehen oder sogar beim Ski-Langlauf, die Everyday Sling gibt eine gute Figur ab. Sie hält gut auf dem Rücken, was auch ein Verdienst des guten Sitzes des Gurtes ist. Der Schnellversteller für die Gurtlänge ist toll und das Beste, was wir bisher gesehen haben. Speziell Fotografen wissen das zu schätzen, da hierdurch der Gurt sehr schnell langgemacht werden kann, sodass man vor dem Bauch problemlos an die Ausrüstung kommt. Ein großes Manko darf man bei dem Gurt nicht verschweigen: sein sehr dünnes Schulterpolster. Eigentlich verdient es nicht den Namen Polster. Hat man nicht viel in der Tasche, ist das kein Problem. Ein Fotograf jedoch, der die Tasche maximal mit einer schweren DSLR-Kameraausrüstung befüllt, bekommt schnell eine schmerzende Schulter. Unsere leichte Fujifilm-Ausrüstung geht ebenso noch durch wie ein Macbook Pro mit Zubehör.

Einige schöne Detaillösungen wie der mit Leder besetzte Handgriff, die Inneneinteilung im Deckelfach und das im Volumen vergrößerbare Außenfach überzeugen bei der Everyday Sling. So macht der tägliche Einsatz im Beruf oder als Fototasche viel Spaß, der Name ist somit Programm. Die zwei Farbkombinationen hellgrau mit braunem Leder und dunkelgrau mit schwarzem Leder sorgen dafür, dass man mit der Everyday Sling immer gut aussieht.

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Everyday Sling

Hersteller:

Peak Design

Vertrieb:

Enjoy Your Camera

Preis:

160 Euro

Vorzüge:

tolle Gurtverstellung, sehr gute Verarbeitung, praxisnahe Einteilung und Ausstattung, passend für 13 Macbook Pro Retina

Nachteile:

Schulterpolster zu dünn

Pack & Smooch Hampshire: Robuster Filz, modern interpretiert

Filz als Material hat schon lange sein angestaubtes Image verloren und liegt wieder voll im Trend. Ob als Material für Kleidung, Sofabezug oder Taschen, Filz ist robust und gewinnt mit dem Gebrauch an Charakter. Pack & Smooch nutzt diese Eigenschaften und kombiniert Merino-Wollfilz mit Lederapplikationen. Das Leder wurde nur rein pflanzlich gegerbt und genau an der Stelle vernäht, an der Handschweiß den Wollfilz schmutzig machen könnte. Eine tolle Idee, die auch noch schön aussieht.

Die Hampshire ist eine minimalistische Hülle in vielen passenden Größe für Macbook und iPad. In das Zusatzfach passt neben dem Macbook Pro auch ein paar Stifte, ein iPhone und ein Block.

© Thomas Bergbold

Die Hampshire ist eine minimalistische Hülle und bietet Platz für ein Notebook und in einem extra Fach für einen Block mit Stiften und iPhone. Neben der von uns getesteten Version für das Macbook Pro in 13 Zoll, gibt es für nahezu jedes Macbook eine maßgeschneiderte Variante.

In drei Farbkombinationen ist die Hampshire zu haben: Anthrazit mit hellbraunem oder dunkelbraunen Leder, sowie grau mit hellbraunem Leder. Die gleiche Hülle gibt es auch für die verschiedenen iPads. Wir haben uns das Model für das iPad Air 2 angesehen und es passt ebenso perfekt.

Die Lederapplikation ist nicht nur Design, sondern dient auch als Schutz vor Handschweiß.

Empfehlung

Ein wenig ist eine so minimalistische Hülle Luxus. Aber sie sieht verdammt gut aus und ist robust, wie man es von Wollfilz erwarten kann. Wenn man einen Kritikpunkt finden möchte, dann sind es die Druckknöpfe. Auch die sind sehr hochwertig, aber man muss schon fest drücken, damit sie zu gehen. Bei einem Macbook ist das sicher kein Thema, aber bei einem iPad bekommt man wegen des Displays ein wenig Bauchschmerzen. Zwar ist in unserem Test nichts passiert, ein ungutes Gefühl bleibt. Kleiner Tipp: Wir haben das iPad so eingeschoben, dass das Display nicht zum Deckel und damit nicht zu den Druckknöpfen zeigt.

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Hampshire

Hersteller:

Pack & Smooch

Preis:

für Macbook Pro € 69,90, für iPad Air 2 € 59,90

Vorzüge:

sehr robust, tolles Material

Nachteile:

Druckknöpfe für das iPad etwas zu schwergängig