Die neue Version bietet mehr Speicher

Ende 2018 hat Apple den Mac Mini komplett überarbeitet, jetzt bekommt er eine erste „Modellpflege“. Technische Neuerungen wie neue CPUs gibt es offenbar nicht, auch die Einstiegspreise bleiben gleich. Das i3-Modell kostet ab 929, das i5-Modell ab 1279 Euro. Die einzige Neuerung: Die SSD ist jetzt doppelt so groß. Das Basismodell ist jetzt mit 256 statt 128 GB SSD-Speicher ausgestattet, das i5-Modell mit 512 GB Speicher statt 256 GB. Will man das Basismodell mit 256 GB Speicher im Apple Store aufrüsten, kosten 512 GB Speicher 250 Euro, 1TB kosten 500 Euro und 2 TB 1000 Euro Aufpreis. Beim teureren Modell kostet das optionale Upgrade auf 1 TB SSD jetzt 250 Euro, auf 2 TB 750 GB. Teuer bleibt das Upgrade des RAM: 16 GB kosten 250 Euro, 32 GB kosten 750 und 64 GB 1250 Euro.

Das Ugrade des Speicherplatzes ist jetzt günstiger.

Wie bisher kann man zwischen drei CPUs der 8. Generation „Coffee Lake“ wählen: einem 4-Kern-Modell Core i3 mit 3,6 GHz, einem 6-Kern-Modell Core i5 mit 3,2 und einem 6-Kern-Modell Core i7 mit 3,2 GHz. Will man das Basismodell mit dem schnelleren i7-Prozessor aufrüsten, zahlt man 360 Euro beim i5-Modell, kostet das Upgrade hundert Euro weniger.

Hinweis: Will man unter „Eintauschgerät hinzufügen“ einen Mac Mini von 2018 auswählen, ist dies aktuell noch nicht möglich, man kann nur einen Mac Mini bis 2014 auswählen.

Unserer Meinung:

Von einem "neuen" Mac Mini kann man nicht sprechen, die Modellpflege ist aber sehr sinnvoll. Ein Mac Mini mit 128 GB Speicherplatz war für die meisten Anwender kaum zu empfehlen, das hat Apple jetzt korrigiert. Auch der Aufpreis auf eine größere SSD ist deutlich günstiger geworden. Das Upgrade des Arbeitsspeichers ist weiterhin sehr teuer, es gibt aber mittlerweile alternative Aufrüst-Angebote von Fachhändlern, die wir hier aufgelistet haben. Technische versierte Anwender können den Arbeitsspeicher auch selbst aufrüsten.