Kiano

Kiano ist eine Software der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin und wird von den Professoren Klaus Jung und Kai Uwe Barthel ausführlich in diesem Blog vorgestellt , interessant etwa die Hintergründe über das Lernen und Analysieren der Bilder über ein neuronales Netzwerk (Neuronal Network Image Analysis), die Verwendung von C als Programmiersprache im Unterschied zu Swift, das hier weniger effektiv sei und warum. Und der Einsatz von Apples CoreML Machine Learning Framework sowie weitere spannende Aspekte, wer sich für die wissenschaftlichen Details interessiert. Vorbild für dieses Verfahren war offenbar die Website, wo man sich Bilder nach der Eingabe eines Schlüsselworts ähnlich wie auf einer Bilderlandkarte anzeigen lassen kann.

Auf dem iPhone wartet man nicht lang …

Praktisch lädt man sich die App, die schon länger für iOS im App Store   (ab iOS 11), jetzt auch für den Mac (noch als Beta markiert) über die Homepage des Entwicklers ab macOS 10.15  erhältlich ist, kostenlos herunter. Dann dauert es bei uns trotz eines Fotobestands von über 12.000 Bildern in der Foto-Bibliothek des Macs (Mac Mini von 2018) tatsächlich nur wenige Minuten, bis alle Bilder erfasst sind, die nun sortiert vorliegen nach Gruppen-Ähnlichkeiten wie mehrere Personen auf einem Bild, Landschaften, Einzelpersonen, Dokumente, Hausfassaden/Gebäude und andere Kategorien.

Auch auf dem Mac geht es flott – diesen Pixelteppich bekamen wir nur kurz zu sehen.

Es folgt ein kurzes Tutorial, mit welchen Gesten oder Tasten man durch den so angeordneten Fotobestand navigiert, wie sich die Perspektive ändern lässt, auf ein einzelnes Foto zugreift, oder wie man komplette Fotojahre ein- oder ausschließen kann. Fotos lassen sich innerhalb des Programms als Favoriten markieren, Infos dazu abrufen, teilen und sogar komplett von allen Geräten auch über die iCloud löschen.

Dann kann es auf Entdeckungsreise durch die eigenen Fotos gehen

Es ist sehr aufschlussreich, so auf Entdeckungsreise zu gehen, die eigenen Bilder aus ungewohnten Perspektiven und in ursprünglich nicht gedachten Zusammenstellungen zu sichten. Und es kann äußerst hilfreich sein, wenn man nach bestimmten Arten von Fotos auf der eigenen Festplatte oder in der iCloud sucht. Ein spannendes Projekt jedenfalls, und das ganz kostenlos, getreu dem Akronym, das ”Kiano” bedeutet: ”Keep Images Arranged & Neatly Organized”, also: Bewahre Bilder geordnet und schön organisiert auf….