iPhone SE 3

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Doch die Marktforschungsfirma Counterpointresearch kommt zu einem anderen Schluss: Das iPhone SE 3 habe Apples Wachstum im zweiten Quartal 2022 in Europa angetrieben (via 9to5mac ). Laut der Analyse von Jan Stryjak von Counterpointresearch ist der europäische Gesamtmarkt für Smartphone-Auslieferungen generell geschrumpft: Auf 40,3 Millionen ausgelieferten Geräte, was elf Prozent weniger ist als im zweiten Quartal 2021 (45 Mio. Geräte) und 13 Prozent weniger als im Vorquartal (46,6 Mio. ausgelieferte Geräte). 

Diese wenig erfreuliche Situation auf dem Gesamtmarkt hat jedoch Apple und Samsung nicht daran gehindert, im Vergleich zum Vorjahr zu wachsen. Apple ist im Vergleich mit Q1 2021 um drei Prozent gewachsen und statt 9,2 Mio. 9,6 Mio. Geräte ausgeliefert. Der Analyst führt dieses Wachstum auf die Vorstellung vom iPhone SE 3 zurück. Das Gerät wurde am 8. März vorgestellt und seitdem für 519 Euro bei Apple vertrieben . Zwar hat Apple am 20. April 2021 ein iPhone 12 und iPhone 12 Mini in Violett vorgestellt, dies war lediglich eine neue Farbe, kein neues Modell, das die Verkäufe nennenswert beeinflussen konnte. Samsung ist im zweiten Quartal 2022 im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls um neun Prozent gewachsen, das war einem recht niedrigen Stand vom Q2 2021 geschuldet, wegen Fabrikschließungen und Lockdowns in Vietnam. Beide Smartphone-Hersteller konnten ihre Marktanteile in Europa im Vergleich zum Vorjahr ausbauen: Apple wuchs von 21 Prozent auf 24 Prozent, Samsung von 27 Prozent auf 32 Prozent. 

Im Vergleich zum Vorquartal haben jedoch alle Mitbewerber nachgelassen: Apple von 12,3 Mio. ausgelieferte Geräte auf 9,6 Mio. iPhones, Samsung von fiel 16,7 Mio. Smartphones im ersten Quartal 2022 auf 13 Mio. Smartphones im zweiten Quartal 2022. Für diesen allgemeinen Rückgang in den Auslieferungen im zweiten Quartal im Vergleich zum ersten Quartal macht Stryjak Russlands Krieg in der Ukraine verantwortlich, da Apple und Samsung den russischen Markt verlassen haben. Eine Vergleichsbasis im vergangenen Jahr, also den Vergleich vom ersten und zweiten Quartal 2021 konnten wir bei Counterpointresearch nicht ausfindig machen , da die Marktforscher ihre Vergleichsmethoden umgestellt haben: Noch im vergangenen Jahr haben die Analysten nur die Vorjahreszahlen verglichen, und diese nur in Prozentpunkten, nicht in absolut geschätzten Auslieferungen.