iPhone 13 mit einem Terabyte Speicher

Gerüchte, dass Apple bei seinem Smartphone die Speicheroptionen etwas nachjustiert, gab es bereits im vergangenen Jahr in Bezug auf das iPhone 12: So hat Jon Prosser spekuliert , dass Apple die Speicheroption von 64 GB komplett streicht und die iPhones 12 ab 128 GB verkauft. Der Leaker lag nur teilweise richtig: Beim iPhone 12 Pro ist die 64-GB-Option tatsächlich verschwunden, beim iPhone 12 – nicht. Seitdem gab es immer wieder etwas Neues zum iPhone 13: Jon Prosser im November 2020 sowie die Analysten von Wedbush im März spekulieren auf ein Terabyte im iPhone 13. Dies erlauben die Schlüsse aus den Bestellungen der Lieferkette.

Nun bestätigt diese Entwicklung der Analyst Ming Chi-Kuo von TF International Securities (via " Macrumors "). Demnach streicht Apple die 64-GB-Option auch bei den Einstiegs-iPhones und verkauft das iPhone 13 und das iPhone 13 Mini mit 128, 256 und 512 Gigabyte Flash-Speicher. Bei den Pro-Modellen kommt eine zusätzliche Option hinzu – ein Terabyte Speicher. Somit reiht sich das iPhone in die Liga des iPads Pro und der Macbooks.

Die Speicheroptionen jenseits eines Terabyte sind vor allem im Hinblick auf Vermarktung vom iPhone Y Pro Max recht logisch: Apple positioniert die größte Variante seines Smartphones als ein Profi-Gerät für Fotografen und Regisseure. Vor allem neue Video-Formate wie Pro RAW, die zuletzt ab iOS 14.3 unterstützt werden, verlangen nach viel Speicher: Ein Bild in Pro RAW ist ungefähr 25 MB groß, im Vergleich mit etwas mehr als einem Megabyte bei den HEIC-Bildern. Wenn Marc Gurman von "Bloomberg" richtig liegt und mit iOS 15 bzw. dem iPhone 13 Apple ähnliche Formate für Videos vorstellt, wird der Bedarf nach Speicher im iPhone noch größer. Demnach will Apple in wenigen Wochen auf dem iPhone 13 Pro Res unterstützen , das Format ist in der Video-Industrie bekannt, für den Massenmarkt war es weniger geeignet wegen seiner großen Dateigrößen.