In dem Video wird unter anderem die (vermeintliche) neue Notch präsentiert.

Ein Dummy des kommenden iPhone 13 Pro (alle aktuellen Gerüchte) soll die Designänderungen gegenüber der aktuellen Generation zeigen. Das Vorführmodell wurde in einem Video des japanischen Apple-Blogs Macotakara gezeigt. Laut eigenen Angaben entstammt der Dummy aus Quellen innerhalb des chinesischen Onlinehändlers Alibaba.

Bei dem Dummy handelt es sich um einen einfachen 3D-Druck aus weißem Material, das an Styropor erinnert. Ein Aufkleber auf der Vorderseite zeigt die klassische iOS-Oberfläche, das Kameramodul auf der Rückseite wird durch einige runde Metall- und Folienelemente simuliert. Die Qualität des Modells ist sichtlich minderwertig und erweckt aufgrund der Produktionsqualität nicht unbedingt Vertrauen. Allerdings ist der Anspruch eines derartigen Vorführmodells auch nicht, besonders hochwertig auszusehen, sondern das grundsätzliche Design, Änderungen zum Vorgänger und von außen sichtbare Features aufzuzeigen.

In dem Video zeigt Macotakara nicht nur den Dummy, sondern vergleicht ihn auch mit einem iPhone 12 Pro (im Test) . Auf den ersten Blick halten sich die Unterschiede in Grenzen, die Größe und das Design entsprechen dem Vorgänger. Die Unterschiede können in der Notch ausgemacht werden. Laut Macotakara wird die Kameraaussparung etwas schmaler, 26,8 mm statt 34,83 mm in der Breite. Die Höhe dagegen wächst um einen halben Millimeter auf 5,35 mm.

Eine in der Höhe ansteigende Notch ist, sollten sich die Angaben von Macotakara als korrekt erweisen, sehr verwunderlich. Um die Notch so unauffällig wie möglich zu gestalten, wird sie in der Höhe möglichst klein gehalten. Denn je höher die Notch, desto tiefer ragt das Element ins dargestellte Bild herein. Die Verteilung und Positionierung der Kameras und Sensoren innerhalb der Notch hat sich laut Macotakara ebenfalls geändert. Die Frontkamera wandert auf die linke Seite der Lautsprecher, während die meisten Module wie Infrarotsensor mittig unter dem Lautsprecher Platz finden.

Dass Apple daran arbeitet, die Notch des iPhones zu verkleinern, wird schon lange vermutet. Die Kameraaussparung des iPhones ist, verglichen mit der Konkurrenz aus dem Android-Lager, immer noch recht groß. Das liegt vor allem daran, dass Apple mehr Scanner zwecks Gesichtserkennung mit Face-ID benutzt. Dadurch wird das Feature zwar deutlich sicherer, aber auch viel Platz auf der Vorderseite des iPhones notwendig.

Ob es sich bei dem gezeigten Dummy wirklich um ein akkurates Modell des iPhone 13 handelt, ist fraglich. Die gezeigten Änderungen an der Notch kommen ohne weitere Erklärung und wirken erst mal nicht wie eine sinnvolle Verbesserung. Wir hoffen jedenfalls auf deine deutlich kleinere Notch im nächsten iPhone.