Das neue iPad ist zwar leistungsstärker, ansonsten gibt es nicht viel neues.

Der Termin für die nächste Apple-Ankündigung steht fest, am kommenden Dienstag werden in Cupertino per Stream ein iPhone und eine Apple Watch vorgestellt. Doch ausschließen darf man auch nicht, dass Apple am kommenden Dienstag mehr als nur iPhones und Apple Watches zeigt. Hinweise darauf gibt die Verfügbarkeit des iPad: Laut Bloombergs Mark Gurman sind die Lieferzeiten für das Modell der achten Generation, das Apple vor einem Jahr vorstellte, auf mehrere Wochen angestiegen, einige Varianten sind gar nicht mehr verfügbar. Die Mitarbeiter in den Stores habe Apple angewiesen, nicht über die schlechte Verfügbarkeit zu spekulieren oder gar einen anstehenden Refresh der Modellreihe.

Bereits gegen Ende August gab es Berichte aus der Zulieferer-Industrie , dass sich das iPad der neunten Generation in der Massenproduktion befindet. Die Kollegen von 9to5mac haben einen Tipp erhalten , dass das kommende iPad den A13 Prozessor spendiert bekommt, dies ist zwar nicht die neueste Generation der A-Prozessoren, dennoch eine Verbesserung für die Produktreihe, der Vorgänger arbeitet noch mit dem A12-Chip aus dem Jahr 2018 . Zudem wird der Hersteller das Aussehen des Einstiegs-iPads ein wenig aktualisieren und näher an die Form des iPads Air der dritten Generation bringen. Das bedeutet, die Rahmen rund um den Bildschirm werden etwas schmaler, die Displaydiagonale steigt von 10,2 Zoll auf 10,5 Zoll. Apple muss noch dringend die Facetime-Kamera auf der Vorderseite auf ein akzeptables Niveau bringen, die aktuelle Kamera im iPad der achten Generation löst mit 1,2 Megapixel auf. Wenn das kommende iPad das Gehäuse des iPads Air der dritten Generation erbt, wird das Gerät deutlich dünner – um 1,4 Millimeter, das sind fast 20 Prozent weniger als die aktuelle Tiefe von 7,5 Millimeter.

Um den Preis vom neuen Gerät lassen sich aktuell keine zuverlässigen Voraussagen treffen. Einerseits ist das iPad für Bildungseinrichtungen gedacht, Apple darf eine bestimmte Preisgrenze nicht überschreiten, damit das Gerät weiterhin für Großeinkäufe an den Schulen und Unis in Frage kommt. Aktuell kostet das Einstiegsmodell 329 US-Dollar oder 449 Euro im deutschen Store. Andererseits greift die Halbleiterkrise weiterhin um sich, selbst Apple wird dabei nicht darum herumkommen, bei einigen seiner Produkte die Preise zu erhöhen. Dass die iPhones 14 davon betroffen sein werden , ist mehr als wahrscheinlich, vielleicht kann Apple noch auf Altbestände bzw. Altverträge beim iPad zurückgreifen, und so die Preisgestaltung beim Einstiegs-iPad ausbalancieren.