Safari unter macOS 10.16 Big Sur

Laut Craig Federighi ist die neue Version von Safari die größte Weiterentwicklungen des Programms bisher. Safari soll seinen Angaben zu Folge nun der schnellste Browser auf dem Mac sein, und beispielsweise Webseiten um 50 Prozent schneller laden als Chrome. Zudem soll Safari wesentlich weniger Energie verbrauchen und eine Stunde länger als Chrome und Firefox durchhalten, bis der Akku leer ist. Beim Videostreaming sogar drei Stunden lang.

Die Startseite von Safari lässt sich zukünftig individuell gestalten.

Bestandteil der überarbeiteten Oberfläche sind neue Tabs, die sich bei vielen geöffneten Seiten bis auf das Seitensymbol verkleinern. Bewegt man die Maus über einen Tab, blendet sich jeweils eine kleine Seitenvorschau ein. Ebenfalls neu ist die Startseite, der man manuell Elemente hinzufügen kann, darunter auch Seiten aus der Leseliste und ein Hintergrundbild. Bestandteil von Safari ist zudem eine integrierte Übersetzungsfunktion, die Webseiten direkt in eine andere Sprache übersetzt. Studiert man die Fußnoten auf Apples Webseite, ist dies aber vorläufig nur in den USA und Kanada verfügbar. Unterstützt werden Englisch, Spanisch, Chinesisch, Französisch, Deutsch, Russisch und brasilianisches Portugiesisch.

In der Symbolleiste gibt es nun ein Symbol für die Privatsphäre (Privacy Button). Klickt man es an, sieht man, welche Tracker auf der aktuellen Webseite vorhanden sind und wie viele Tracker blockiert werden. Außerdem kann Safari prüfen, ob vom Browser gespeicherte Passwörter kompromittiert wurden und daher unsicher sind. Auch bei der Verwaltung von Erweiterungen gibt mehr Sicherheitseinstellungen, denn man kann festlegen, dass eine Erweiterung auf bestimmten Webseiten oder nur an einem bestimmten Tag aktiviert werden darf.

Über das Privatsphärensymbol erfährt man, welche Tracker auf einer Webseite aktiv sind und wie viele Geblockt wurden.

Safari ist aber nicht der einzige Ort, an dem Apple den Schutz der Privatsphäre verbessert hat. So lässt sich die Funktion „Mit Apple anmelden“ nun auch auf schon bestehende Accounts anwenden, sowohl in Safari als auch in Apps. Und beim Teilen des eigenen Standorts kann man jetzt eine Region angeben anstatt des genauen Standorts. Ebenfalls neu ist eine verbesserte Kontrolle der eingebauten Kameras bei allen Apple-Geräten. Und Apps, die über den App Store vertrieben werden, müssen genau angeben, welche Funktionen des Geräts sie verwenden, wie etwa Kamera, Standort oder das Adressbuch. Und zwar, bevor man sie installiert.