Tim Cook im Interview

Am Freitag vergangener Woche hat Apple seinen Store in Los Angeles nach Renovierung wieder eröffnet. Wie bei solchen Veranstaltungen üblich, war die Presse eingeladen, Tim Cook war ebenfalls vor Ort. Bei dieser Gelegenheit ist ein Interview mit dem Sender KTLA entstanden, wobei Tim Cook einiges über die Gegenwart und Zukunft Apples kommentierte. 

Demnach freue sich Cook auf den Start des Reparaturprogramms für iPhones und Macs. Es bestehe eine "Gemeinschaft der technisch interessierten Menschen", die sogar eine entsprechende Ausbildung haben und eigen iPhone und Macs selbst reparieren können. Deswegen fühle es sich toll an, die Blaupausen und Anleitungen in die Hände dieser Menschen zu legen. Es gibt nach wie vor aber die Alternative, direkt im Apple Store Reparaturen wie Akku-Tausch von Apple-Mitarbeitern vornehmen zu lassen.

Wann das nächste große Ding kommt

Eine geradezu obligatorische Frage stellte der Reporter Rich DeMuro zu kommenden Produkten: Tim Cook ist bei seiner Antwort gekonnt konkreten Aussagen ausgewichen. Demnach habe Apple immer ein Ass im Ärmel, diese würden aber nicht vorzeitig ausgespielt. Apple investiere und interessiere sich für Augmented Reality, aber das ist an sich nichts Neues. Noch ein spannendes Thema aus Sicht von Tim Cook ist die Mobilität, das sei eine der Grundtechnologien. 

Im Allgemeinen gibt sich Cook recht optimistisch: Die Welt erlebe gerade die letzten Tage von Covid-19-Pandemie, hier muss man anmerken, Apples CEO hat wohl noch nicht die aktuellen Zahlen aus Deutschland gesehen. Eine der nachhaltigen Folgen der Pandemie würde die hybride Realität mit gemischten Arbeitsumgebungen im Büro und zu Hause werden. Noch im Sommer sperrte sich jedoch das Unternehmen im runden Hauptquartier davor, seine Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten zu lassen , ob Tim Cook die hybride Arbeitsrealität ernst meint, wird man erst nach der Pandemie so um 2025 herum sehen.