Apple News, in Deutschland ohnehin nicht erhältlich

Die New York Times will ihre kostenlosen Inhalte nicht mehr über Apple News verbreiten lassen. Für das Abo-Modell Apple News+ konnte sich die renommierte Zeitung ohnehin nie erwärmen, vor einem Jahr erklärte deren CEO Mark Thompson der Nachrichtenagentur Reuters, man wolle seinen eigenen hochwertigen Journalismus nicht in den Mixer stecken zu anderen Publikationen. Zudem hat die "New York Times" es nicht nötig, ihre Bezahlinhalte über einen zentralen Vertrieb wie Apple News+ an das Publikum auszuspielen, die Times hat eigene fünf Millionen Digitalabonnenten. An der kostenlosen Variante stört die Times das "Sandkastenmodell" Apples, wie COO Meredith Kopit Levien in einem internen Memo erklärt. Die Times bekomme hier – wie die anderen Angebote, die Apple aggregiert, keinen Rückkanal zu den Lesern, dieser Vertriebsweg sei also wenig attraktiv. Da ist Google News noch attraktiver, das die Leser auf die Originalveröffentlichung der Zeitung schickt.