Gmail auf dem iPhone

Google hat sein Mail-Programm Gmail für iOS nun in einer neuen Version veröffentlicht und an die neuen Möglichkeiten von iOS und die Anforderung des App Stores angepasst. Gmail unterstützt nun Widgets und zeigt im App Store das "Data Nutrition Label", also Informationen über die Verwendung der von Anwendern in der App produzierten Daten.

Das jüngste Update hat eine Weile auf sich Warten lassen, sodass böse Zungen schon vermuteten, Google würde damit einfach die neuen Bedingungen aussitzen wollen. Im Februar hatte die App automatisch gewarnt, veraltet zu sein und die Anwender zum Aktualisieren aufgefordert – was mangels neuer Version nicht ging. Die Warnung hatte Google rasch wieder entfernt und Gmail nun auch auf den neuesten Stand der Sicherheit gebracht.

Mit der aktualisierten Version können Nutzer ein Widget erstellen, die die neueste Mail direkt auf dem Bildschirm anzeigt, vergleichbar mit der Benachrichtigung bei den ankommenden Mails. Google hat vor einigen Tagen ebenfalls seine Youtube-App aktualisiert, die Hauptneuerung waren die Datenschutzinformationen, die die App benötigt. Im Unterschied zur Video-App und beispielsweise zu Facebook, ist Gmail relativ sparsam, was die Nutzerdaten angeht. Die App wertet zwar den Suchverlauf des Nutzers und kann den ungefähren Standort schätzen. Bei der "Analyse" und "App-Funktionalität" greift die App noch auf den Einkaufswert der gekauften Artikel zu. Anders als Facebook benötigt die Gmail keine Gesundheits- und Fitness-Daten von Nutzer. Wie Sie die Datenschutzinformationen der Apps aus dem App Store einschätzen können, haben wir hier erklärt .