Foxconn-Fabrik: Apple will im ersten Halbjahr 2002 80 Millionen iPhones bauen lassen.

Gegenmaßnahmen: Derweil unternimmt Foxconn in seinen Fabriken allerhand, um die Verbreitung des nun Covid-19 genannten Virus zu stoppen, berichtet Nikkei Asian Review. So installierten die Werke einige Infrarotsensoren zur Vermessung der Temperaturen der Mitarbeiter, diese bekommen auch von Foxconn selbst gefertigte Masken ausgehändigt. Zwei Millionen Stück werden ab Ende Februar täglich vom Band laufen. Dazu schafft Foxconn auf Anordnung der Behörden Quarantänebereiche. Die Herausforderung ist eine große, einige Fabriken beschäftigen auf Flächen so groß wie 250 Fußballfelder, bis zu 100.000 Personen. Foxconn ist es aber gelungen, eine für die Produktion des iPhones wichtige Anlage wiederzueröffnen. Indes berichtet Digitimes über die vom Virusausbruch verursachten Verzögerungen, die aber vermutlich keine Auswirkungen auf den Zeitplan für das iPhone 12 hätten. Apple werde es nach wie vor im September vorstellen können, obwohl das Unternehmen derzeit keine Ingenieure für Tests von Prototypen nach China schicke. Die Nachfrage nach dem neuen Chip A14 sei aber um etwa 40 Prozent höher als vor Jahresfrist die nach dem A13, was zeige, dass Apple aggressiv auf 5G-Smartphones setzen will.