Das erste iPhone mit einem USB-C-Anschluss

Apple rüstet immer mehr Geräte mit USB-C-Anschlüssen aus: Neben diversen Mac-Modellen, der iPad-Pro-Reihe und dem neuen iPad Air hat zuletzt das erst vor kurzem vorgestellte iPad Mini den USB-C-Port spendiert bekommen. Lediglich das iPhone setzt seit mittlerweile über neun Jahren auf den Lightning-Anschluss. Zum Frust vieler Nutzer, die sich diesbezüglich schon seit längerer Zeit Veränderungen wünschen. 

Apple scheint jedoch andere Pläne zu haben. Seit über einem Jahr munkelt man, dass Apple ein iPhone ohne jegliche Anschlüsse plant. Vielleicht spart sich Apple den USB-C-Anschluss auch als große Überraschung für das im nächsten Jahr erwartete iPhone 14 ( Alle Infos und Gerüchte ) auf. Zudem gerät Apple seitens der EU-Kommission unter Druck , die mit USB-C einen einheitlichen Standard für Ladekabel fordert. 

Da Apple kein iPhone mit USB-C-Anschluss liefert, zeigte sich ein Nutzer namens Kenny Pi ( Ken Pillonel , ein Robotik-Student aus der Schweiz) besonders kreativ und packte das Problem einfach selbst an. In einem kurzen Youtube-Video lieferte er eine Vorschau, wie er kurzerhand selbst den Lightning-Anschluss gegen den USB-C-Port ausgetauscht hat. Pi behauptet zudem, dass das iPhone über die Verbindung mit Strom versorgt wird und auch Datenübertragungen über ein USB-C-Kabel möglich seien. Er schreibt dazu: 

"Ich habe endlich das erste iPhone der Welt mit einem USB-Typ-C-Anschluss gebaut. Es unterstützt das Laden und die Datenübertragung. Als Erstes musste ich die Elektronik zum Laufen bringen. Im nächsten Schritt nahm ich mir das Reverse-Engineering des C94-Steckers von Apple vor, sowie die Herstellung einer eigenen Leiterplatte mit einer USB-C-Buchse. Dann wurden die Schaltpläne für das Projekt erstellt und getestet, und zum Schluss sollte es in das iPhone passen! Ich freue mich sehr, euch diesen Mod in Form eines Youtube-Kurzfilms zeigen zu können. Das Video in voller Länge kommt bald heraus, ich habe mit dem Schnitt begonnen."