Das gelbe Impfbuch

Mit dem Release 2.3 hat die Corona-Warn-App die Möglichkeit implementiert, eigene Impfzertifikate in der App hinzuzufügen und mittels QR-Code vorzuweisen. 14 Tage nach der letzten Impfung zeigt die App demnach den vollständigen Impfschutz an. Die Verwendung des digitalen Impfnachweises ist freiwillig, ebenso wie das Vorzeigen, wenn man nicht will, dass die Daten ausgelesen werden. Dann kann oder muss man alternativ das gelbe Impfheft vorlegen.

Sollte man den QR-Code in der App aber vorweisen, wenn diese mit der Prüf-App gescannt wird, ist für andere Personen ersichtlich, ob der Impfschutz vollständig ist. Dabei werden auch Name und Geburtsdatum angezeigt. Das Impfzertifikat lässt sich jederzeit wieder entfernen, so die Entwickler.

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Um das eigene Impfzertifikat in die App zu übertragen, scannt man damit den QR-Code, den man bei der Impfung erhalten hat. Die Daten bleiben auf dem Smartphone, eine Übertragung an andere Personen soll nur stattfinden, wenn man diesen das Impfzertifikat zur Überprüfung vorlegt.

Die aktuelle Corona-Warn-App 2.3.2 des Robert Koch-Instituts gibt es im App Store ab iOS 12.5 . Die Android-Version (2.2.1) im Google Play Store scheint die neue Funktion noch nicht zu bieten, diese wird jedoch innerhalb der nächsten 48 Stunden auf den Smartphones der Nutzer erscheinen.

Das einzige Problem bleibt, dass die digitalen Impfnachweise nur bei bestimmten Pilotprojekten wie beispielsweise in Brandenburg ausgestellt werden. Ab Montag, den 14. Juni wollen einige Apotheken damit beginnen, die vorhandenen Impfungen aus dem analogen Impfpass zu digitalisieren. Mehr davon erfahren Sie hier . Die Liste der teilnehmenden Apotheken wird am kommenden Montag unter dieser Adresse freigeschaltet: www.mein-apothekenmanager.de