Betrifft der allgemeine Lieferengpass nun auch Apple?

Nun schlägt offenbar der weltweite Chip-Mangel auch auf Apples Angebot durch. Die in diesem Jahr recht langen Lieferzeiten für iPhone 13 und Apple Watch Series 7 sind an sich nichts Besonderes und könnten allein auch hoher Nachfrage geschuldet sein, doch Bloombergs Debby Wu berichtet nun , dass Apple seine eigenen Erwartungen an die Produktion um zehn Millionen Stück zurückschrauben muss, wie man den Partnern aus der Lieferkette mitgeteilt habe.

Ursprünglich wollte Apple in den letzten drei Monaten des Jahres 90 Millionen Geräte bauen, Zulieferer wie Broadcom und Texas Instruments seien aber nicht in der Lage, ausreichend Komponenten zu liefern. Texas Instruments baut Teile für die Displays, währen von Broadcom Wireless-Technologie beisteuert – auch andere Zulieferer seien in Verzug. Die Gründe für den Chip-Mangel sind vielschichtig, die Corona-Pandemie hatte dabei sicher einen bedeutenden Anteil. Apple konnte bisher aufgrund seiner immensen Marktmacht und großer Reserven in der Lieferkette die schlimmsten Auswirkungen abfedern.

Weder Broadcom, noch Texas Instruments oder gar Apple wollten den Bericht von Bloomberg kommentieren.