Elektrofahrzeug

Womöglich hat die heutige Ankündigung Apples mit seiner angeblich wieder intensivierten Entwicklung eines autonomen Fahrzeugs zu tun, wenn schon Reuters von einem Statement im März munkelt, kann man das ja auch vorziehen, bis 2024 ist ohnehin noch eine Weile hin. Unwahrscheinlich, da Apple derartige Nachrichten gerne auf eigenen Veranstaltungen verkündet, aber nicht unmöglich.

"The Verge" berichtet nun davon , dass Apple schon in der ersten Jahreshälfte 2020 mit dem kalifornischen Startup Canoo gesprochen hat, dabei sei nach Angaben von drei mit den Gesprächen vertrauten Quellen auch um eine etwaige Übernahme gegangen.

Canoo hätte aber lediglich Interesse an einem Investment Apples gehabt, die Verhandlungen seien gescheitert – Canoo ging nach dem Einstieg eines Fonds später an die Börse. Den Bericht von "The Verge" wollten Verantwortliche des Unternehmens nicht kommentieren, man werde Ansagen zu Kooperationen und Beteiligungen nur dann machen, wenn man das für angebracht halte. So wie das im Februar 2020 der Fall war, als man eine Entwicklungspartnerschaft mit Hyundai (sic!) bekannt gab.

Laut der Quellen des Berichts hätte Canoo in den Jahren 20219 und 2020 mit zahlreichen Interessenten gesprochen, Apple sei nur einer davon gewesen. Sollte Apple aber tatsächlich wieder ein Apple Car entwickeln wollen, wäre das Unternehmen auf Partner angewiesen, wie es Hyundai einer sein könnte und Canoo womöglich gewesen wäre. Interessant an der Technologie der Kalifornier ist laut "The Verge" die "Skateboard" genannte skalierbare Plattform des Elektrofahrzeugs, die ein flexibleres Design bei den Karosserien erlaube, Canoo setze auch auf elektronische Steuerung.