Analyst: Apple verkauft 2019 12% weniger iPhones

Michael Söldner |
Laut der Bank Credit Suisse befinde sich Apple mit dem iPhone aktuell in einer schwierigen Situation.
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Die neuen iPhones sind vielen Kunden offenbar zu teuer.

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Die Schweizer Großbank Credit Suisse hat Apple als Konzern zwar ein neutrales Rating ausgestellt, die Verkäufe der iPhones stufen die Finanzdienstleister jedoch  sehr kritisch  ein. Nach einem Rückgang von 3,2 Prozent im Jahr 2018 rechnet Credit Suisse für das aktuelle Jahr mit einem Rückgang der iPhone-Verkäufe von 12,4 Prozent. Die Gründe für schlechtere Verkaufsergebnisse seien vielfältig: Nutzer würden länger an ihren Smartphones festhalten, die Preisanstiege der letzten iPhone-Modelle würden diesen Trend noch verstärken.

Im vergangenen Jahr seien allein die iPhones für 60 Prozent der Umsätze von Apple verantwortlich gewesen. Nun befände sich der Konzern in einer schwierigen Situation. Die überteuerten iPhones aus dem Herbst 2018 hätten den eh schon übersättigten Markt überfordert. Dazu kommt die sinkende Nachfrage in China, worauf Apple bereits mit einer Preissenkung reagiert hätte. Dennoch seien die Umsätze in China im ersten Quartal 2019 um 27 Prozent zurückgegangen. Mit einer stärkeren Konzentration auf neue Dienste wolle Apple dem Trend entgegenwirken. So wurden erst kürzlich ein neuer TV-Dienst sowie ein  Spiele-Abo  gestartet. Doch nach Ansicht von Credit Suisse sei eine solche Umstellung von Produkten auf Dienste eine langfristige Angelegenheit.

Apple TV+ und Apple TV Channels – das neue Fernsehen