Aktuelle WQHD-Gaming-Monitore (1440p) besitzen überwiegend eine Diagonale von 27 Zoll - wie unser neuer Testsieger   Samsung Odyssey G7 C27G74TQSU , der Acer XB271HU , unser Preis-Leistungs-Sieger Gigabyte M27Q und der Viewsonic XG270QG . Seltener sind Modelle mit 24 Zoll oder ganz große Displays bis hin zu 32 Zoll wie der AOC CQ32G2SE und der LG 32GK850G . Sie eignen sich praktisch für alle aktuellen Spiele-Genres vom Action-Adventure über E-Sport-Shooter bis hin zu Strategie-Titeln.

Unter den WQHD-Modellen finden sich derzeit häufig schnelle Modelle mit bis zu 165 Hertz Bildwiederholraten wie der AOC Agon AG271QG , der AOC CQ32G2SE und der Viewsonic XG2703-GS oder Modelle mit 170 Hertz wie der Gigabyte M27Q .

Mittelfristig dürften WQHD-Bildschirme mit ihren 2560 x 1440 Bildpunkten bei Spielern Full-HD-Displays als am häufigsten verwendete Auflösung ablösen. Full-HD-Monitore erfreuen sich insbesonders bei FPS-Spielern großer Beliebtheit, da sie dank schnellen Bildraten von bis zu 360 Hertz flüssige Bildraten im dreistelligen Bereich garantieren. Die neuen WQHD-Modelle punkten allerdings mit einer deutlich höheren Auflösung und knackscharfem Bild bei meist kaum langsameren Bildraten. In Sachen FPS klar im Vorteil sind 1440p-Bildschirme wie der Gigabyte Aorus CV27Q gegenüber UHD-Displays (2160p). Stark im Trend in der WQHD-Klasse liegen Curved-Displays wie etwa der Asus ROG Strix XG32VQ.

Vergleichstest: Die besten Gaming-Monitore mit Full-HD-Auflösung

G-Sync versus Freesync: teurer gegen gleich gut

G-Sync und Freesync sind Techniken, die Bildraten zwischen Grafikkarte und Gaming-Monitor synchronisieren und so für eine gleichmäßige und flüssige Darstellung ohne Bildfehler wie Bilderreißen (Tearing) und Bildruckler sorgen. Bei einigen WQHD-Modellen sind dabei trotzdem extrem hohe Bildwiederholraten bis zu 240 Hertz drin. Die beiden Techniken sind eigentlich proprietär, dass heißt G-Sync-Monitore wie der Viewsonic XG270QG profitieren von dieser Technik nur mit Grafikkarten auf Basis einer Nvidia-GPU, Freesync-Modelle wie der AOC Q27G2U nur mit Grafikkarten, die auf einen AMD-Grafikchip setzen. Seit einiger Zeit gibt es aber Gaming-Monitore die beide Techniken unterstützen wie etwa unser Testsieger Samsung Odyssey G7 C27G74TQSU .
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Vergleichstest: Die besten Gaming-Monitore mit UHD-Auflösung

G-Sync-Gaming-Monitore sind zudem 100 bis 200 Euro teurer, da die Nvidia-Technik ein teures Hardware-Modul im Bildschirm inklusive Lizenzgebühr voraussetzt, während AMDs Freesync auf einer kostenlosen Software-Lösung basiert. In unseren Test stellen wir zwischen den beiden Techniken keine nennenswerten Unterschiede hinsichtlich der Bildqualität fest.

Ergonomische Einstellmöglichkeiten sind ein Muss

Gaming-Monitore bieten zahlreiche ergonomische Einstellmöglichkeiten.

© Asus

Moderne PC-Spiele sind fesselnde Unterhaltung, Stunden vergehen, ohne dass Sie es merken. Deswegen sind bei einem Gaming-Displays ergonomische Funktionen wie eine Höhenverstellung und Neigung des Bildschirms des Gaming-Monitors entscheidend für eine bequeme, nicht ermüdende Sitzhaltung. Modelle wie der AOC Agon AG271QG und der Viewsonic XG2703-GS bieten alle wichtigen ergonomischen Einstellmöglichkeiten, um den Bildschirm optimal an Ihre Bedürfnisse anzupassen.

Reaktionszeiten, Panel-Technik, Schnittstellen & elektronische Bildverbesserer

Der Input Lag, also die zeitliche Verzögerung zwischen Signaleingabe und -verarbeitung, spielt bei modernen Gaming-Monitoren kaum mehr eine Rolle. Die Technik ist ausgereift, alle getesteten Monitore sind sehr schnell unterwegs. Das Gleiche gilt für die Reaktionszeiten - in unseren Praxis-Tests stellen wir jedenfalls keine sichtbaren Unterschiede zwischen den Testkandidaten fest. Anders sieht es bei der Panel-Technik aus. Monitore mit TN-Panel sind preiswerter als Geräte mit hochwertigem IPS-Panel, liefern aber hinsichtlich Kontrast und Farbwiedergabe und vor allem der Blickwinkelabhängigkeit schlechtere Ergebnisse.

IPS-Panels leiden dagegen unter dem bei Gamern berühmt berüchtigten „IPS-Glow“, einer Art „Überstrahlung“ in weißen und besonders hellen Bildbereichen. Das Backlight-Bleeding tritt dagegen bei allen Monitoren auf - es ist nichts anderes als eine ungleichmäßige Ausleuchtung des gesamten Bildschirmbereiches. Beim Gaming mit seinen schnellen Bildwechseln, fallen diese mehr oder weniger vorhandenen Bildfehler übrigens überhaupt nicht ins Gewicht. Alle getesteten Gaming-Monitore besitzen HDMI-Ports und die wichtige Displayport-Schnittstelle. Nur über den DP-Eingang lassen sich die hohen Bildraten bis 165 Hertz und darüber realisieren.

Die Displayport-Schnittstelle erlaubt Bildraten bis 165 Hertz

Die Hersteller statten ihre WQHD-Gaming-Monitore zudem mit diversen elektronischen Funktionen aus, die den Spielespaß und die Konzentration aufs Wesentliche erhöhen sollen. Blaulichtfilter, Hotkey-Tasten, Hotkey-Puck, Fadenkreuz-Overlays und Aufhellung dunkler Bereiche bieten die Testkandidaten. Die technischen Leistungsmerkmale gleichen sich bei den Testkandidaten, haben nur unterschiedliche Fantasienamen wie etwa „Visioncare“ beim Acer Predator XB271HU . Bei ihrer Kaufentscheidung ist also der persönliche Geschmack gefragt.

WQHD-Gaming-Monitore: teuer, aber ihr Geld wert

Billig sind die aktuellen WQHD-Monitore nicht, aber ihr Geld durchaus wert. Unser Testsieger Samsung Odyssey G7 C27G74TQSU kostet rund 550, der Viewsonic XG270QG rund 740 Euro. Günstig präsentiert sich dagegen unser Preis-Leistungs-Sieger Gigabyte M27Q mit einem Preis von rund 350 Euro.

Test-Fazit : Wer sich aktuell einen neuen Gaming-Monitor anschaffen will, sollte gleich zu einem WQHD-Modell greifen - sofern es die Leistung der Grafikkarte erlaubt. Dafür ist mindestens eine Grafikkarte mit Nvidia GTX 1060 oder AMD Radeon RX 570 erforderlich. WQHD-Bildschirme vereinigen alle Vorteile, die ein moderner Gaming-Monitor haben sollte. Sie bieten sehr schnelle Bildraten, die auch überaus rechenintensive Games flüssig und ohne Bildfehler auf den Bildschirm zaubern. Dazu besitzen sie eine sehr gute Bildqualität, die deutlich über der von Full-HD-Gaming-Monitoren liegt, ohne deren Vorteil einer kompakten Bilddiagonale, die volle Konzentration aufs Spielen erlaubt, zu verlieren.

Samsung Odyssey G7 C27G74TQSU: Unser Testsieger überzeugt durch seine innovative Technik mit 240 Hertz Bildrate und der exzellenten Gaming-Leistung

© Samsung

Testsieger: Samsung Odyssey G7 C27G74TQSU

Der Samsung Odyssey G7 C27G74TQSU ist für ambitionierte Spieler wie Profi-Gamer eine gute Wahl: In Relation zur gebotenen Qualität - insbesondere der exzellenten Gaming-Performance - hat der WQHD-Gaming-Monitor trotz des vergleichsweise hohen Straßenpreises von über 500 Euro ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit seinen 240 Hertz Bildwiederholrate meistert er selbst die reaktionsfreudigsten Spiele wie Rennsimulationen souverän, ist kompatibel zu G-Sync und Freesync und bietet zahlreiche speziell aufs Gaming abgestimmte Einstellmöglichkeiten.

Ausführlicher Testbericht des Samsung Odyssey G7 C27G74TQSU

Gigabyte M27Q: Der WQHD-Gaming-Monitor überzeugt mit einer guten Gaming-Performance zu einem günstigen Preis

© Gigabyte

Preis-Leistungs-Sieger: Gigabyte M27Q

Der Gigabyte M27Q ist ein überzeugender Gaming-Monitor, der auch bei schnellen und anspruchsvollen Spielen und hohen Bildraten eine sehr gute und fehlerfreie Spieleleistung abliefert. Neben den ergonomischen Einstellmöglichkeiten gefällt auch das Bildschirmmenü mit zahlreichen Gaming-Features und die komfortable Bedienung via 5-Wege-Joystick. Für die gebotene Qualität ist ein Preis von 350 Euro attraktiv.

Ausführlicher Testbericht des Gigabyte M27Q

Gigabyte Aorus CV27Q: Der WQHD-Monitor überzeugt durch einen gelungenes Gesamtpaket aus Design und hoher Gaming-Performance.

© Gigabyte

Empfehlung der Redaktion

Der Gigabyte Aorus CV27Q erweist sich im Test als reinrassiger Gaming-Monitor, der selbst bei anspruchsvollen Games eine Top-Performance liefert. Die Bildqualität ist überzeugend, ein Input Lag nicht festzustellen und die Synchronisation mit der Freesync-2-Technik klappt auch noch bei hohen Bildwiederholraten fehlerfrei. Bei der gebotenen Leistung ist der aktuelle Preis von rund 430 Euro durchaus noch als preiswert einzustufen.

Ausführlicher Testbericht des Gigabyte Aorus CV27Q