Final Cut Pro X: Beliebt bei TV-Sendern in Europa

Stephan Wiesend |
Vor allem in europäischen TV-Studios ist das vielgeschmähte Final Cut Pro X offenbar weit verbreitet.
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Im Bereich TV-News ist Final Cut Pro X offenbar sehr beliebt.

Lumaforge

Beim Erscheinen von Final Cut Pro X war die Reaktion vieler langjähriger Final Cut Pro-Nutzer eher negativ. Seit 2011 hat Apple sein Profi-Schnittprogramm aber kontinuierlich weiter entwickelt, was sich offenbar  bei der Verbreitung unter Profis bemerkbar macht. Vor allem in europäischen TV-Studio ist Final Cut Pro mittlerweile recht beliebt, wie ein von fcp.co veröffentlichter NAB-Vortrag von Ronny Courtens behauptet. Laut dem langjährigen Produzent, Regisseur und Unternehmer (Lumaforge) nutzt beispielsweise BBC News Final Cut Pro X intensiv, schon bei den Olympischen Spielen in London kam Apples Schnittprogramm zum Einsatz. Aber auch der französische Sender TF1 nutzt Final Cut Pro X seit 2014, anscheinend ebenfalls für News und Sportberichterstattung wie Tour de France und Le Mans. Weitere Sender, die auf die Software aus Kalifornien setzen, sind laut Bericht RTS (Schweiz), vvn 24 (Online-Broadcasting) und VGTV (Norwegen), bei denen Sendungen mit dem Apple-Tool entstehen. Überzeugen soll das Programm dabei vor allem durch hohe Stabilität und Performance, sowie gute Verwaltungsfunktionen. Auch beim Einstieg in ein neues Schnittsystem soll es Final Cut Pro seinen Nutzern leichter machen als Konkurrenten.

Ganz neutral ist Ronny Courtens dabei natürlich nicht, bietet er doch mit seiner Firma Lumaforge Speicherlösungen wie Jellyfish und Sharestation – letzteres übrigens als eine Art Nachfolger von Apples altem Speichersystem Xsan . Weniger verbreitet scheint Final Cut Pro X allerdings in Hollywood, wie ein weiterer Vortrag seines Kollegen Josh Beal zeigt.