Bilder und Videos in Fotos für Mac importieren, ordnen, suchen und teilen

Thomas Armbrüster |
Fotos ist das Standardprogramm von macOS High Sierra, um Bilder und Filme zu verwalten. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten, Ordnung zu schaffen. Außerdem lassen sich die Objekte mit anderen Anwendern teilen oder beispielsweise als Buch oder Kalender drucken.
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Fotolia.de, dashu83 / Macwelt

Standardmäßig legt Fotos für jeden Nutzer eine Mediathek mit der Bezeichnung „Fotos-Mediathek“ im Ordner „Bilder“ an, in der das Programm alle Bilder und Videos speichert. Man hat aber die Möglichkeit, mehrere Mediatheken zu verwenden, um beispielsweise Bilder thematisch zu trennen oder um eine Mediathek nicht zu groß werden zu lassen. Es lässt sich aber jeweils nur eine der Mediatheken gleichzeitig öffnen.

Mediatheken anlegen und auswählen

Um eine neue Mediathek anzulegen, hält man die Alt-Taste gedrückt und startet Fotos per Klick auf das Programmsymbol im Dock oder im Launchpad oder mit einem Doppelklick im Finder. Im Fenster „Mediathek auswählen“ klickt man nun auf „Neue erstellen“, gibt der Mediathek einen Namen und legt den Speicherort fest. Hat man schon mehrere Mediatheken angelegt, werden sie in diesem Fenster aufgelistet und man kann wählen, welche man öffnen möchte, wozu man eine Mediathek markiert und auf „Mediathek auswählen“ klickt. Alternativ öffnet man eine Mediathek per Doppelklick auf ihr Symbol im Finder. Um eine dem Programm noch nicht bekannte Mediathek zu öffnen, nimmt man den Button „Andere Mediathek“. Beim nächsten normalen Programmstart öffnet Fotos immer diejenige Mediathek, die man zuletzt geöffnet hatte.

Eine der Mediatheken ist immer die Systemfotomediathek, standardmäßig ist dies diejenige, die Fotos beim ersten Programmstart anlegt. Wichtig ist dies für iCloud, denn nur die Systemfotomediathek kann man für die iCloud-Funktionen von Fotos verwenden. Um eine andere Mediathek zur Systemfotomediathek zu machen, öffnet man diese, ruft die Einstellungen von Fotos auf und klickt unter „Allgemein“ auf „Als Systemfotomediathek verwenden“. Verwendet man schon iCloud, muss man die iCloud-Dienste nach dem Wechsel erneut aktivieren. Die Bilder der bisherigen iCloud-Fotomediathek und diejenigen in der neuen Systemfotomediathek werden dann zusammengeführt.

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Man kann beliebig viele Mediatheken anlegen, jeweils aber nur eine davon öffnen.

Wie von allen anderen Daten sollte man auch von den Fotos-Mediatheken regelmäßig eine Sicherungskopie machen. Am einfachsten geht das mit Time Machine . Alternativ zieht man die Mediatheken aus dem Finder auf ein externes Laufwerk oder verwendet ein Sicherungsprogramm wie Carbon Copy Cloner oder Super Duper. Sollte es ein Problem mit einer Mediathek geben, gibt es eine versteckte Reparaturmöglichkeit. Dazu startet man Fotos bei gleichzeitig gedrückten Tasten Alt-Cmd. Es öffnet sich ein Fenster, in dem man nun auf „Reparieren“ klickt. Anschließend muss man sich noch mit seinem Passwort legitimieren. Bei sehr großen Mediatheken kann der Vorgang einige Zeit in Anspruch nehmen. Dabei wird jeweils die zuletzt verwendete Mediathek repariert. Alternativ hält man Alt-Cmd gedrückt und klickt im Finder doppelt auf eine zu reparierende Mediathek.

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Gibt es ein Problem mit einer Mediathek, kann Fotos diese reparieren, wozu man alt-cmd beim Programmstart drückt.

Fotos importieren

Bilder und Videos lassen sich unter anderem von Kameras, iPhones, iPads, USB-Sticks, Festplatten oder aus E-Mails und Nachrichten importieren. Schließt man eine Kamera oder ein iPhone an den Mac an oder legt die Speicherkarte mit den Bildern in einen Reader ein, erkennt Fotos die Geräte beziehungsweise Speicherkarten. Sie erscheinen in der Seitenleiste unter „Geräte“. Im Fenster von Fotos werden Vorschaubilder angezeigt, über den Schieberegler links oben lassen sie sich vergrößern oder verkleinern. Schon in der Mediathek vorhandene Objekte erkennt Fotos und listet sie unter „Bereits importiert“ auf. Alle anderen Bilder und Videos sind unter „Neue Objekte“ zu finden. Nun kann man entweder auf „Alle neuen Objekte importieren“ klicken, oder zuerst bestimmte Bilder und Videos markieren und dann „Auswahl importieren“ anklicken. Wohin die Bilder importiert werden, legt man über das Aufklappmenü bei „Importieren nach“ fest. Man hat die Wahl zwischen „Mediathek“ und „Neues Album“. Sind schon Alben in Fotos angelegt, werden diese ebenfalls im Menü aufgelistet und man kann eines davon für den Import auswählen. Markiert man „Fotos öffnen“, wird das Programm automatisch gestartet, wenn man das iPhone, das iPad, die Kamera beziehungsweise die Speicherkarte erneut mit dem Mac verbindet. Ist „Löschen von Objekten“ markiert, löscht Fotos die importierten Bilder nach dem Import auf dem Gerät oder der Speicherkarte. Aus Sicherheitsgründen ist es jedoch ratsam, die Bilder erst später auf dem Telefon oder in der Kamera zu löschen, damit man sie im Falle eines Falles nochmals importieren kann. Speicherkarten muss man wie andere Laufwerke nach dem Import auswerfen, bevor man sie aus dem Reader nimmt, wozu man auf das Auswurfsymbol neben dem Kartennamen klickt. iPhones und iPads kann man ohne Auswerfen vom Mac abstecken.

Import von USB-Stick oder Festplatte

Um Bilder und Videos von einem USB-Stick oder einer Festplatte zu importieren, nimmt man den Befehl „Ablage > Importieren“ und wählt den Ordner mit den Bildern aus. Fotos überprüft zuerst die Bilder, nachdem man auf „Für Import überprüfen“ geklickt hat, und zeigt dann ebenfalls Vorschaubilder im Programmfenster an. Liegen die zu importierenden Bilder in mehreren Unterordnern, muss man diese nicht einzeln auswählen, sondern kann den übergeordneten Ordner für den Import auswählen, Fotos durchsucht automatisch auch die Unterordner. Man kann Bilder von Speichermedien zudem in der Mediathek verwalten, ohne sie in die Mediathek zu importieren.

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Beim Import erkennt Fotos, ob Bilder und Videos schon in der Mediathek vorhanden sind und man kann festlegen, wo die Objekte gespeichert werden sollen.

Es werden dann jeweils nur Verknüpfungen zu den Originalen erstellt. Dazu schaltet man in den Einstellungen von Fotos „Objekte in die Fotomediathek importieren“ aus. Diese Einstellung hat jedoch keine Auswirkungen auf den Import von Kameras, iPhones und aus E-Mails und Nachrichten. Diese Bilder werden immer in die Mediathek übernommen. In verknüpften Dateien blendet Fotos rechts oben ein weißes Quadrat mit einem nach rechts oben weisenden Pfeil ein. Klickt man das Symbol an, blendet sich ein Aufklappmenü mit dem Eintrag „Verknüpfte Datei im Finder anzeigen“ ein. Ein Klick auf den Text öffnet im Finder denjenigen Ordner, in dem die Originaldatei liegt, sie ist zudem markiert. Um verknüpfte Bilder in die Mediathek zu importieren, markiert man sie und ruft „Ablage > Zusammenlegen“ im Menü auf.

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Importiert man Bilder von einem Datenträger, überprüft Fotos zuerst die Formate.

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Über das Kontextmenü lässt sich direkt aus Mail ein Bild an die Mediathek von Fotos übergeben.

Um an eine E-Mail angehängte oder in eine Nachricht eingefügte Bilder und Videos in Fotos zu importieren, nimmt man das Kontextmenü. Man macht einen Sekundärklick (rechte Maustaste) auf das jeweilige Objekt und wählt in Mail „Nach Fotos exportieren“ und in Nachrichten „Zu Fotos-Mediathek hinzufügen“ aus. Wann man welche Bilder und Videos importiert hat, egal auf welchem Weg, kann man sich unter „Mediathek > Importe“ anzeigen lassen. Markiert man diesen Eintrag in der Seitenleiste, listet Fotos chronologisch alle Importe auf und zeigt jeweils Vorschaubilder der Objekte an.

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Markiert man „Importe“ in der Seitenleiste, listet Fotos alle Importe chronologisch auf.

Bild- und Video-Formate

Fotos versteht sich auf mehrere Dateiformate, darunter auch die RAW-Formate vieler Kameras. Apple aktualisiert die Liste der unterstützten Kameras regelmäßig, die aktuelle Liste ist unter //support.apple.com/de-de/HT207972:https://support.apple.com/de-de/HT207972 zu finden. Außerdem lassen sich Bilder in den Formaten TIFF, Photoshop, JPEG und PNG importieren. Zudem unterstützt Fotos unter High Sierra das neue Bildformat HEIF und das neue Videoformat HEVC (H.265). Diese werden unter iOS 11 ab dem iPhone 7 und dem iPad Pro 10,5" und 12,9" (2. Generation) von der Kamera-App bei der Aufnahme verwendet, sofern man auf dem Gerät in den Einstellungen für die Kamera die Standardvorgabe „High Efficiency“ nicht zu „Maximale Kompatibilität“ ändert. In diesem Fall verwendet die Kamera-App genauso wie auf älteren iOS-Geräten JPEG für Bilder und H.264 für die Videos.

Live Photos

Eine Besonderheit sind die Live Photos von iPhone und iPad. Ist diese Option aktiviert, nimmt die Kamera-App auf den zu diesem Format kompatiblen iPhones und iPads anderthalb Sekunden vor und nach dem eigentlichen Foto noch zusätzliche Bilder auf, inklusive Ton. Man kann die Bilder dann wie ein Mini-Video abspielen. In Fotos findet man diese Bilder am schnellsten, wenn man in der Seitenleiste unter „Medientypen“ auf „Live Photos“ klickt. In der Mediathek wird im Bild links oben jeweils ein Symbol mit der Beschriftung „Live“ angezeigt. Bewegt man den Mauszeiger dorthin, wird das Mini-Video abgespielt. Im Bearbeiten-Modus legt man über die Leiste mit den Miniaturbildern unterhalb des Fotos fest, welche der Aufnahmen als Schlüsselfoto in der Mediathek angezeigt werden soll. Zudem kann man mithilfe der Anfasser rechts und links der Länge des Videos verändern. Mit einem Klick auf das Live-Symbol links unten im Fenster wird das Live Photo zu einem Standbild. Dabei wird immer die eigentliche Aufnahme und nicht das Schlüsselfoto verwendet. Über das Lautsprechersymbol schaltet man den Ton ab. Zusätzliche Effekte für ein Live Photo bietet das Aufklappmenü rechts unten. Man hat die Wahl zwischen einer Endlosschleife, dabei wird das Video immer wieder von Anfang an wiederholt, und einem Abpraller, bei dem das Video vor- und zurückläuft, ebenfalls in einer Schleife. Mit „Langzeitbelichtung“ werden alle Bilder zusammengerechnet, wobei in den bewegten Teilen eine Unschärfe entsteht. Außerdem kann man Live-Photos wie jedes andere Bild mit den Werkzeugen von Fotos bearbeiten.

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Für die mit dem iPhone oder iPad aufgenommenen Live Photos gibt es spezielle Bearbeitungsmöglichkeiten.

Fotoübersicht

Alle in einer Mediathek vorhandenen Bilder und Videos zeigt Fotos an, wenn man in der Seitenleiste „Fotos“ markiert. Dann hat man die Wahl zwischen vier verschiedenen Darstellungen, zwischen denen man entweder über die Schaltflächen oben im Fenster oder über die Tastenkombinationen cmd-1 bis cmd-4 wechselt. Unter „Fotos“ sind alle Objekte chronologisch aufsteigend im Fenster zu sehen, die ältesten Aufnahmen oben und die neuesten unten. Links oben blendet das Programm jeweils das Erstellungsdatum der momentan im Fenster gezeigten Bilder und Videos sowie die Anzahl aller Objekte ein. Unter „Momente“ fasst das Programm die Objekte tageweise zusammen. Wählt man „Sammlungen“, kombiniert das Programm die Bilder und Videos nach Zeitabschnitten und Orten, sofern Ortsinformationen in den Objekten gespeichert sind. Andernfalls werden sie nach Zeitabschnitten zusammengefasst. Und unter „Jahre“ sortiert das Programm nach dem jeweiligen Aufnahmejahr. Auch in diesen Darstellungen sind die ältesten Bilder oben im Fenster und die neuesten unten, ändern lässt sich die Sortierordnung nicht. Wie viele Vorschaubilder unter „Sammlungen“ und „Jahre“ in den jeweiligen Zeitabschnitten zu sehen sind, legt man in den Einstellungen von Fotos über die Option „Fotoübersicht“ fest. Ist sie markiert, sind nur ausgewählte Objekte zu sehen, ansonsten alle.

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Unter „Momente“ fasst Fotos die Bilder der Mediathek tageweise zusammen.

Unter „Fotos“ und „Momente“ lässt sich über das Aufklappmenü bei „Angezeigt“ rechts oben im Fenster zusätzlich festlegen, ob alle Objekte, nur die Favoriten, nur die bearbeiteten Bilder, nur Fotos oder nur Videos gezeigt werden sollen. Man kann auch mehrere Einträge markieren, um beispielsweise nur alle bearbeiteten Favoriten anzuzeigen. Sofern man bevorzugte Schlagwörter den Objekten zugewiesen hat, stehen auch diese als Auswahlkriterium zur Verfügung.

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Über das Menü „Angezeigt“ lässt sich eingrenzen, welche Objekte im Fenster zu sehen sind.

Ein Klick auf „Alle Fotos“ im Aufklappmenü löscht alle Markierungen, diese lassen sich aber auch einzeln per Mausklick entfernen. Fotos legt zudem automatische Alben für verschiedene Formate an, die in der Seitenleiste unter „Alben > Medientypen“ zu finden sind. Hier sind Einträge für Videos, Live Photos, Selfies Zeitraffer, Slow-Motion-Videos und Bildschirmfotos zu finden, wenn in der Mediathek entsprechende Objekte vorhanden sind, und man kann diese Objekte dann jeweils im Fenster anzeigen lassen.

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Für manche Medientypen erstellt Fotos automatisch eigene Kategorien, um sie schnell zu finden.

Favoriten

Um Bilder und Videos den Favoriten hinzuzufügen, bewegt man in der Ansicht mit den Vorschaubildern den Mauszeiger über ein Objekt und klickt das sich einblendende, ungefüllte Herzsymbol an. Es ändert sich in ein gefülltes Herz, das dauerhaft sichtbar bleibt. In der Großdarstellung macht man Bilder und Videos mit einem Klick auf das Herzsymbol in der Symbolleiste zum Favoriten. In diese Großdarstellung gelangt man am schnellsten über einen Doppelklick auf ein Vorschaubild. Um zum nächsten oder vorhergehenden Bild oder Video in der Großdarstellung zu wechseln, nimmt man dann eine Wischgeste auf dem Trackpad oder der Magic Mouse oder verwendet die Pfeiltasten auf der Tastatur. Ein Doppelklick auf die Großdarstellung blendet wieder die Vorschaubilder ein. Sobald man Favoriten gekennzeichnet hat, fügt Fotos in der Seitenleiste unter „Mediathek“ einen Eintrag „Favoriten“ hinzu. Über diesen kann man sich dann schnell alle als Favorit gekennzeichneten Objekte im Fenster darstellen lassen. Um den Favoritenstatus eines Objekts rückgängig zu machen, klickt man jeweils auf das gefüllte Herzsymbol.

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Die Favoriten kennzeichnet Fotos mit einem Herzsymbol und fasst sie zu einer eigenen Kategorie zusammen.

Rückblicke

Sind genügend Bilder in einer Mediathek vorhanden, erstellt Fotos sogenannte Rückblicke, die man über den gleichnamigen Eintrag in der Seitenleiste unter „Mediathek“ einblendet. Dabei fasst das Programm Bilder zeitlich und thematisch zusammen und vergibt einen Titel. Um die zu einem Rückblick gehörenden Bilder zu sehen, klickt man das jeweilige Coverbild doppelt an. Die Bilder blenden sich in einer Zusammenfassung unterhalb des Coverbilds ein, dessen Inhalt sich nun wie bei einer Diashow kontinuierlich ändert. Um alle Bilder zu sehen, klickt man auf „Mehr anzeigen“, zurück zur Zusammenfassung geht es mit „Zusammenfassung anzeigen“. Um wieder in die Übersicht über alle Rückblicke zu gelangen, klickt man auf den Zurückpfeil in der Symbolleiste oder auf „Rückblicke“ in der Seitenleiste.

Gefällt einem ein Rückblick, nimmt man diesen in die Rückblickfavoriten auf, wozu man einen Sekundärklick (rechte Maustaste) auf das Coverbild macht und „Zu Rückblickfavoriten“ im Kontextmenü auswählt. Hier ist auch der Befehl „Rückblick löschen“ zu finden, wenn einem dieser Rückblick nicht gefällt. Hat man sämtliche Rückblicke gelöscht, erstellt Fotos erst dann wieder neue, wenn man weitere Objekte der Mediathek hinzufügt. Bei manchen Rückblicken erscheint im Kontextmenü auch der Eintrag „Rückblick blockieren“. Das ist dann der Fall, wenn dieser zum Beispiel anhand eines Orts oder einer Person von Fotos erstellt wurde. Dann kann man alle Rückblicke für diese Person oder diesen Ort für die Zukunft blockieren. Um die Blockierungen aufzuheben, klickt man in den Voreinstellungen von Fotos auf „Blockierte Rückblicke zurücksetzen“.

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Aus den Bildern erstellt Fotos selbstständig thematisch und zeitlich zusammenhängende Rückblicke.

Außerdem gibt es im Kontextmenü eines Rückblicks die Option „Diashow vorführen“. Wählt man sie aus, kann man zwischen sieben verschiedenen Themen auswählen und auch festlegen, welche Musik dazu gespielt werden soll. Für jedes Thema gibt es einen Themensong. Man kann aber auch einen anderen der Themensongs auswählen oder auf die iTunes-Mediathek zugreifen und dort ein Musikstück auswählen. Um gar keine Musik abzuspielen, entfernt man das Häkchen vor dem momentan ausgewählten Titel. Ein Klick auf „Diashow vorführen“ startet die Wiedergabe. Zum Beenden einer Diashow nimmt man die Taste esc auf der Tastatur.

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Einen Rückblick kann man auch als Diashow abspielen, hierfür gibt es sieben Themen.

Alben

Um Bilder und Videos selbst zu gruppieren und zusammenzustellen, legt man sie in Alben ab. Die Alben sind jedoch nicht der Speicherort der Objekte, sondern jeweils nur eine bestimmte Ansicht auf den Inhalt der Mediathek. Ein Foto oder Video kann darum in mehreren Alben vorhanden sein, ohne dass das Objekt kopiert wird und dann doppelt in der Mediathek vorhanden ist. Entfernt man Objekte aus einem Album, bleiben diese weiterhin in der Mediathek. Dasselbe gilt, wenn man ein Album löscht.

Man kann entweder ein leeres Album anlegen und dann Objekte dorthin ziehen, oder man markiert zuerst Bilder und Videos und legt dann das Album an. Außerdem lässt sich beim Import neuer Objekte ein schon vorhandenes Album als Ziel auswählen oder für den Import ein neues Album erzeugen. Am einfachsten geht das Anlegen eines Albums über die Seitenleiste. Bewegt man dort den Mauszeiger über „Meine Alben“, blendet sich ein Plussymbol ein, das man anklickt. Dann wählt man im Aufklappmenü „Album“ aus. Der von Fotos vergebene Name „Neues Album“ ist markiert und man kann sofort einen eigenen Namen eintippen. Alternativ nimmt man die Tastenkombination cmd-N. Auch dabei wird entweder ein neues leeres Album angelegt oder ein Album mit den zuvor markierten Objekten. Entsprechende Befehle sind zudem im Menü „Ablage“ zu finden.

Um Bilder und Videos einem Album hinzuzufügen, markiert man ihre Vorschaubilder und zieht sie auf das Album in der Seitenleiste. Alternativ nimmt man den Befehl „Hinzufügen zu“ im Kontextmenü und wählt im Untermenü ein Album aus. Hier gibt es auch eine Option, um ein neues Album anzulegen. Um mehrere Objekte in der Übersicht auszuwählen, klickt man sie nacheinander mit gedrückter cmd-Taste an. Oder man klickt zuerst ein Objekt an und dann mit gedrückter Umschalttaste (shift) ein anderes. Alle dazwischenliegenden Objekte werden nun ebenfalls markiert. Dann lassen sich alle markierten Objekte auf einmal auf ein Album ziehen oder über das Kontextmenü einem Album hinzufügen. Auch wenn ein Objekt groß im Fenster dargestellt wird, kann man es einem Album hinzufügen, wozu man es entweder in die Seitenleiste auf ein Album zieht oder den Befehl im Kontextmenü nimmt.

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Mithilfe der Alben kann man Bilder und Videos thematisch oder zeitlich ordnen.

Um ein Objekt aus einem Album zu entfernen, markiert man das Vorschaubild und drückt die Rückschritttaste, in der Großdarstellung nimmt man ebenfalls diese Taste. Das Objekt verschwindet dann ohne Rückmeldung aus dem Album, bleibt aber in der Mediathek. Hat man dagegen ein Objekt unter „Fotos“ markiert oder geöffnet, wird es durch Drücken der Rückschritttaste in den Papierkorb von Fotos gelegt, jedoch mit einem entsprechenden Hinweis, den man noch bestätigen muss. Auch Alben lassen sich löschen, dazu nimmt man den Befehl „Album löschen“ in ihrem Kontextmenü in der Seitenleiste. In diesem Fall erfolgt ein Hinweis darauf, dass dadurch zwar das Album gelöscht, nicht aber die Objekte aus der Mediathek entfernt werden.

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Ein Vorteil der Alben ist die Möglichkeit, die Objekte auf- oder absteigend zu sortieren.

Anders als in den Mediatheksansichten (Fotos, Momente, Sammlungen, Jahre) lassen sich die Objekte in einem Album auf- oder absteigend sortieren. Die Optionen findet man entweder im Menü unter „Darstellung > Sortieren“ oder im Kontextmenü eines Albums in der Seitenleiste, ebenfalls unter „Sortieren“. Alternativ lassen sich die Objekte nach ihrem Namen im Album auflisten. Wer möchte, kann die Vorschaubilder auch manuell im Fenster anordnen. Um nur bestimmte Objekte in einem Album anzuzeigen, nimmt man wie in den Mediatheksansichten das Aufklappmenü „Angezeigt“. Zudem lässt sich der Inhalt eines Albums wie ein Rückblick darstellen, wozu man auf „Als Rückblick anzeigen“ klickt. Solche Rückblicke sind aber nur temporär und werden nicht unter „Rückblicke“ in der Seitenleiste abgelegt. Eine weitere Option, um Bilder in einem Album anzuschauen ist die Diashow. Sie funktioniert genauso wie bei den Rückblicken.

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Löscht man ein Album, bleiben die Objekte weiterhin in der Mediathek.

Die Reihenfolge der Alben in der Seitenleiste ändert man per Maus, indem man die Symbole nach oben oder unten in der Liste zieht. Geht bei sehr vielen Alben die Übersicht verloren, lassen sich mehrere Alben in einem Ordner zusammenfassen. Ordner legt man entweder über einen Klick auf das Plussymbol neben „Meine Alben“ an, die Option ist im Aufklappmenü zu finden, oder über das Menü „Ablage“. Man benennt den Ordner und zieht dann die Alben auf das Ordnersymbol. Auch die Reihenfolge der Ordner in der Seitenleiste legt man mit der Maus fest. Löscht man einen Ordner, entfernt Fotos auch alle dort abgelegten Alben, nicht jedoch die Objekte. Dabei blendet sich ein Dialogfenster mit diesem Hinweis ein und man muss den Löschvorgang bestätigen.

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Bei sehr vielen Alben lohnt es sich, mehrere thematisch in Ordnern zusammenzufassen.

Intelligente Alben

Außer den normalen Alben gibt es die intelligenten Alben, die anhand festgelegter Kriterien die dazu passenden Objekte zusammenstellen. Um ein intelligentes Album anzulegen, klickt man entweder auf das Plussymbol in der Seitenleiste neben „Meine Alben“ und wählt „Intelligentes Album“ im Aufklappmenü aus, oder nimmt den entsprechenden Befehl im Menü „Ablage“. Im sich öffnenden Fenster kann man nun ein Kriterium festlegen, nach dem die Objekte zusammengestellt werden sollen. Die Wahlmöglichkeiten reichen dabei vom Aufnahmezeitraum über die Art des Fotos oder ein Schlagwort bis hin zum Kameramodell oder der Bedingung, ob bei der Aufnahme der Blitz ausgelöst wurde oder nicht. Man kann dem ersten Kriterium weitere hinzufügen, wozu man auf das Plussymbol klickt. Über das Aufklappmenü bei „Entspricht“ legt man fest, ob nur eines der Kriterien jeweils zutreffen muss oder ob alle Bedingungen erfüllt sein müssen. So kann man beispielsweise nach allen Bildern suchen, die in einem bestimmten Zeitraum mit einer bestimmten Kamera aufgenommen wurden. Über die Option „Intelligentes Album bearbeiten“ im Kontextmenü eines intelligenten Albums lassen sich die Bedingungen jederzeit ändern. Aus einem intelligenten Album kann man manuell keine Objekte entfernen und dem Album auch keine Objekte hinzufügen. Wie jedes normale Album lässt sich ein intelligentes Album über sein Kontextmenü löschen, nachdem man den sich einblendenden Hinweis bestätigt hat. Die Objekte verbleiben dabei ebenfalls in der Mediathek.

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Mithilfe eines intelligenten Albums lassen sich Objekte beispielsweise nach Zeiträumen und nach Kameramodell suchen.

Der Papierkorb

Löscht man in Fotos ein Objekt, wird es nicht sofort aus der Mediathek entfernt, sondern nur in den Papierkorb (Zuletzt gelöscht) verschoben. Zum Löschen drückt man in der Ansicht „Fotos“ die Rückschritttaste oder bemüht das Kontextmenü und wählt dort „Foto löschen“ aus. In einem Album nimmt man das Kontextmenü. Man kann auch mehrere Vorschaubilder markieren und dann alle Objekte auf einen Schlag in den Papierkorb legen. In allen diesen Fällen muss man den Löschvorgang jeweils bestätigen. Um Objekte ohne Nachfrage in den Papierkorb zu legen, drückt man cmd-Rückschritttaste.

Alle gelöschten Objekte verbleiben noch 29 Tage in der Mediathek, bis sie dann automatisch von Fotos gelöscht werden. Klickt man in der Seitenleiste auf „Zuletzt gelöscht“, werden die Vorschaubilder der gelöschten Objekte angezeigt, jeweils mit einem Hinweis, wie lange sie noch im Papierkorb verbleiben. Um den Papierkorb auszuleeren, klickt man rechts oben im Fenster auf „Alle löschen“. Um nur einzelne Objekte zu entfernen, markiert man sie und klickt auf „Objekt löschen“. Man kann Bilder und Videos auch wieder in die Mediathek zurücklegen. Dazu markiert man sie und klickt auf „Wiederherstellen“. War das Objekt zuvor einem Album zugeordnet, erscheint es dort nach dem Zurücklegen wieder.

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Gelöschte Objekte verbleiben 29 Tage im Papierkorb, man kann sie aber auch manuell sofort löschen oder sie wiederherstellen.

Anstatt Objekte in den Papierkorb zu legen, kann man sie ausblenden. Sie sind dann zwar nicht mehr in der Mediathek und in den Alben sichtbar, werden aber auch nicht wie gelöschte Objekte nach 29 Tagen von Fotos entsorgt. Den Befehl zum Ausblenden findet man im Kontextmenü. Es lassen sich auch mehrere Vorschaubilder markieren und dann alle Objekte gleichzeitig ausblenden. In allen Fällen bekommt man jeweils noch einen Hinweis, den man bestätigen muss. Um zu sehen, welche Bilder und Videos man ausgeblendet hat, aktiviert man im Menü „Darstellung“ die Option „Fotoalbum ‚Ausgeblendet‘ einblenden”. Es erscheint dann der Eintrag „Ausgeblendet“ in der Seitenleiste unter „Mediathek“. Um ausgeblendete Objekte wieder einzublenden, nimmt man den entsprechenden Befehl im Kontextmenü eines oder mehrerer ausgeblendeter Objekte.

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Blendet man Objekte aus, muss man den Vorgang noch bestätigen.

Gesichtserkennung

Die Gesichtserkennung von Fotos nimmt erst dann ihre automatische Arbeit auf, wenn sich genügend Personen beziehungsweise Gesichter in der Mediathek befinden. Klickt man dann in der Seitenleiste auf „Personen“, blenden sich die Bilder derjenigen Personen ein, die Fotos identifiziert hat, vorausgesetzt, es sind von ihnen jeweils genügend Bilder in der Mediathek gespeichert. Um eine der erkannten Personen zu benennen, bewegt man den Mauszeiger über das Bild, klickt auf das Plus-Symbol und tippt den Namen ein. Meint Fotos, noch andere Bilder derselben Person erkannt zu haben, die das Programm aber nicht eindeutig zuweisen kann, blendet sich nach dem Eintippen des Namens ein Fenster ein, in dem weitere Gesichter gezeigt werden. Bei allen nicht passenden Gesichtern klickt man die Markierungen weg und bestätigt die Auswahl mit einem Klick auf „Fertig“.

Um die von Fotos einer Person zugewiesenen Gesichter zu sehen, macht man einen Doppelklick auf das Bild der Person, woraufhin sich die weiteren Bilder mit der von Fotos erkannten Person einblenden. Das oberste Bild zeigt eine Art Diashow der verschiedenen Bilder, darunter sind einige der Bilder in einer Zusammenfassung zu sehen. Um alle Bilder einzublenden, klickt man auf „Mehr anzeigen“. Zurück geht es mit „Zusammenfassung anzeigen“. Fotos kann für eine Person auch einen Rückblick erstellen. Dazu scrollt man im Fenster ganz nach unten und klickt auf „Zu Rückblicken“. Über die beiden Buttons „Fotos“ und „Gesichter“ rechts oben im Fenster legt man fest, ob Fotos das gesamte Bild oder jeweils nur das Gesicht der betreffenden Person zeigen soll. In der Gesichtsdarstellung lässt sich am genauesten prüfen, ob Fotos die korrekte Wahl getroffen hat. Findet man dabei ein falsches Bild, macht man einen Sekundärklick (rechte Maustaste) auf das Bild und wählt „Dies ist nicht [Name der Person]“ im Kontextmenü aus. Um wieder in die Übersicht aller erkannten Personen zurückzukommen, klickt man auf den Zurückpfeil in der Symbolleiste des Fensters oder auf „Personen“ in der Seitenleiste. Man kann in der Übersicht Personen auch zu Favoriten machen, ihre Bilder werden dann größer oberhalb der anderen Personen dargestellt. Dazu klickt man auf das im Bild links unten eingeblendete Herzsymbol oder macht einen Sekundärklick (rechte Maustaste) auf eine Person und wählt „Zu Lieblingspersonen hinzufügen“ im Kontextmenü aus. Über einen erneuten Klick auf das Herzsymbol oder den Befehl „Aus Favoriten löschen“ im Kontextmenü lässt sich eine Person auch wieder in die Reihe der anderen Personen einordnen. Über den Befehl „Diese Person entfernen“, ebenfalls im Kontextmenü zu finden, kann man eine Person auch komplett aus dem Personenalbum löschen. Die Bilder gehen dabei aber nicht verloren.

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Alle in der Mediathek gefundenen und benannten Personen findet man in der gleichnamigen Abteilung der Mediathek.

Soll Fotos nach weiteren Bildern mit der momentan im Fenster dargestellten Person suchen, scrollt man im Fenster nach unten und klickt auf „Weitere Fotos bestätigen“. Dann blendet sich entweder ein Fenster mit einem weiteren Bild ein und man bestätigt die Frage „ist dies [Namen der Person]“ mit „Ja“ beziehungsweise „Nein“. Hat man Ja gewählt, ordnet Fotos in manchen Fällen nicht nur das gezeigte Bild der Person zu, sondern noch weitere gefundene Bilder, wozu man noch weitere Gesichter mit „Ja“ bestätigen muss. Die Anzahl aller hinzugefügten Gesichter blendet das Programm abschließend ein und man beendet den Suchvorgang per Klick auf „Fertig“. Oder man bekommt die Mitteilung, dass Fotos keine weiteren Gesichter der Person erkannt hat. Auch hier beendet man die Suche mit „Fertig“. Zur Aktualisierung der Gesichter muss sich Fotos in manchen Fällen im Hintergrund befinden, woraufhin im Fenster „Personen“ hingewiesen wird.

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Lässt man Fotos die Namen in der Großdarstellung einblenden, kann man die Gesichter benennen.

Um Gesichter zu finden, die Fotos nicht selbst einer Person zugeordnet hat, lässt man sich die Bilder in der Großdarstellung im Fenster anzeigen und ruft „Darstellung > Namen von Gesichtern einblenden“ im Menü auf. Blättert man dann durch die Bilder, zeigt Fotos jeweils den Namen der erkannten Personen an oder den Hinweis „Ohne Namen“. Um ein Gesicht ohne Namen einer Person zuzuweisen, bewegt man den Mauszeiger über den Hinweis, klickt ihn an und tippt den Namen ein. Hat man schon eine Person mit diesem Namen in Fotos gespeichert, blendet sich ein Menü mit allen schon bekannten Personen nach dem Eintippen der ersten Buchstaben ein und man kann die passende Person auswählen. Fotos blendet zudem einen Kreis um das Gesicht ein, um kenntlich zu machen, welche Person zu dem Namen gehört, was bei Fotos mit mehreren Personen hilfreich ist. Leider gibt es keine Möglichkeit, selbst ein Gesicht zu markieren und dann zu benennen, wenn Fotos es nicht als Gesicht erkennt, denn die Gesichtserkennung funktioniert nicht bei allen Bildern. In iPhoto gab es diese Option noch. Erscheint eine Person im Album „Personen“ doppelt, lassen sich die Gesichter zusammenführen, indem man eines der Vorschaubilder auf das andere zieht. Fotos fragt dann noch nach, ob es sich um die gleiche Person handelt.

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Am besten kann man die Zuweisung der Bilder zu Personen kontrollieren, wenn man sich nur die Gesichter anzeigen lässt.

Informationen und Orte

Kameras und Mobiltelefone speichern in Bildern und Videos sowohl das Datum als auch den Zeitpunkt der Aufnahme. Außerdem sind in den Dateien die Art des Aufnahmegeräts und Informationen über das Objektiv und die Einstellungen bei der Aufnahme abgelegt. Diese Daten werden in Fotos im Fenster „Informationen“ angezeigt. Um es einzublenden, markiert man ein Objekt und klickt entweder auf das Informationssymbol in der Symbolleiste oder nimmt die Tastenkombination cmd-I. Das geht auch in der Großdarstellung. Hat man bei der Aufnahme ein iPhone verwendet, ist zudem die Information über den Aufnahmeort im Bild gespeichert und wird im Informationsfenster angezeigt, sofern man auf dem iPhone in den Einstellungen nicht die Ortungsdienste für die Kamera-App deaktiviert hat. Analog gilt das auch für andere Mobiltelefone, da diese ebenfalls den eigenen Standort bestimmen können.

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Bildern ohne Ortsinformation kann man im Informationsfenster einen Ort zuweisen.

Hat ein Objekt keine Ortsinformationen, lässt sich diese in Fotos im Informationsfenster hinzufügen. Man kann auch mehrere Bilder markieren und für diese dann gemeinsam den Ort festlegen. Im Fenster „Informationen“ klickt man in das Feld „Einen Ort zuweisen“ und tippt den Namen des Ortes ein. Fotos greift dann auf die im Programm „Karten“ verfügbaren Informationen zu und schlägt verschiedene Optionen vor, von denen man dann die gewünschte anklickt. Nicht immer sind diese Vorschläge aber richtig oder nützlich. So gibt es beispielsweise bei Orten in Griechenland manchmal unterschiedliche Schreibweisen für denselben Ort oder es werden die Name nur mit griechischen Buchstaben angezeigt.

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Auf der Karte blendet Fotos Vorschaubilder an den Orten ein, für die es Aufnahmen gibt.

Sind in Fotos Objekte mit Ortsinformationen abgelegt, kann man sich in der Abteilung „Orte“ auf einer Karte anzeigen lassen, für welche Orte es Bilder und Videos gibt. Diese sind jeweils mit einem Vorschaubild gekennzeichnet. Ein etwas längerer Klick auf eines der Vorschaubilder blendet die dazugehörigen Bilder und Videos ein. Zurück in die Karte geht es über den Rückwärtspfeil in der Symbolleiste oder mit einem Klick auf „Orte“ in der Seitenleiste. Neben der Kartenansicht gibt es noch eine Satellitenansicht, beide lassen sich über die Symbole rechts unten im Fenster oder mit cmd-plus und cmd-minus ein- und auszoomen. Ein Klick auf „Gitter“ blendet alle Bilder und Videos derjenigen Orte ein, von denen momentan auf der Karte Vorschaubilder zu sehen sind. Um die selbst hinzugefügten Ortsinformationen aus Objekten zu entfernen, markiert man Bilder und Videos und ruft „Bild > Ort > Ursprünglichen Ort wiederherstellen“ im Menü auf. Bei der Aufnahme erfasste Ortsinformationen lassen sich nicht entfernen, sondern nur ausblenden, ebenfalls über „Bild > Ort“. Mit „Ursprünglichen Ort wiederherstellen“ blendet man sie wieder ein.

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Alle Bilder eines Ortes lassen sich mit einem etwas längeren Mausklick einblenden.

Schlagwörter

Den Objekten zugewiesene Schlagwörter helfen dabei, bestimmte Objekte schneller zu finden. Auch das Zuweisen der Schlagwörter geht über das Fenster „Informationen“. Nach dem Klick in das Feld „Schlagwort hinzufügen“ tippt man einen Begriff ein. Ist dieser schon vorhanden, blendet Fotos ein Menü ein, aus dem man ihn auswählt. Über „Fenster > Schlagwortmanager“ im Menü oder über das Aufklappmenü bei „Angezeigt“ rechts oben im Fenster von Fotos blendet man den Schlagwortmanager ein. Hier lassen sich ebenfalls Begriffe hinzufügen und Schlagwörter auch wieder löschen. Nach dem Klick auf „Schlagwörter bearbeiten“ tippt man nach einem Klick auf das Plus-Symbol einen neuen Begriff ein. Oder man markiert einen Begriff in der Liste und löscht ihn mit einem Klick auf das Minus-Symbol. Begriffe lassen sich auch umbenennen, die Objekte bleiben dabei weiterhin mit dem Begriff verbunden.

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Über die Informationspalette lassen sich einem Objekt Schlagwörter hinzufügen.

Zudem kann man häufig verwendeten Schlagwörtern eine Taste zuweisen, um dieses Schlagwort schnell Bildern und Videos zuzuweisen, wozu man dann nur die entsprechende Taste drücken muss, wenn das Objekt markiert ist. Im Schlagwortmanager sind diese Begriffe im oberen Teil des Fensters in der Schnellauswahlgruppe eingeordnet. Alternativ zieht man im Schlagwortmanager einen Begriff vom unteren in den oberen Teil des Fensters (nicht wie falsch im Text angegeben nach unten), um diesen der Schnellauswahlgruppe hinzuzufügen. Eine Taste fügt Fotos dann selbst hinzu. Alle bevorzugten Schlagwörter sind auch im Aufklappmenü bei „Angezeigt“ im Fenster von Fotos aufgelistet, um die Darstellung auf die Objekte mit diesen Schlagwörtern einzugrenzen. Zudem lassen sich Schlagwörter für intelligente Alben verwenden. Darüber hinaus bietet das Informationsfenster noch zwei weitere Eingabefelder: Man kann einem Objekt einen Titel sowie eine Beschreibung hinzufügen, nach denen man dann beispielsweise suchen kann.

Die Suche

Die Suche von Fotos stützt sich nicht nur auf die in den Objekten vorhandenen Informationen wie Aufnahmedatum, Schlagwort, Ort oder Beschreibung, sondern verwendet auch eine in das Programm eingebaute Objekterkennung. Sobald man den ersten Buchstaben in das Suchfeld eintippt, blendet sich eine Liste mit mehr oder weniger sinnvollen Vorschlägen ein, daneben jeweils die Anzahl der gefundenen Vorkommen. Ist darunter schon das Gesuchte, klickt man es an und bekommt die Ergebnisse aufgelistet. So findet das Programm beispielsweise Fotos, auf denen Palmen abgebildet sind oder Hunde.

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Sobald man die ersten Buchstaben in das Suchfeld eingetippt hat, macht Fotos Vorschläge für Suchbegriffe und zeigt jeweils die Zahl der Objekte an.

Als Wohnung oder als Schiff wird aber auch eine Straßenbahn gefunden und als Hausboot ein altes Bauernhaus. Verlassen sollte man sich also nicht auf diese Art der Suche, zumal auch nicht immer alle Bilder mit dem entsprechenden Motiv im Suchergebnis auftauchen. Man kann über das Suchfeld auch schnell nach bestimmten Monaten suchen, oder nach einem Monat in einem bestimmten Jahr, wozu man den Monatsnamen und gegebenenfalls das Jahr in das Suchfeld eintippt. Nach einem bestimmten Tag wie etwa dem 24. Dezember oder einem bestimmten Zeitraum lässt sich aber nur mithilfe eines intelligenten Albums fahnden. Nützlich ist das Suchfeld außerdem zur schnellen Suche nach Schlagwörtern oder Orten.

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Fotos erkennt bestimmte Objekte in den Fotos, wenn man nach ihnen sucht. Perfekt ist das aber nicht.

Export und Teilen

Um Bilder und Videos anderen Personen zugänglich zu machen, kann man sie exportieren und dann auf einen USB-Stick oder einen anderen Datenträger kopieren. Alternativ lassen sie sich über verschiedene Wege versenden oder an das eigene Konto bei einem Social-Media-Dienst wie Facebook, Twitter oder Flickr übergeben und so veröffentlichen. Außerdem lassen sich Projekte erstellen, wie etwa eine Diashow oder ein Fotobuch.

Um Bilder zu exportieren, markiert man ein oder mehrere Bilder und ruft „Ablage > Exportieren“ im Menü auf. Im sich öffnenden Fenster hat man die Möglichkeit, entweder die bearbeiteten Bilder oder die Originale zu sichern. Bei den bearbeiteten Bildern hat man die Wahl zwischen den Formaten JPEG, TIFF und PNG und kann jeweils zwischen verschiedenen Bildgrößen wählen und ein Farbprofil festlegen. Für JPEG lässt sich zusätzlich die Qualität angeben, mit der das Bild komprimiert wird. Darüber hinaus gibt es Optionen, um Schlagwörter, Beschreibung und Titel sowie die Ortsinformationen mit zu exportieren. Beim Export von Videos hat man die Wahl zwischen verschiedenen Filmqualitäten, Zeitraffer und Slow-Motion-Videos lassen sich nur als GIF sichern.

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Welche Optionen unter „Teilen“ verfügbar sein sollen, legt man in den Systemeinstellungen fest.

Eine weitere Option zur Weitergabe von Objekten bietet die Teilen-Funktion. Diese ist systemweit verfügbar, in Fotos findet man das dafür zuständige Symbol rechts oben in der Symbolleiste sowie einen entsprechenden Eintrag im Kontextmenü. Welche Optionen unter „Teilen“ verfügbar sind legt man in der Systemeinstellung „Erweiterungen“ unter „Menü ‚Teilen‘" fest. Um dann ein oder mehrere Objekte zum Beispiel als E-Mail-Anhang oder mit Nachrichten zu verschicken, muss man sie nur markieren, den Teilen-Befehl aufrufen und Mail oder Nachrichten auswählen. Es wird dann eine neue E-Mail oder Nachricht erstellt, die Bilder und Videos sind schon eingefügt. Für die Weitergabe von Objekten an Social-Media-Dienste benötigt man dort jeweils ein eigenes Konto, die man in der Systemeinstellung „Internet-Accounts“ dann auf dem Mac einrichtet un so verfügbar macht.

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Exportiert man Bilder, besteht die Wahl zwischen den Originalen und den bearbeiteten Bildern.

Projekte

Bei den Projekten gibt es zum einen die Diashow, die man selbst erstellen kann, und zum anderen die Fotobücher, Kalender, Karten und Abzüge, für die man die Vorlage in Fotos gestaltet beziehungsweise bei Abzügen die Optionen auswählt und dann die Daten über das Internet an Apple sendet. Diese werden dann von einem Dienstleister produziert und per Post zurückgeschickt.

Für eine Diashow legt man zuerst ein Album mit den Bildern an und ordnet dann die Bilder manuell in der gewünschten Reihenfolge an. Danach ruft man in der Seitenleiste im Kontextmenü des Albums die Option „Erstellen > Diashow“ auf, gibt der Diashow einen Namen und klickt auf „OK“. Rechts neben dem ersten Dia sind drei Symbole zu sehen. Klickt man das oberste an, kann man zwischen sieben vorgegebenen Themen wählen. Mit einem Klick auf die Noten wählt man die Musik für die Diashow aus. Zuerst ist hier nur die zum gewählten Thema vorgegebene Musik eingestellt. Um das zu ändern, klickt man auf „Musikmediathek“ und schaltet über das Aufklappmenü zwischen den Themensongs und den Titeln der iTunes-Mediathek um. Per Klick vor den Songnamen wählt man dann einen oder mehrere Songs aus, sie werden dann unter „Ausgewählte Musik“ aufgelistet. Über das Uhrensymbol wird die Dauer der Diashow festgelegt. Man kann sie entweder an die Musik anpassen oder eine eigene Zeitvorgabe machen. Bei den Themen Ken Burns und Klassisch hat man noch weitere Optionen. In beiden Fällen kann man über „Auswahl wiedergeben für“ festlegen, wie lange die in der Leiste mit den Miniaturen markierten Bilder gezeigt und ob die Größe der Bilder an den Bildschirm angepasst werden sollen. Und für das klassische Thema gibt es noch Einstellungen für die Art, das Tempo und die Richtung des Übergangs zwischen den Bildern. Ein Klick auf das Symbol der gerade aktiven Einstellung blendet diese wieder aus. Ein Klick auf „Vorschau“ spielt die Diashow im Fenster ab, und zwar ab dem in der Miniaturleiste markierten Bild. Um die Diashow komplett und Bildschirm füllend zu sehen, startet man sie mit einem Klick auf das Startsymbol unter dem Bild. Bewegt man den Mauszeiger während des Abspielens, blenden sich die Kontrollelemente ein, über die man die Diashow anhalten und die Lautstärke regeln kann. Die Diashow erscheint automatisch in der Seitenleiste unter „Projekte“. Um sie als eigenständigen Film zu speichern, klickt man rechts oben im Fenster auf „Exportieren“ und kann dann die Qualität und den Speicherort festlegen.

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Bei einem Diashow-Projekt legt man Thema, Musik und Dauer fest und kann sie dann als Movie exportieren.

Bücher, Kalender und Grußkarten kann man zum einen als leere Vorlage erstellen, wozu man den Mauszeiger auf „Meine Projekte“ bewegt, auf das Plus-Symbol klickt und dann die gewünschte Option aus dem Aufklappmenü auswählt. Oder man erstellt zuerst ein Album mit den Bildern und wählt dann in seinem Kontextmenü unter „Erstellen“ das Projekt aus. In diesem Fall werden die Bilder automatisch in die gewählte Vorlage eingefügt. Die Auswahl der Vorlage ist in beiden Fällen der erste Schritt, wobei man zuerst das Format und anschließend ein Thema auswählt. Bei leeren Vorlagen muss man zuerst nach einem Klick auf „Fotos hinzufügen“ die zu verwendenden Bilder in der Mediathek auswählen, sie erscheinen dann unten in der Leiste mit den Bildminiaturen, wenn „Nicht verwendete Fotos“ im Aufklappmenü eingestellt ist. Man kann dann die Bilder manuell in die Vorlagen ziehen oder sie automatisch platzieren lassen, wozu man auf den dafür vorgesehenen Button „Autom einsetzen“ klickt. Automatisch platzierte Bilder lassen sich per Klick auf „Platzierte Fotos löschen“ auch wieder aus den Vorlagen entfernen, sie werden dann der Miniaturleiste wieder hinzugefügt.

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Für jede Seite eines Buches bestimmt man über die Layoutoptionen das jeweilige Aussehen. Das gilt auch für Kalender und Karten.

Rechts oben im Fenster blenden sich Symbole neben dem Kauf-Button ein. Über das rechte Symbol lassen sich Thema und sofern anwendbar die Größe ändern und noch weitere allgemeine Einstellungen vornehmen. Hier kann man auch das Apple-Logo ausblenden. Das links daneben angeordnete Symbol ist für die Einstellungen zuständig und blendet eine Palette ein, die Einstellungen für die momentan in der Vorlage markierte Seite bereitstellt. Man kann auch auf „Optionen“ unterhalb einer Seite klicken, um die Layoutoptionen einzublenden. Klickt man bei geöffneter Palette ein platziertes Bild an, wechselt das Fenster von „Layoutoptionen“ zu „Foto-Optionen“. In dieser Palette kann man das Bild zoomen, einen Filter auf es anwenden oder nach einem Klick auf „Foto bearbeiten“ in den Bearbeitenmodus von Fotos wechseln. Markiert man einen Textrahmen, wechselt die Palette zu den Schrifteinstellungen. Die Palette mit den Foto-Optionen lässt sich auch per Doppelklick auf ein Bild öffnen, geschlossen wird die Palette immer per Klick auf den Schließknopf.

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Die Bilder in Kalendern, Büchern und Karten lassen sich bei der Gestaltung der Projekte noch bearbeiten.

Für Abzüge von mehreren Bildern erstellt man am besten zuerst ein Album und wählt dann über sein Kontextmenü in der Seitenleiste die Option „Abzüge“ aus. Zuerst legt man das Format fest, das für alle Bilder gilt. Über das rechte Symbol rechts oben in der Symbolleiste lässt sich die Größe noch ändern oder eine weitere Größe hinzufügen, außerdem kann man über dieses Menü noch weitere Bilder auswählen. Das zweite Symbol ist für die Foto-Optionen zuständig, die sich aber auch per Doppelklick auf ein Bild öffnen lassen. Darüber hinaus gibt es Ankreuzkästchen für Hochglanz und einen weißen Rahmen. Auch diese Einstellungen gelten für alle Abzüge.

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Bestellt man Abzüge, kann man nach der Auswahl der Bilder noch das Format ändern oder ein weiteres Format hinzufügen.