Es muss nicht immer das Magic Keyboard von Apple sein.

Egal, welchen Mac Sie besitzen: Früher oder später kommt die Frage nach einer externen Tastatur auf. Während Apple beim iMac das Magic Keyboard gleich mitliefert, müssen Nutzer von Mac Mini und des gesamten Macbook-Lineups für das Apple-Keyboard tief in die Tasche greifen. Auch iPad-Nutzer, die das Smart-Keyboard nicht leiden können, suchen nach entsprechenden Alternativen.  Die gibt es in großer Zahl – und das hat einen einfachen Grund.

Eigentlich tut’s jede Tastatur am Mac...

Wie jeder PC sind auch alle Macs längst mit Standard-Technologie ausgestattet: USB und Bluetooth sind heute die dominierenden Anschlusstechnologien, und die wiederum erlauben den Anschluss jeder beliebigen Tastatur am Mac: Mac-Nutzer können jederzeit das Keyboard Ihres Windows-PCs per USB oder Bluetooth anschließen. Und einfache USB-Keyboards mit dem deutschen QWERTZ-Layout gibt es bei den großen Online-Händlern nicht selten für sehr kleines Geld. Für Notfälle – etwa wenn das Magic Keyboard defekt ist oder die interne Tastatur des Macbooks streikt – reicht diese Variante auch völlig aus. Allerdings haben PC-Keyboards eine andere Tastenbeschriftung als Mac-Tastaturen, weshalb sich der Spaß bei der Benutzung in Grenzen hält: So sind zwar alle Zeichen erreichbar, das permanente Umdenken verursacht aber wenig Freude.

Apples Magic Keyboard ist eine feine Tastatur. Der Preis ist allerdings obszön, zumal vielen Usern die Haptik nicht zusagt.

© Apple

... doch die Sondertasten sollten sein

Zumal typische Windows-Keyboard weder optisch noch funktional zum Mac passen: So sind Windows-Tastaturen oft klobig und wenig attraktiv, wobei das natürlich im Auge des Betrachters liegt. Schwerer wiegt jedoch das Fehlen Mac-spezifischer Sondertasten: So sind Alt und Command (cmd) vertauscht, die cmd-Taste ist die Windows-Taste und so weiter. Auch das @-Zeichen liegt auf der Mac-Tastatur anders , allerdings ist das nur eine Beschriftungsfrage, die Tastenkombi funktioniert wie auf der Mac-Tastatur. Trotzdem ist das im Alltag lästig, weshalb es sinnvoll ist, eine Tastatur mit Mac-Layout anzuschaffen. Viele Drittanbieter haben diesen Bedarf inzwischen erkannt – und bieten entweder Keyboards mit Doppelbeschriftung (Mac und Windows) oder reine Mac-Keyboards an. Erkennbar sind dedizierte Mac-Tastaturen immer an der Command-Taste (⌘).

Drittanbieter-Keyboards nicht immer perfekt

Bei einigen Drittanbieter-Keyboards sind die Layouts nicht zu 100 Prozent identisch mit dem der normalen Apple-Tastatur. So fehlen oft Tasten für die Helligkeitsregelung des Monitors – und selbst wenn, funktioniert die nur bei externen Apple-Monitoren oder einigen Modellen von LG. Oder eine der Sondertasten wurde aus Platzgründen eingespart. Zum Glück gibt es mit Karabiner-Elements eine leistungsstarke Gratis-Software, um die einzelnen Tasten einer Tastatur an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Gerade beim leicht geänderten Tastaturlayout der Apple-Silicon-Macs eine praktische Möglichkeit, entweder eine Drittanbieter-Tastatur mit Emoji-Taste auszustatten – oder sich andere Funktionen auf direkt auf die Tastatur holen.

Stimmt das Layout nicht, lässt es sich mit Karabiner anpassen.

© Christian Rentrop

Der Vorteil alternativer Mac-Keyboards

Trotz dieser (kleinen) Einschränkung gibt es inzwischen eine ganze Reihe von Keyboards, die am Mac genutzt werden können. Viele davon sind sogar so entwickelt, dass sie gleich auch als iOS-Keyboards verwendet werden können. Und so manches Keyboard besitzt ein „Doppel-Layout“ mit Tastenbeschriftungen, die für Windows, iOS und MacOS geeignet sind.

Viele davon sind deutlich preiswerter als Apples Magic Keyboard, ohne dabei ein wesentlich schlechteres Schreibgefühl zu vermitteln. Da das Schreibgefühl des Apple-Keyboards jedoch für manche Anwender ebenfalls nicht optimal ist, kann es sich durchaus lohnen, einen Blick auf die Alternativen zu werfen. Zumal sich so mancher Macbook-Besitzer noch mit dem ungeliebten Butterfly-Keyboard herumschlagen dürfte, das Apple zwischen 2016 und 2020 in vielen Macbooks verbaut hat. Am Schreibtisch kann eine gute zusätzliche Tastatur Wunder beim Schreibgefühl und der Produktivität wirken.

Mac-Tastaturen sind ergonomisch und materialschonend

Gerade am Macbook ist der Einsatz eines externen Keyboards samt Maus und Monitor ohnehin dem Betrieb als Notebook ergonomisch vorzuziehen: Wer nicht mit Nackenstarre und Rückenschmerzen leben will,  sollte darauf achten, nicht stundenlang gebückt über dem Macbook-Bildschirm zu hängen. Eine gute Tastatur leistet dabei ihren Beitrag, schont sie doch nicht nur die Handgelenke des Users, sondern auch die anfällige interne Tastatur von Macbooks. Doch auch am Mac-Desktop kann es sich lohnen, ein anderes Keyboard einzusetzen, etwa weil man ein anderes Layout benötigt. An stationären Macs schont ein Drittanbieter-Keyboard zwar eher den Geldbeutel als das Gerät, kann aber natürlich auch aus ergonomischen Gründen eine gute Alternative zu Apples Magic Keyboard sein.

Wer viel stationär am Macbook arbeitet, sollte schon aus Gründen der Materialschonung und der Ergonomie an eine externe Tastatur samt Monitor denken.

© negativespace.co

Mechanisch oder Folientechnik?

Neben dem Layout ist es natürlich wichtig, einen Blick auf die Keyboard-Technik zu werfen: Es gibt nämlich Keyboard-Technologien, die je nach User unterschiedlich präferiert werden. Da ist einerseits die Folien-Technik, erkennbar an einer sehr flachen Bauweise. Dabei werden durch die Tasten Knöpfe auf einer Folie gedrückt, die wiederum das Symbol an den Rechner übergeben. Für das Tippgefühl sorgt bei sehr preiswerten Modellen ein Gummipuffer, hochwertigere Tastaturen haben mechanische Systeme wie den von Apples Magic Keyboard bekannten Scherenmechanismus.

Andererseits gibt es aber auch echte mechanische Tastaturen für den Mac: Hier ist jede Taste ein eigener Schalter. Das sorgt für ein Schreibgefühl, das einem uralten Computer oder einer Schreibmaschine entspricht. Diese Tastaturen sind technisch bedingt klobiger, haben aber den Vorteil eines sehr präzisen Tastendrucks und werden deshalb von professionellen Schreibern und Gamern oft bevorzugt. Solche Keyboards sind teuer und die Auswahl entsprechender Geräte mit QWERTZ-Layout für den Mac ist leider noch recht klein. Mittels sogenannter Keycap-Sets können aber Tasten ausgetauscht und Mac-Layouts „eingebaut“ werden.

QWERTZ-Auswahl eingeschränkt

Doch egal ob mechanisch oder Folie: Im englischen Sprachraum gibt es deutlich mehr Tastaturen mit Mac-Layout, aber eben auch mit amerikanischer Tastenbelegung (QWERTY). Leider schaffen diese kleinen Keyboard-Auflagen es oft nicht in den deutschen Sprachraum. Wer das englische oder amerikanische Layout nicht scheut, hat demzufolge eine deutlich größere Auswahl an möglichen Tastatur-Alternativen. Die meisten Otto-Normal-Nutzer dürften sich allerdings mit dem deutschen Keyboard-Layout am wohlsten fühlen, weshalb wir bis auf eine hervorragende Ausnahme, darauf verzichten, diese vorzustellen.

Keychron K2, K4 & K8

Es gibt derzeit nicht viele mechanische Keyboards mit deutschem Mac-Layout. Der chinesische Hersteller Keychron hat diese Marktlücke erkannt und bietet seine Keyboards K, K4 und K8 mit „German ISO-DE-Layout“ an. Das Besondere an allen drei Keyboards: Sie besitzen sowohl einen integrierten Akku, als auch eine USB-C-Schnittstelle und können damit sowohl verkabelt, als auch kabellos betrieben werden. Bis zu drei Geräte können per Bluetooth angebunden werden, der Switch zwischen den Verbindungsmethoden erfolgt via Schiebeschalter. Zudem können sie sowohl mit weißer, als auch mit farbiger LED-Beleuchtung bestellt werden. Käufer können auch zwischen blauen, roten und braunen Gateron-Schaltern (identisch mit Cherry-Schaltern ) gewählt werden. Praktisch: Es liegen sowohl Keycaps für den Mac- als auch für den Windows-Betrieb bei. Wer also einen Switch zum Mac oder zu Windows plant, kann die Tastatur behalten. Alle drei Keychron-Modelle erinnern farblich und haptisch stark an die Tastaturen der 1980er Jahre und sind dementsprechend solide gebaut. Die verschiedenen Modelle unterscheiden sich allein durch die Lage der Cursortasten (K2 & K8) sowie durch den Numblock (K4). Der günstige Preis wird durch den 15 US-Dollar teuren Versand aus Hong Kong leider etwas relativiert.

Layout: QWERTZ, Mac, Windows per Keycap

UVP: 69 US-Dollar (+ 15 Dollar Versand)

Hersteller: Keychron

 

Keychron bietet mit dem K2, K4 und K8 gleich drei mechanische Keyboards mit deutschem Mac-Layout an.

© Keychron

Satechi Bluetooth Keyboard for Mac

Das Unternehmen Satechi macht seit geraumer Zeit mit interessantem Mac-Zubehör auf sich aufmerksam. Darunter ist auch eine ganze Reihe verschiedener Keyboards, von denen aber derzeit drei Modelle mit QWERTZ-Layout in Deutschland verfügbar sind: das Satechi Bluetooth Keyboard mit Numblock, das Bluetooth Kompakt-Keyboard mit Numblock sowie eine Variante mit USB-Anschluss. Die beiden Bluetooth-Tastaturen können bis zu drei Geräte koppeln und sind per USB-C auflad- und anschließbar. Durch den Scherenmechanismus und Vertiefungen in den Tasten ist das Satechi-Keyboard-Design den Geräten von Apple ebenbürtig, zumal das schicke Aluminiumgehäuse in Schwarzgrau perfekt zu Apples Pro-Geräten passt. Das Fullsize-Mac-Keyboard von Satechi ist aber auch in Weiß zu haben.

Layout: QWERTZ, Mac

UVP: 69,99 - 79,99 Euro

Hersteller: Satechi

 

Satechi

© Satechi

Cherry KC 6000

Cherry ist der Inbegriff für klassische Tastaturen mit mechanischen Schaltern. Allerdings fehlt derzeit ein QWERTZ-Modell dieser Bauart für den Mac. Dafür hat Cherry eine beleuchtete Slim-Tastatur mit Scherenmechanik und Numblock und 111-Tasten-Layout im Angebot, die vor allem durch ihre Einfachheit glänzt: Das Keyboard ist eine einfache USB-Tastatur mit Mac-Layout und damit ideal für Nutzer geeignet, die auf integrierte Batterien und Funk-Firlefanz verzichten können. Durch die eingebaute Metallplatte erhält das KC 6000 zudem ein solides Gewicht von 660 Gramm (Magic Keyboard mit Numblock: 390 Gramm!), was die Ergonomie für Vielschreiber deutlich steigert. Der niedrige Preis macht die Cherry-Tastatur zu einer guten Alternative für Mac-Nutzer, die zwar einen Numblock, aber die kabellosen Features eines Magic-Keyboards nicht benötigen.

Layout: QWERTZ, Mac

UVP: 40 Euro

Hersteller: Cherry

Die KC 6000 ist eine einfache USB-Tastatur mit vollständigem Mac-Layout.

© Cherry

Logitech MX Keys for Mac

Wer eine gute Alternative zu Apples Magic Keyboard mit Nummernblock sucht, findet im MX-Keyboard von Logitech einen hervorragenden Begleiter: Die MX-Serie des Herstellers glänzt mit Metall-Veredelung, die Mac-Variante besitzt zudem die Mac-spezifische Tastaturbelegung. Das Keyboard ist kabellos nutzbar und kann sowohl per Bluetooth, als auch per USB-C oder über Logitechs Unify-Empfänger am USB-Port verwendet werden. Der USB-C-auf-USB-C-Anschluss ermöglicht nicht nur das Laden, sondern auch den adapterlosen verkabelten Betrieb an modernen Macbooks. Dabei passt sich das Keyboard optisch sehr gut zu Apples grauen Geräten wie dem Macbook Pro, Air oder dem iMac Pro, kann aber natürlich auch mit anderen Macs und iOS-Geräten verwendet werden. Praktisch ist die Möglichkeit, bis zu drei Geräte per Bluetooth zu koppeln. Dadurch erhalten Nutzer eine hochflexible Tastatur, die sie mit all ihren Apple-Geräten verwenden können. Gegenüber dem Magic-Keyboard ist der größte Vorteil die integrierte Beleuchtung: Die hat Apple bis heute nicht in seinen Desktop-Keyboards eingebaut.

Layout: QWERTZ, Mac

UVP: 109 Euro ( 106,03 Euro bei Amazon )

Hersteller: Logitech

Eine Tastatur für mehrere Macs, iPads, iPhones

© Logitech

Logitech K380


Logitech und Apple sind seit geraumer Zeit eng verbunden. Auch, weil Logitech einer der wenigen Markenhersteller ist, der hochwertige Mac- und iPad-Keyboards im großen Stil anbietet. Die Logitech K-Serie mit Bluetooth-Anschluss wird mit immer mehr Modellen „Multi-Device-fähig“, was bedeutet, dass das Layout für mehrere Geräte gültig ist. So auch beim preiswerten K380, das nicht nur mit einem angenehmen Tastenanschlag glänzt, sondern neben der Mac- auch die Windows-Tastenbeschriftung vorhält. Das handliche, mit zwei AAA-Batterien betriebene Keyboard besitzt drei Bluetooth-Slots, die das Koppeln von bis zu drei Geräten erlauben. Über die Funktionstasten F1, F2 und F3 kann zwischen den Geräten gewechselt werden. Ideal, wenn es zum Beispiel darum geht, einen Mac, ein iPad und vielleicht noch einen Windows-PC mit einer einzigen Tastatur zu versorgen. Über die Software Logitech Options kann die Tastatur unter MacOS und Windows feingetuned werden, das Keyboard funktioniert aber auch ohne den Treiber.

Layout: QWERTZ, Mac & Windows

UVP: 49,99 Euro ( 36,96 Euro bei Amazon )

Hersteller: Logitech

Logitech K380


© Logitech

Logitech K375s

Wer es bei Tastaturen klassischer mag und ein Freund alter iMac- oder Cherry-Keyboards mit den großen Tastenhüben ist, dürfte mit dem K375s seine Freude haben: Das Multi-Device-Bluetooth-Keyboard besitzt ein vollständiges Layout inklusive Num-Block und ist damit eine ideale Alternative zu den handelsüblichen Office-Tastaturen. Zumal es, wie seine Geschwister, ebenfalls mit bis zu drei Geräten gekoppelt werden kann. Wie das K380 wird auch das K375s mit zwei AAA-Batterien betrieben, unterstützt allerdings Bluetooth-Smart, einen Teil der Bluetooth 4.0-Spezifikation. Das bedeutet, dass es sich nicht mit älteren Bluetooth-Standards koppeln lässt. Logitech bietet hier aber eine Lösung: Der sogenannte Unify-Adapter ist ein USB-Bluetooth-Dongle, der die Nachrüstung erlaubt – und auch gleich Bluetooth-Mäuse des Herstellers mit dem (älteren) Mac verbindet. Da moderne Macs, iPads und PCs aber allesamt Bluetooth 4.0 unterstützen, dürfte das nur in den wenigsten Fällen notwendig sein. Praktisch: Das Keyboard wird mit einem Halter für Smartphones oder kleinere Tablets geliefert, was die Bedienung im Office-Bereich noch einmal erleichtert. Einer der großen Pluspunkte dieser Mac-Tastatur ist zudem ihre Robustheit: Sie ist gegen Spritzwasser geschützt und damit zum Beispiel auch für den Einsatz in etwas raueren Umgebungen geeignet.

Layout: QWERTZ, Mac & Windows


UVP: 44,99 Euro ( 34,29 Euro bei Amazon )

Hersteller: Logitech

Logitech K375s

© Logitech

Logitech K480

Wenn Sie häufiger am Smartphone oder Tablet tippen, können Sie auch einen Blick auf das K480 werfen: Das kommt mit einer integrierten Halterung für diese Gerätegattung. Ein aktuelles iPhone oder Android-Smartphone findet hier ebenso Platz wie entsprechende Tablets. Das K480 kann ebenfalls mit bis zu drei Geräten gekoppelt werden, was typische Setups im Apple-Office – Mac, iPad und iPhone – abdeckt. Anders als bei den anderen Mac-Keyboards von Logitech wird nicht per F-Taste, sondern per Drehschalter zwischen den Geräten gewechselt. Das K480 ist ausgesprochen solide konstruiert und liegt mit 820 Gramm Eigengewicht (zum Vergleich: Apples Magic Keyboard wiegt gerade einmal 231 Gramm!) satt auf dem Schreibtisch auf. Das hohe Gewicht hat jedoch den Vorteil, dass das Keyboard nicht umfällt, wenn ein Tablet in die Halterung eingeklemmt wird. Dank Logitech-Options können zusätzliche Funktionen genutzt werden.

Layout: QWERTZ, Mac & Windows

UVP: 54,99 Euro ( 38,19 Euro bei Amazon )

Hersteller: Logitech

Logitech K480


© Logitech

Logitech K780

Noch eine Klasse höher ist Logitechs K780 angesiedelt. Auch dieses Keyboard kann mit bis zu drei Bluetooth-Geräten gekoppelt werden und besitzt eine Halterung für Smartphones und Tablets. Die schon als massiv zu bezeichnende Tastatur mit vollwertigem Layout inklusive Num-Block wiegt satte 875 Gramm und wirkt in der Praxis wie aus einem dicken Kunststoff-Block gefräst. Genau wie das K375s unterstützt das Keyboard Logitechs Unifying-Protokoll und Bluetooth 4.0 „Smart“ und wird mit zwei AAA-Batterien betrieben. Wie bei allen Logitech-Keyboards soll die Lebensdauer der Batterien bis zu zwei Jahren betragen. Das K780 ist die Premium-Variante der Logitech-Keyboards und leider nicht ganz preiswert. Trotzdem ist es eine gute Alternative zu Apples Magic Keyboard mit Num-Block.

Layout: QWERTZ, Mac & Windows

UVP: 109,00 Euro ( 79,90 Euro bei Amazon )

Hersteller:  Logitech

Logitech K780


© Logitech

Logitech Craft

Noch eine Stufe über dem K780 siedelt Logitech das Craft-Keyboard an. Die Premium-Tastatur ist die einzige beleuchtete Mac-Tastatur im Logitech-Portfolio und eines der wenigen Keyboards, die diese Funktion überhaupt besitzen. Allein das gibt dem satte 960 Gramm schweren Profi-Keyboard mit Nummernblock und einem auffälligen Drehregler in der linken oberen Ecke einen gewissen strategischen Vorteil, auch gegenüber den Produkten von Apple. Doch die Beleuchtung ist nicht das einzige, was heraussticht: Der Drehregler lässt sich mit Funktionen für typische Werkzeuge wie Adobe Photoshop, Adobe Illustrator oder Adobe Premiere belegen, was die Steuerung der Programme deutlich erleichtert, etwa die Anpassung der Bildhelligkeit, die Änderung der Strichstärke oder das Zoomen ins Bild. Eine Microsoft-Office-Unterstützung gibt es leider nur für Windows, dafür können Vorschau, Quicktime und Safari am Mac effektiver gesteuert werden. Geladen wird der fest verbaute Akku mit einem USB-C-Kabel. Software-Entwickler können auch das Entwickler-Kit bestellen, mit dessen Hilfe sie den Drehregler der Tastatur in ihre Software integrieren können. Gekoppelt wird die Logitech Craft wahlweise per Bluetooth oder per Unifying. Eine Kopplung mit mehreren Geräten gibt es jedoch, anders als bei den anderen vorgestellten Logitech-Modellen, nicht.

Layout: QWERTZ, Mac & Windows

UVP: 199,00 Euro ( 124,14 Euro bei Amazon )

Hersteller: Logitech

Logitech Craft

General Keys PX-4068-919

Wer weniger Firlefanz möchte, sollte einen Blick auf das Mac-Keyboard mit dem sperrigen Namen PX-4068-919 der Pearl-Marke General Keys werfen. Die für Macs optimierte Tastatur besitzt nicht nur eine Helligkeitsregelung für iMac und Co., sondern auch sogenannte „Scissor-Tasten“, die einen besonders leisen und präzisen Tastenanschlag versprechen. Optisch erinnert das Gerät an Apples Magic Keyboard, ist aber eine Spur wuchtiger. Zudem ist die Tastatur nicht aus Aluminium gefertigt, sondern sieht nur so aus („Aluminium-Look“). Die 104-Tasten-Tippse besitzt einen Num-Block und wird mit zwei AAA-Batterien betrieben, gekoppelt wird per Bluetooth 3.0, womit jeder Mac der letzten 10 Jahre kompatibel sein dürfte. Der trotz der eher dem Marketing geschuldeten Fantasie-UVP des Herstellers niedrige Pearl-Verkaufspreis von 29,95 Euro dürfte ein schlagendes Argument für dieses Keyboard sein.

Layout: QWERTZ, Mac

UVP: 99,- Euro ( 27,99 bei Amazon )

Hersteller: General Keys

GeneralKeys PX-4068-919

© General Keys

CSL - Ultra Slim Bluetooth Tastatur

Und es geht noch preiswerter: Für 24,90 Euro geht die Ultra-Slim-Bluetooth-Tastatur für Macs und Tablets von CSL über den Tisch. Das sehr kompakte Keyboard – es ist mit 24x13x0,6 Zentimetern und nur 170 Gramm Gewicht ein wirklicher Winzling – ist sicher keine Option für Vielschreiber, eignet sich aber hervorragend als Ersatztastatur oder für den Einsatz an einem iPad, einem Apple-TV und vergleichbaren Geräten. Am Mac kann sie natürlich dank Bluetooth 3.0 ebenfalls problemlos angebunden werden. Das Layout ist allerdings für iOS und Android optimiert.

Layout: QWERTZ, iOS

UVP: 24,90 Euro ( 22,85 Euro bei Amazon )

Hersteller : CSL

CSL - Ultra Slim Bluetooth Tastatur

© CSL Computer

LMP KB-1243 USB-Tastatur

Apple setzt voll auf „Magic“-Keyboards – und die sind sowohl per Bluetooth, als auch per Lightning-Port kabelgebunden verwendbar. Leider fiel dabei die gute, alte USB-Tastatur unter den Tisch, die vor allem Besitzer älterer Macs noch schätzen dürften. Und wenn Krümel, Kaffee und Klebepfoten dem guten Stück den Garaus machen, ist guter Ersatz... nun ja: Teuer. Das hat auch Der Mac-Shop Macconnect gemerkt. Und vertreibt deshalb das 110-Tasten-Keyboard KB-1243 von  LMP mit deutschem Mac-Layout. Das Keyboard ist im Grunde eine 1:1-Kopie des alten Wired-Keyboards von Apple, sogar das Alu-Gehäuse und der USB-Hub mit zwei seitlichen Ports ist an Bord.

Layout: QWERTZ, Mac

UVP: 62,95 Euro ( 64,90 Euro bei Amazon )

Info: Macconnect

LMP KB-1243 USB-Tastatur

© Macconnect

Das Keyboard 4 Professional Mac

Ein Keyboard mit dem schönen Namen „Das Keyboard“ nimmt den Mund sehr voll: Es ist DAS Keyboard, das einzige, das man braucht. Im Fall des Das Keyboard 4 Professional Mac stimmt das aber sogar: Satte mechanische Tasten, hochwertige Verarbeitung, Mediensteuerung, ein eingebauter USB 3.0-Hub mit zwei Anschlüsseln, ein Sleep-Knopf und eine magnetische Fußleiste, die auch als Lineal dienen kann erwecken den Eindruck, dass die Designer des 104-Tasten-Keyboards mit QWERTZ-Layout wussten, was sie tun. Vielschreiber wird es freuen, dass das Keyboard trotz USB-Anschluss den sogenannten N-Key-Rollover beherrscht. Das bedeutet, dass alle Tasten gleichzeitig erkannt werden, was längst nicht bei jedem Keyboard der Fall ist. Üblicherweise schaffen USB-Keyboards 6 Tasten gleichzeitig, Apples Magic-Keyboard schafft, wie die meisten Bluetooth- und USB-Keyboards, nur 6 Tasten gleichzeitig (6-Key-Rollover). Für Schnellschreiber also ein Genuss, auch wenn die Tastatur preislich deutlich oberhalb des Magic Keyboards liegt.

Layout: QWERTZ, Mac

UVP: 187,95 Euro ( 149,00 Euro bei Amazon )

Info: Das Keyboard

Das Keyboard 4 Professional Mac

© Metadot

Mobility Lab Wired Keyboard für Mac

Wer es besonders preiswert mag oder nur selten eine externe Tastatur benötigt, findet mit dem Wired Keyboard for Mac der Handelsmarke Mobility Lab vielleicht einen passenden Begleiter: Das einfach gehaltene USB-Keyboard mit deutschem Mac-Tastenlayout wird ganz einfach per USB angeschlossen und funktioniert sofort ohne weitere Einrichtung. Mac-spezifische Sondertasten wie zum Beispiel die Helligkeitssteuerung sind ebenso vorhanden wie ein vollwertiger Numblock. Optisch fügt sich die Mobility-Lab-Tastatur in bestehende Mac-Setups ein. Durch den geringen Tastenhub und die einfache Verarbeitung ist das verfügbare Keyboard sicherlich nichts für Vielschreiber – als Ersatz-Tastatur oder für Anwender, die einfach ihren Mac Mini benutzen wollen, ist es aber sicherlich eine interessante Alternative. Das Keyboard ist für geringen Aufpreis auch in einer weißen kabellosen Variante erhältlich.

Layout: QWERTZ, Mac

UVP: 29,99 Euro

Hersteller: Mobility Lab

Moblab

© Moblab