Airpods 2 vorgestellt – drahtloses Ladecase optional

Peter Müller |
Apple legt die Airpods nach zweieinhalb Jahren neu auf. Die Qi-Ladehülle kann man auch separat für die erste Generation erwerben.
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Am Design ändert sich nichts: Dank H1 aber jetzt auch mit "Hey Siri!"

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Mit den Airpods hat Apple im Herbst 2016 neue Maßstäbe gesetzt und sich gleich an die Spitze des Marktes für True-Wireless-Hörer gesetzt. Vor allem überzeugten Klangqualität, unkomplizierte und schnelle Kopplung sowie Siri am Ohr. Viel verbessern kann Apple am Konzept nicht mehr, die heute vorgestellte zweite Generation heißt auch wie die erste schlicht " Airpods ".

Neu ist laut Apple der H1-Chip, der den bisherigen W1 ablöst. Vor allem die Effizienz steigert sich damit, Apple verspricht eine um 50 Prozent gestiegene Sprechdauer - dabei hören die AirPods aber stets hin, ob das Kommando "Hey Siri!" fällt und aktivieren dann den Sprachassistenten. Bisher musste man auf einen der Stöpsel drücken, um Siri in Betrieb zu nehmen.

Airpods 2 mit der drahtlosen Ladehülle bei Apple vorbestellen

Neu ist auch das schon im September 2017 angekündigte kabellose Ladecase, dieses kostet aber einen erwartbaren Aufpreis. Kosten die AirPods mit herkömmlichen, per Lightning mit zusätzlicher Energie versorgbarer Schachtel wie bisher 179 Euro, ist die Variante mit drahtloser Ladeschachtel ab sofort für 229 Euro bestellbar. Diese Schachtel funktioniert auch mit den AirPods der ersten Generation und ist daher für 89 Euro separat erhältlich. Ab kommender Woche will Apple die Bestellungen ausliefern und die neuen Airpods in beiden Schachtelvarianten in seinen Stores verkaufen.

Am Design ändert sich offensichtlich nichts, wem AirPods und Apples kabelgebundene EarPods nicht in den Gehörgängen stecken bleiben, werden auch mit der neuen Fassung nicht viel anfangen können.

Über das Klangerlebnis schweigt sich Apple aus und betont lediglich die schnellere Konnektivität des H1-Chips und die mit seiner höheren Effizienz verbundene längere Laufzeit. In der Stunde mehr sollte man aber nicht viel anderes hören als mit den etablierten Geräten, an der Soundausgabe selbst hat sich anscheinend nichts geändert.

Mit der in den Cases gespeicherten Ladung verspricht Apple jeweils 24 Stunden zusätzliche Laufzeit. Die induktiv ladende Hülle kommt mit allen Qi-Ladegeräten zurecht. Seine eigene Lösung AirPower, die Apple wie die drahtlose Ladeschachtel im September 2017 ankündigte, ist nach wie vor nicht erhältlich. Nicht bestätigt haben sich die Gerüchte über eine schwarze Variante der Airpods sowie über die zusätzliche Sensoren.